1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von paula_26 am 22.02.2014, 10:44 Uhr

Logopädie_Fortschritte_Achtung lang

Ich mache mir Sorgen wegen meinem Kleinen (fast 5 J.), der seit einem Jahr zur Logopädin geht (waren 2 x 10 Einheiten) und ich seine Fortschritte einfach sehr schwer einschätzen kann. Er spricht schöne lange Sätze, hat einen großen Wortschatz kann aber nach wie vor die Laute f, s, sch, t nur sehr unverständlich aussprechen. Vor einem Jahr ersetzte er all dies durch "k" jetzt ist es schon ein "ch" aber ganz selten hört man es deutlicher. Die Logopädin sagt, daß er in der Lautbildungsphase zu oft den Schnuller drin hatte und das es eben dauert bis man das Muster ändern kann. Seufz.
Zwischendurch waren wir auch 9 Einheiten Ergo und die sagte, mein Sohn sei unterreizt und brauche körperliche Aktivität und dann spricht er auch wirklich deutlicher. Er wird aber dann in der Schule nicht immer Trampolin hüpfen können bevor er sich zu Wort meldet, seufz. Ergo brachte aber auch was. Daheim üben ist schwer mit Junior, dafür fehlt ihm oft der nötige Ernst und ich frage mich, ob ich da zu wenig konsequent bin, aber es gaht ja nur spielerisch. Frage an die Logopäden oder auch betroffenen Mamas. Wie und Wo krieg ich eine halbwegs objektive Zweitmeinung? Soll ich mal mit dem Logopäden, der in der Schule arbeitet reden? Seit kurzem gibt es in der Nähe auch eine andere Logopädin. Aber natürlich ist es auch möglich, daß man von 3 Leuten 5 Meinungen hört und ist dann auch nicht klüger. Ich kann ja die Kompetenz der Logopädin und den Fortschritt nicht fachlich beurteilen. Natürlich kann ich damit leben mti meinem Kleinen noch 1,5 Jahre einmal wöchentlich zur Logopädin zu fahren, aber was wenn es dennoch nicht besser wird??? Ich sehe es ja bei uns selber, daß wir ihm, weniger zutrauen als seinem großen Bruder in dem Alter, weil er eben so unverständlich spricht. Und diese Sorge habe ich eben auch in der Schule.
So, bitte um Eure Meinungen.
DANKE Paula

 
7 Antworten:

Wie ist die Kommunikation zwischen dir und der Logopädin?

Antwort von Marianna81 am 22.02.2014, 11:57 Uhr

Gibt sie euch auch Hausaufgaben und erklärt dir wie du mit deinem Sohn in der Woche übst und wie du ihn sonst noch unterstützen kannst?

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Re: Da gibt's noch weitere Aspekte...

Antwort von Windpferdchen am 22.02.2014, 12:55 Uhr

Hallo,

es ist völlig normal, dass die Logopädie es bei den Fünfjährigen noch nicht schafft, das Lispeln abzustellen. Das war bei meinem Sohn auch so. Der Logopäde sagte, manche Kollegen würde da 30 Sitzungen machen, ohne dass es noch mehr Erfolg gibt. Man müssen in diesem Fall den Zahnwechsel der Frontschneidezähne abwarten, denn: 50 % der Kinder sprechen mit den neuen, also bleibenden Schneidezähnen (zwei oben, zwei unten) deutlich, das Lispeln verschwindet von selbst. Die andere Hälfte der Kinder sollte dann nochmal ganz neu Logopädie machen. So ist es bei uns (Sohn ist 8).

Was auch wichtig ist: Geh mit Deinem Sohn mal zum Zahnarzt/Kieferorthopäden und kläre, ob er vielleicht einen offenen Biss hat, ob also die oberen Schneidezähne die unteren weit genug überlappen. Auch hier entsteht Lispeln und eine undeutliche Aussprache, weil die Luft zu leicht durch die geschlossenen Schneidezähne zischt und auch die Zunge zu weit dort zwischenrutscht. Einen offenen Biss erkannt man als Laie nicht immer. Er kann kieferorthopädisch behandelt werden.

Weiterer Grund fürs Lispeln kann auch ein HNO-Problem sein: Wenn Kinder z. B. nachts schlecht Luft bekommen, atmen sie zu viel durch den Mund. Dabei pressen sie wohl nachts die Zunge zwischen den Frontschneidezähnen durch. Auch hierdurch entstehen Fehlstellungen der Zähne (off. Biss), aber auch motorische Probleme der Zunge (wenn ich richtig verstanden habe, was uns der HNO erklärt hat).

Kurz: Wenn ein Check beim Zahnarzt und beim HNO keine Anhaltspunkte für den Grund der verwaschenen Aussprache ergibt, würde ich den Wechsel der Frontschneidezähne abwarten und dann nötigenfalls nochmal Logopädie beginnen.

LG

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Re: Logopädie_Fortschritte_Achtung lang

Antwort von anouschka78 am 22.02.2014, 13:58 Uhr

Mein Sohn hatte im Vorschuljahr auch Logopädie. Und das A und O war wirklich das tägliche Üben. Nur so kamen die Fortschritte. Ich war ziemlich streng. Er hat immer zur gleichen Zeit üben müssen und zwar vor dem Sandmännchen. Hat er es nicht gescheit gemacht oder ausfallen lassen, dann habe ich das Sandmännchen ausfallen lassen. Das ist vielleicht nicht wirklich pädagogisch wertvoll aber nach ein oder zweimal Ausfallen hat er immer brav geübt.

Beim Logopäden kann man als Selbstzahler ohne Rezept einen Termin ausmachen zur Zweitmeinung.

War schon die Schuluntersuchung? Da wird die Sprache gestestet und die Dame hat sein Problem auch gesehen und angesprochen. Wenn es wirklich unverständlich ist, dann wird sie sicher die Schuleignung genau prüfen und evtl. eine Sprachklasse empfehlen.


A.

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Re: Logopädie_Fortschritte_Achtung lang

Antwort von marie74 am 22.02.2014, 14:33 Uhr

Wie es für mich klingt, baut dein Sohn evtl. nicht genug Körperspannung/Muskelspannung auf. Dabei hilft ihm das Trampolinspringen. Gut wäre es, wenn ihr zuhause auch ein Trampolin hättet (es gibt ja z.B. diese ganz kleinen, die eher für Gymnastik gedacht sind), dann könntest du ihn erst darauf springen lassen, so dass er Muskelspannung aufbaut und dann mit ihm die Übungen für die Logopädin machen. Nimm dir doch einfach 4 Tage in der Woche vor, dann kannst du die Tage, wo es zu hektisch ist, von vorneherein aussparen und hast kein schlechtes Gewissen, wenn es nicht klappt. Einmal in der Woche übt er bei der Logopädie, so dass er auf 5 mal üben pro Woche kommt. Gut ist es auch, ein Handzeichen für die Laute, die er schon kann, in der Spontansprache zu vereinbaren, damit du ihn ggf. erinnern kannst, dass er den Laut korrekt aussprechen kann (natürlich nicht jedesmal).

Ehrlich gesagt würde ich mir einmal die zweite Meinung einer Logopädin einholen. Einfach eine Beratung, was diese meint.

Die Logopädin wird sicher nicht versuchen, alle Laute auf einmal anzubahnen, sondern erstmal mit z.B. f und t beginnen, oder?

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Re: Logopädie_Fortschritte_Achtung lang

Antwort von Badefrosch am 23.02.2014, 8:23 Uhr

Sprachprobleme können langwierig sein.

Mein Sohn wird aufgrunddessen auf die Förderschule Sprache gehen, da 3 Jahre Logopädie im Kindergarten nicht gereicht haben, im 2. Jahr sogar 2 x die Woche.

Er bekommt jetzt Physiotherapie wegen der Muskelspannung, war im Schwimmkurs und ist jetzt im Fußballverein, damit er Muskeln aufbaut.

Bei uns wird im Kindergarten geübt bzw später in der heilpädagogischen Tagesstätte nach der Schule, vorausgesetzt wir bekommen da einen Platz.

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warum?

Antwort von Geisterfinger am 24.02.2014, 9:23 Uhr

Worum geht es dir denn bei der Zweitmeinung?
Dass dein Sohn so nicht richtig lautiert, ist dir ja klar.
Denkst du, dass ein anderer Logopäde schnelleren Erfolg zu verzeichnen hätte?

Mein Sohn ist 4,5. Er ersetzt dr, tr, gr durch kr
Ich werde auch demnächst mit ihm zu Logopäden gehen.
Bis dahin versuche ich ihn anzuhalten, zB statt drei =krei
d-rei zu sprechen. Klappt selten mal, ist nur mein Laienhafter Weg.
Bei sowas hilft nur dauernd deutlich vor- und nachsprechen.
Mit meinem größeren Sohn, der immer demacht usw statt gemacht sagte, habe ich auf der täglichen Autofahrt zur Kita geübt.

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Re: Logopädie_Fortschritte_Achtung lang

Antwort von Drachental66 am 24.02.2014, 17:11 Uhr

Hallo
Hat es gute Fortschritte bei der Logopädin gegeben?
Vor allem ist ein falsch ausgesprochener Buchstabe nach dem anderen behandelt worden?
Seit Ihr zum HNO und zum Zahnarzt geschickt worden von der Logopädin?
Ansonsten ist dringend ein Wechsel angebracht.
Ja, es kann lange dauern bis die Laute ordentlich kommen wobei S und SCH erst mit 6Jahren sicher kommen müssen/sollten.
Wenn die Ergo geholfen hat, warum habt Ihr dann nur 1Rezept gemacht und nicht weiter?Grade jetzt ist noch viel Zeit für diese Therapien und vieles lässt sich noch abstellen bis zur Schule.
Für die Mundspannung ist auch gut mit Strohhalm trinken lassen.
Wir sollte Joghurt durch einen dünnen Strohalm saugen lassen...
Alles gute
Eva

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