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Geschrieben von Januarbaby am 20.01.2008, 17:50 Uhr

Lesen durch Schreiben, JÜL,, Montessori, Werkstatt

Hallo,

bei uns in der Schule wird nach unterschiedlichen Methoden gelehrt und ich hätte gerne Erfahrungsberichte.

1. Zum Thema "Lesen durch Schreiben" dass Kind ist sehr schreib-und leseunwillig und hat auch Probleme beim Hören von ähnlichklingenden Buchstaben wie z.B. D und T, G und K

2. Zum Jahrgangsübergreifenden Lernen in Lerngruppen von der 1. bis zur 4. Klasse, jeweils 6 Kinder bei 2 Lehrkräften und 4 I-Kindern in einer Lerngruppe.

3. Montessori-Pädagogik
4. Werkstattunterricht mit unterschiedlichen "Chefs" und sowohl Freiwilligen als auch Pflichtaufgaben.

Ferner suche ich weiterführende Schulen in Hamburg(gerne auch Privat) die nach dem gleichen Prinzip unterrichten.

Lg
Januarbaby

 
1 Antwort:

Re: Lesen durch Schreiben, JÜL,, Montessori, Werkstatt

Antwort von luna01 am 21.01.2008, 13:36 Uhr

Hallo,

unser Junior geht seit letzten Sommer in eine Offene Ganztagsschule in der nach deinen ersten beiden genannten Prinzipien unterrichtet wird.
Zur Methode "Lesen durch Schreiben" kann ich bisher nur soviel sagen, dass ich dem Ganzen eher etwas skeptisch gegenüber stehe. Er schreibt zwar schon Wörter und ganze Sätze (so wie er sie halt hört), aber da braucht man manchmal echt ganz viel Phantasie um herauszufinden was denn da nun eigentlich steht. Das mit dem Lesen geht so einigermassen. Er liest zwar Wörter, versteht aber oftmals gar nicht was er da liest und muss immer wieder nachfragen. Von den Lehrern wird uns Eltern immer wieder gesagt, dass wir den Kindern da nicht reinreden sollen und auch Wörter die sie geschrieben haben (aber falsch geschrieben sind) nicht korrigieren sollen. Ich weiss noch nicht so ganz was ich davon halten soll, zumal ich es bei einigen seiner Mitschüler mitbekomme, die jetzt im 3. oder 4. Schuljahr sind, dass die echt Probleme mit der Rechtschreibung haben. Das ist natürlich immer vom einzelnen Kind abhängig, aber es ist doch schon eine ganze Reihe. Und da macht man sich halt so seine Gedanken, ob das alles so richtig ist.
Zum jahrgangsübergreifenden Unterricht kann ich von mir aus sagen, dass es für die Kinder ganz toll ist. Gerade die Erstklässler haben, meiner Meinung nach, einen viel leichteren Einstieg in die Schule, weil sie im kompletten ersten Jahr von einem "Paten" der in ihrer Klasse ist begleitet werden. Zudem können die Kinder, je nach Bildungsstand, auch schon bei Aufgaben der höheren Klassen mit arbeiten, sodass eine super Förderung stattfindet. Bei unserem Sohn ist es z.B. so, dass er sehr fit im Rechnen ist und ihn die Aufgaben der ersten Klasse langweilen und er dort völlig unterfordert ist. Nun hat ihm seine Klassenlehrerin im "Kernunterricht" Aufgaben der höheren Jahrgangsstufen gegeben und er ist super glücklich damit. Zumal er sich dann nicht langweilt und natürlich ist er mächtig stolz darauf. Im Schreiben und Lesen hingegen ist er eher von der "langsameren" Sorte (macht ihm auch nicht so viel Spaß wie Rechnen) also bekommt er Aufgaben, die seinem Lernstand entsprechen. Obwohl diese Unterrichtsmethode von vielen sehr skeptisch gesehen wird, bin ich voll und ganz davon überzeugt. Vor allem finde ich es klasse, dass bei den Fächern wie Schreiben, Lesen und Rechnen (Kursunterricht) maximal 10 - 15 Kinder in der Klasse sind und somit natürlich auch viel gezieltere Einzelförderung stattfinden kann wie in Klassenverbänden von 25 oder 30 Kindern.

LG Luna

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