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Geschrieben von Engelchen3112 am 19.08.2009, 10:49 Uhr

Konzentration in der Schule und bei den Hausaufgaben...???!!!

Hallo!

Nun sind wir schon in der zweiten Schulwoche. Wenn mein Sohn nach Hause kommt dann erzählt er mir das er wieder einen roten Smile bekommen hat weil er in der Stunde mit anderen geredet hat. Oder er ist patzig weil er in dem Moment gerade keine Lust hat das zu tun was die Lehrerin im als Aufgabe gestellt hat (wurde schon von der Lehrerin angesprochen). Er sagt auch das die Schule langweilig ist.
Auch zu Hause bei den Hausaufgaben ist es schwer ihn bei der Sache zu halten. Er lässt sich immer wieder von anderen Dingen ablenken.

Ich weiß es ist die Anfangszeit in der Schule und die Kinder müssen sich erst einmal daran gewöhnen das Schule anders ist als Kindergarten.

Nun meine Frage: Wie kann ich meinem Sohn helfen das er sich besser konzentriert und nicht nur zu Hause sondern auch in der Schule? Ihm begreiflich machen das es nicht geht das er in der Schule bockig ist nur weil er gerade keine Lust darauf hat und es als Langweilig empfindet? Oder meint ihr das gibt sich von ganz allein? Ich würde ihm gerne helfen, denn ich denke so ist es für ihn ja auch einfacher.

Danke und Lieben Gruß

 
5 Antworten:

Re: Konzentration in der Schule und bei den Hausaufgaben...???!!!

Antwort von Mijou am 19.08.2009, 11:06 Uhr

Hallo,

wie Du schon sagst, ist das Verhalten Deines Kleinen natürlich normal, gerade Jungs brauchen ja manchmal etwas Zeit, bis sie in der Schule angekommen sind. Es ist nicht leicht für sie, ihr Verhalten zu steuern, zu kontrollieren, ruhig zu sitzen, zuzuhören, sich nicht ablenken zu lassen usw.

Ich finde, Du musst unbedingt trennen zwischen Schule und Zuhause. In der Schule ist - auch wenn's Dir schwerfällt - allein die Lehrerin für ihn zuständig! Du kannst ja schließlich nicht danebensitzen und ihn ermahnen. Es hilft auch nix, wenn Du jetzt zu Hause auf ihn einredest, sich doch bitte in der Schule so und so zu verhalten, diese "Fernsteuerung" klappt nicht. Es ist Sache der Lehrerin, ihm die Klassenregeln zu vermitteln, und sie schafft das ganz bestimmt!

Zuhause ist es natürlich anders. Da kannst Du ihm schon etwas helfen. Bei unkonzentrierten Kindern hilft es, in winzigen Abschnitten zu arbeiten und als Mutter zwar nicht daneben zu sitzen, aber im selben Raum zu sein (z. B. Küche). Konkret habe ich das bei meiner Tochter im ersten Schuljahr so gemacht: Ich habe mir von ihr die Aufgabe erklären lassen, so konnte ich sehen, ob sie überhaupt verstanden hatte, was zu tun ist. Wenn sie es nicht erklären konnte, habe ich ihr natürlich geholfen, die Aufgabe erst einmal zu verstehen. Die Rechen- bzw. die Schreibaufgabe etc. hat sie dann natürlich allein gelöst. Dann habe ich nach der nächsten Aufgabe gefragt. Immer in ganz kleinen Schritten. Wenn sie zwischendrin aus dem Fenster geguckt hat, habe ich freundlich gefragt, wie weit sie gerade bei der Aufgabe ist und ob sie weiß, was noch fehlt.

Später können die Kinder selbständiger arbeiten, die Schritte, die sie allein schaffen, werden größer, die Konzentration hält länger an. Trotzdem habe ich immer mal wieder über die Schulter geschaut und geguckt, wie's läuft. Auch, wenn also die Kinder einen schicken Schreibtisch im Zimmer haben (wie meine Tochter übrigens auch) - ist in Wahrheit die Küche der weitaus bessere Ort, weil man immer für Fragen ansprechbar ist und außerdem ein wenig mitschauen kann, dass das Kind nicht zu sehr abschweift.

Grüßle,
Mimi

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Nun meine Tochter kann man nun nicht als Maßtab nehmen da

Antwort von melli19 am 19.08.2009, 11:14 Uhr

sie ADS hat, aber sie ist gut eingestellt während der Schulzeit.

Sie passt auf, kann sich konzentrieren, still sitzen usw. sind wir dann zu Hause, nach dem Essen macht sie immer Hausaufgaben, sieht dasanders aus leider.

Sie kann sich nicht mehr konzentrieren, das Medi. läßt nach und sie rutscht auf dem Stuhl hin und her HA gestalten sich mom. relativ schwierig leider aber wir haben schon einen neuen Termin beim SPZ

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Re: Nun meine Tochter kann man nun nicht als Maßtab nehmen da

Antwort von huevelfrau am 19.08.2009, 12:52 Uhr

Also, ich kann erstmal nur von meiner Grossen (seit Montag 5. Klasse) berichten, die Kleine hatte gestern ihren 1. Tag. Die Grosse war auch extrem hibbelig, hat oft gestört usw. Auch Hausaufgaben, grosse Katastrophe.

Im 3. Schuljahr haben wir sie auf Ads testen lassen, sie hat ADHS. Im Augenblick ist sie super eingestellt, Ferien konnten wir Medi komplett weglassen. Wenn es bei den Hausis mal wieder schwierig werden sollte, werde ich es erst so versuchen, sollten wir aber wieder Kämpfe austragen müssen, werden wir sehen, ob wir nachdosieren müssen.

Natürlich hat nicht jedes Kind AD(HS). Es kann auch einfach nur die Umstellung sein und ich finde es übertrieben in der 2. Woche schon rote Smilys zu verteilen, wenn ein Kind mal redet. Das müssen die schliesslich auch erst lernen. Klar ich hab Mädels, aber Jungs sind da glaub ich noch schwieriger zu handeln.

Würd einfach erstmal abwarten wie es sich entwickelt. Oder gibt es bei euch in der Nähe sowas wie das "Marburger Konzentrationstraining"? Soll sehr gut sein.

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Ja, die Schule ist langweilig - und das hat Dein Sohn noch nett gesagt

Antwort von Franz Josef Neffe am 20.08.2009, 12:26 Uhr

Es gab Zeiten, wo Menschen öffentlich durch Markierungen ausgesondert wurden. Ist es im Prinzip etwas anderes, wenn wir Kindern rote oder grüne Smilies ins Heft malen und sie so in gut und schlecht sortieren?
In der Du-musst-Schule werden Aufgaben allzu oft gegeben, damit das Kind am Ende nicht ungeschoren - geschoren hat man früger die Sklaven zum zeichen der Unterwerfung - davonkommt: Aufgaben, damit sie aufgeben.
Als Ich-kann-Schule-Lehrer gebe ich Aufgaben, weil ich was auf die Kinder gebe. Ich gebe ihnen erst einmal Stärkung und Anerkennung und Interesse und dann die Aufgaben, für die Du-musst-Aufgaben bekommt man höchstens soviel Anerkennung wie man sich unterworfen und sich in die Schablonen eingefügt hat. Was unsere Du-musst-Schulen treiben, ist oft vernichtend für Seele und Geist - ist es da so unverständlich, dass die Seelen- und Geisteskräfte Deines Kindes allergisch reagieren?
Als IKS-Lehrer würde ich mich erst einmal freuen, dass sie noch so sensibel richtig reagieren, und dann fangen wir an zu lernen, wie man mit dieser "Schule", die offensichtlich zu dämlich ist, sich selbst zu verändern, umgeht, dass man es ihr recht macht und sich selber dabei nicht verliert.
Dafür müssen wir zuerst einmal Kontakt mit allen unseren Talenten und Kröften aufnehmen und diesen halten und pflegen. Wir müssen zu unseren Kräften halten und sie immer wieder stärken, dürfen uns nicht von ihnen abbringen lassen. Gerade wenn man uns weismachen will, dass wir diese oder jene Schwäche haben und es deswegen nie schaffen, brauchen diese betroffenen STÄRKEN unsere treue Hilfe am nötigsten. Hinter jeder Schwäche steckt eine geschwächte Stärke, um die man sich nicht gut genug gekümmert hat.
Wenn man sich konzentrieren soll, darf man sich dafür nicht belügen. Wenn die Schule dämlich ist, dann ist sie dämlich. Aber dann entdecken WIR UNSERE Kräfte, mit denen wir das ändern. Wir können ja z.B. ZAUBERN lernen. Wenn die Lehrerin mit ihren Talenten langweilt, dann hat sie für ihre Talente nur Langeweile. Dann schicken wir im GEISTE ihren Talenten was BESSERES und dann steht ihnen dieses Bessere zur Verfügung und es geht ihnen besser und sie machen dann auch was Bessres für uns.
Ich mache das seit Jahren, dass Kinder einfach ihrer Lehrerin alles schicken, was ihr fehlt, es GUT zu machen; und die Lehrerinnen ändern sich dann. So zaubert man und ein Zauberer redet aber nicht über sein Zaubern. Und warum sollte ein bguter Zauberer nicht auch sich selbst im Geiste alles s`chicken, was er braucht, um GUT zu sein?
Wir müssen also nicht "mit dem Kind" das Problem lösen sondern direkt mit seinen dafür zuständigen Kräften. Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe

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Re: Nun meine Tochter kann man nun nicht als Maßtab nehmen da

Antwort von Engelchen3112 am 20.08.2009, 20:55 Uhr

Hallo!

Danke für Deinen Beitrag. Ich glaube nicht das mein Sohn ADHS hat. Habe mit dem Kinderarzt und auch mit seinen Erzieherinen im KiGa schon darüber gesprochen. Und beide haben mir gesagt das sein Verhalten altersentsprechend ist.

Ich habe ehr das Gefühl das er sich schwer damit tut lange ruhig zu sitzen und die Aufgaben zu machen die er langweilig findet. Malen, Zahlen schreiben usw. das sind Dinge die er eben schon kann. Die Umgewöhnung kommt sicher auch dazu. Erst darf man den ganzen Tag spielen und dann soll man von heute auf morgen still sein und nichts anderes tun als der Lehrerin zu hören. Ich möchte ihm diese Umgewöhnung einfach nur erleichtern, ihm helfen das er durch die roten Smiles und die "Diziplinarischen Maßnahmen" der Lehrerin nicht den Spaß am lernen verliert. Denn er lernt sehr gerne neue Dinge dazu. Ich weiß nur nicht wie ich es tun soll.
Ein großes Problem was er mit der Schule und den Hausaufgaben hat ist das ihm der Spaß fehlt. Er meinte zu mir: Es geht immer nur ums Benehmen und um Zwang. Ich erziehe ihn nicht ohne Regeln, die haben wir zu Hause auch und er akzeptiert sie ohne weiteres. Ich glaube es ist wie man es vermittelt.
Ich habe ihn gefragt wie er es sich am besten Vorstellen kann das er die Hausaufgaben machen möchte. Ich musste feststellen das mein sechs jähriger Sohn da sehr genaue Vorstellungen hat. Er möchte erst Mittag essen dann einen Teil Hausaufgaben machen, eine Pause zum spielen und dann den nächsten Teil Hausaufgaben errledigen. Ich finde die Idee gar nicht so schlecht und nun werden wir es einfach so mal versuchen vielleicht klappt es ja. Denke inzwischen auch das er sich einfach daran gewöhnen muss und vielleicht kann ich es ihm ja erleichtern wenn ich seine Ideen mit einbeziehe.

An der Schule und der Lehrerin kann ich nichts ändern. Ich weiß nur das wenn ich mir die Schule aussuchen könnte, in die er geht, diese die letzte gewesen wäre wo ich ihn hingeschickt hätte. Die Lehrerinen sind alle in dem Alter das sie kurz vor der Rente stehen, dem entsprchenden sind auch ihre Lernmetohden (anschreien gehört für mich nicht ins Klassenzimmer). Das durfte ich auf dem aller ersten Elternabend feststellen und ich bin schon auf den zweiten gespannt der jetzt vor der Tür steht.

Ich suche eben auch einen Weg wie ich ihm zeigen kann das er auch trotz roter Smiles seine Sache auch in der Schule gut macht. Denn ich kenne meinen Sohn und bin mir sicher das er das macht. Werde jetzt einfach mal das Gespräch mit der Lehrerin suchen. Mal sehen was sie mir so zu sagen hat..... .

Ich danke Euch für Eure Tipps.

Lieben Gruß

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