1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von Vonni77 am 22.06.2005, 12:31 Uhr

Ist das 1.Schuljahr wirklich so anstrengend für die Kinder??

Eine Bekannte hat mir richtig Angst gemacht, meinte: ab dem ersten Schultag wäre die Kindheit vorbei und so Sachen. Nun bin ich doch sehr verunsichert. Ich dachte, die Kinder würden nicht gleich mit solchen enormen Anforderungen überhäuft.

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht??

 
17 Antworten:

Re: Ist das 1.Schuljahr wirklich so anstrengend für die Kinder??

Antwort von karamell am 22.06.2005, 12:43 Uhr

ja es ist die erste zeit anstrengend. vergleichbar mit einem neuen anspruschvollerem job für uns erwachene. aber die kindheit ist damit sicher nicht vorbei. ich krieg immer die krätzte wenn ich soetwas lese. natürlcih isses anders als kindergarten, anspruchsvoller weniger spielerisch. aber himmeel noch mal nachmittags ist die schule doch vorbei. natürlcih gibt es ausnahmen kinde rdie völlig überfordert sind oder lehrer die zuviele hausaufgaben aufgeben, aber im regelfall ist schule ein anderer kindheits!abschnitt und nicht das ende von allem spaß.
Daniela

Re: Ist das 1.Schuljahr wirklich so anstrengend f�r die Kinder??

Antwort von ghostrider am 22.06.2005, 12:45 Uhr

Ich denke diese Aussage ist überliefert.
Ich hatte am Montag ersten Elternabend und da wurde uns der Ablauf der ersten Wochen geschildert, fand ich nicht zu anstrengend. Im Gegenteil, die Lehrerin meinte noch, wir sollen nicht zu ungeduldig sein, wenn die Kinder nicht gleich Buchstaben können, es wird am Anfang noch viel mit Bildern und malen gemacht.
Natürlich ist die Schulzeit was anderes als die Kigazeit, aber deswegen ist doch die Kindheit nicht vorbei. Lass dich nicht verrückt machen.

Re: Ist das 1.Schuljahr wirklich so anstrengend für die Kinder??

Antwort von Sylvia1 am 22.06.2005, 13:10 Uhr

Hallo,

meine Tochter befindet sich jetzt am Ende des ersten Schuljahres und das war überhaupt nicht anstrengend - im Gegenteil! Natürlich ist der Eintritt in die Schule eine Umstellung für das Kind. Aber keine negative, sondern eine positive! Negativ sehen das meistens nur die Eltern (das sollten sie aber ihrem Kind zuliebe besser nicht tun).

Bei uns früher war das 1. Schuljahr viel "schulischer" und viel weniger spielerisch, aber auch damals fand ich persönlich es nicht anstrengend, sondern schön und interessant. Kinder wollen doch lernen in dem Alter! Die Schule fördert doch die natürliche Wissbegierde der Kinder.

Heutzutage ist das 1. Schuljahr, finde ich wirklich, wie der verlängerte Kindergarten - eben mit Rechnen, Lesen und schreiben lernen, aber alles sehr spielerisch und spaßorientiert. Meine Tochter ist nach wie vor hochmotiviert und findet das alles überhaupt nicht anstrengend, sondern toll. Sie freut sich schon sehr darauf, dass sie bald im 2. Schuljahr ist, und hofft, dass sie dann mehr gefordert wird. Ihre Kindheit ist noch lange nicht zuende, sondern sie hat - im Gegenteil - eine neue Qualität bekommen!

Ich finde es total schlimm, wenn manche Leute den Kindern (und anderen Eltern!) mit solchen bescheuerten Bemerkungen wie "dann ist die Kindheit zu Ende" oder "der Ernst des Lebens beginnt - kein Spaß mehr" völlig unbegründete Angst vor der Schule machen. So ist es doch gar nicht! Eine Schule ist doch kein Knast.

Leider muss ich das auch immer wieder feststellen, wenn ich Eltern jüngerer Kinder aus der ehemaligen Kitagruppe zufällig treffe und sie mich dann nach unseren Erfahrungen mit der "bösen bösen" Schule richtig ängstlich fragen. Die können es teilweise überhaupt gar nicht glauben, wenn ich dann antworte, dass alles gut ist und gut läuft, und dass die Lehrer keine alten Scheusale sondern ganz nette Menschen sind, mit denen man reden kann. Die warten wirklich förmlich darauf, dass ich jetzt anfange, laut über unser Leid zu klagen. Es besteht aber überhaupt kein Grund dafür. Es läuft wirklich alles bestens.

Und Grundschule ist im Normalfall auch nicht anstrengend, das 1. Schuljahr sowieso nicht.

Schöne Grüße
Sylvia

Nein,

Antwort von RenateK am 22.06.2005, 13:22 Uhr

das ist es nicht. Natürlich ist das eine Umstellung, weil mehr Dinge gemacht werden müssen (und nicht nur können), aber besonders anstrengend ist es nicht. Auch die Hausaufgaben waren für uns kein Problem, da sie grundsätilch im Hort gemcht werden (der geht bis 16 Uhr).
Die Kindheit ist ganz sicher nicht vorbei, bei uns war es eher so, dass es ganz dringend Zeit wurde, dass die Kita vorbei war, unser Sohn wurde da nicht mehr genug gefordert.
Gruß, Renate

Re: Ist das 1.Schuljahr wirklich so anstrengend für die Kinder??

Antwort von teichlein am 22.06.2005, 13:44 Uhr

Ich finde, das erste Schuljahr (meine Tochter hat es nun bald um) war eher spielerisches lernen und kaum anstrengend für meine Tochter.Aber jedes Kind ist anders und jede Schule ist anders, deshalb kann man das nicht so beurteilen.

das 1. nicht, aber das 2. ... :o) m.T.

Antwort von Monie am 22.06.2005, 14:16 Uhr

Die erste Klasse fand ich auch noch recht spielerisch, aber jetzt die 2. Klasse hats schon in sich, zumal es bei uns schon in D und Ma Zensuren gibt. Sicher ist damit die Kindheit nicht vorbei, aber schon das verantungsfreie spielerische Leben, es wird halt ernster. Aber ich denke, es kommt auch sehr auf Kind und Schule/Lehrer an - für manche ist es alles kein Problem, andere haben schon zu knabbern. Aber die kleinen packen das schon :o)
LG
Monie

erinnerst du dich denn gar nicht mehr an deine Kindheit?

Antwort von ghostrider am 22.06.2005, 14:48 Uhr

Fandest du mit Beginn der Schulzeit deine Kindheit zu Ende??

So ein Quatsch von wegen...

Antwort von Tathogo am 22.06.2005, 15:13 Uhr

...Kindheit vorbei uns so!
Die Einschulung und die Schule sind einfach nur ein neuer Abschnitt im Leben-vielleicht auch "anstrengend" im Sinne von Neufindung(alte Freunde sind weg,neue Situationen usw).
Klar sind die Kids da manchmaldurch den Wind;o))
Aber das ist mit allen Neuen Dingen so:Kiga,Schule,Umzug...
Kommt ausserdem viel drauf an was für eine Einstellung man selbst hat.
Die Kinder stecken diese Sachen besser weg als Mama und Papa glauben...und vor allem empfinden sie Schule nicht von sich aus als anstrengend und belastend(das kommt in der Pupertät*g)-es macht ihnen doch Spass zu lernen.
LG
Tanja

Für die Eltern wird es anstrengend;-)

Antwort von Christiane66 am 22.06.2005, 15:48 Uhr

Hallo,

ich finde es auch schrecklich, wenn der Schulanfang immer gleichgesetzt wird mit "Kindheit ist jetzt vorbei" oder "nun beginnt aber der Ernst des Lebens". Meine Güte, unsere kids wollen doch lernen, die brauchen nach dem Kiga doch Futter, Futter und nochmals Futter. Natürlich ist der Schulanfang ein neuer Abschnitt, eine gewaltige Veränderung, aber doch nicht in negativem Sinn, oder? Schule ist doch nichts vor dem ein Kind Angst haben sollte! Mit solchen Bemerkungen erreicht man aber genau das.
Ich finde die (Grund-)Schulzeit für MICH als Elternteil bisher eher anstregend. Ich bin erstaunt wie viel von uns Müttern und Vätern erwartet wird. Angefangen von Hausaufgaben begleiten/kontrollieren, teilweise auch Aufgaben erklären bis hin zu tatkräftiger Unterstützung bei Projektarbeiten (in der Klasse meines Sohnes halten die Kinder bspw. von der 1. Klasse an kleine Vorträge zu einem bestimmten Sach/-Lieblingsthema. Und wer noch nicht richtig schreiben und lesen kann, braucht dazu natürlich die Hilfe eines Erwachsenen....) Ich bin so zumindest stundenweise nachmittags als "Hobbypädagoge" gefragt und gefordert;-) Und deswegen sage ich auch, dass für uns Eltern die Schule mit einigen Anstrengungen verbunden ist.

LG
Christiane66

Kindheit ist...

Antwort von MelB am 22.06.2005, 17:58 Uhr

...die Zeit im Leben eines Menschen, in der sein einziges entwicklungspsychologisches Ziel ist, zu lernen. Wie kann damit Kindheit vorbei sein, wenn Kinder in die Schule gehen um zu lernen?
Als Schulsozialarbeiter und als Mutter krieg ich immer das kalte Grausen, wenn Kindern so ein Mist eingeredet wird!
Gruß,
Melanie

*GG* kommt ganz auf die Lehrerin an.....wir hatten

Antwort von Biene am 22.06.2005, 19:07 Uhr

eien fiesen Kinder-hasser-Drachen und dann nach dem Wechsel beim ersten Halbjahr der 1. Klasse wurde es klasse! Wie im Paradies!
SO muss Schule sein! Die Kinder gehen soooooo gerne dahin!!

Man kann es also nicht verallgemeinern! Geh einfach erstmal ganz unvoreingenommen rein und dann wirste schon sehen, wies läuft und was du u.U. unternehmen kannst/musst etc.

LG

Re: Ist das 1.Schuljahr wirklich so anstrengend für die Kinder??

Antwort von ajnam75 am 22.06.2005, 19:47 Uhr

hallo! also ich muss sagen für meinen sohn war es anfangs schon anstrengend, da er noch sehr verspielt ist. anfangs hat er mir total leid getan, da er in der kiga-zeit mit mir zusammen ein totals lotterleben geführt hat, abends später ins bett, nur kiga wenn wir lust hatten z.B. und dann von einem auf den anderen tag...

die kids sind anfangs schon sehr müde abends. man merkt auch je näher die ferien rücken egal welche, die kids haben es bitternötig.

aber die kindheit leidet nicht darunter. er geht bis 15 uhr in hort und dann gehen wir auf den spielplatz oder jetzt baden.

es kommt auf die eltern und auf die lehrer an, natürlich auch auf dass kind.

lg manja

Re: Ist das 1.Schuljahr wirklich so anstrengend für die Kinder??

Antwort von KatjaR am 23.06.2005, 7:30 Uhr

Hallo,

es kommt auf viele Dinge an, auf die Lehrer, auf die Eltern, aufs Kind...
Wenn ich manche höre, wie lange sie schon in der ersten Klasse an den Hausaufgaben sitzen und welcher Streß das dann für die Mutter ist (die daneben sitzen muß)....
Ich selber hatte ein Glück bei meinen Kinder keine Probleme. Das lief im Prinzip wie von selbst. Also keine Bange machen lassen!

Grüße
Katja

Re: Ist das 1.Schuljahr wirklich so anstrengend für die Kinder??

Antwort von Birgit 2 am 23.06.2005, 8:41 Uhr

Hallo,
ich denke, das kann man so nicht sagen, das dann die Kindheit vorbei ist. Es kommt aber auch immer auf die Definition an.

Natürlich ist Schule etwas anderes als Kindergarten. Sind sie erst mal in der Schule, besteht die Schulpflicht. Man kann sich nicht mehr aussuchen, ob man hingeht oder nicht, man muss dahin.

Man kann sich auch nicht aussuchen, was man gerade macht, sondern muss das machen, was die Lehrerin/der Lehrer vorgibt.

Hausaufgaben sind auch Pflicht, es muss ja das Lernziel erreicht werden.

Es ist alles an Zeiten gebunden, die Kinder müssen still sitzen können, ihre Klamotten zusammenhalten und disziplinierter sein.

Sie müssen sich auf dem Schulhof mit anderen auch älteren Kinder auseinandersetzen und sich behaupten können.

...

Das hört sich jetzt vielleicht krass an, aber man kann Kindergarten und Schule nicht vergleichen. Das muss aber nicht heißen, das die Kinder damit nicht klarkommen.

Meine Tochter kam gut damit klar und geht gerne zur Schule...

LG
Birgit

Re: Für die Eltern wird es anstrengend;-) - nicht unbedingt

Antwort von RenateK am 23.06.2005, 9:00 Uhr

Hallo,
also diese Erfahrung habe ich nicht gemacht. Wir sind beide Vollzeit berufstätig, von vornherein war klar, dass mir tagsüber nichts übernehmen können. Unser Sohn macht die Hausaufgaben selbständig im Hort und wir gucken abends nur manchmal drüber, er macht alles allein und selbständig. Wir haben das von vornherein so klar gestellt und es klappt problemlos.
Die Schule betrete ich nur an Elternsprechtagen.
Also das liegt auch an einem selbst, wie weit man sich da reinziehen lässt. Es geht auch ohne,.
Gruß, Renate

an Renate: Für die Eltern wird es anstrengend;-) - nicht unbedingt

Antwort von Christiane66 am 23.06.2005, 13:44 Uhr

Hallo Renate,

ich bin freiberuflich tätig und muss meinen Sohn nicht im Hort oder in der Kernzeit- bzw. Hausaufgabenbetreuung abgeben, wo das Hausaufgabenmachen ggf. durch das dortige Personal betreut wird. Mein Mann, in der Regel aber doch ich;-), betreuen unseren Sohn bei den Hausaufgaben, sprich ich schaue drüber, und wenn ich Fehler finde, so haben wir das geregelt, besprechen wir das gemeinsam und es wird von Joshua korrigiert. Klar beantworte ich auch seine Fragen. Darüber hinaus möchte ich auch wissen, wo mein Sohn so steht, was er grade in den einzelnen Fächern macht. Da sind mir diese Elternsprechtage zu wenig. Überdies habe ich schon ein gewisses Interesse daran, was mein Sohn an Hausaufgaben so macht. Andere Eltern haben das halt nicht. Jeder nach seiner Facon.

LG
Christiane66

An Christiane

Antwort von RenateK am 23.06.2005, 14:31 Uhr

Hallo Christiane,
ich glaube das war ein Missverständnis. Klar habe ich Interesse daran, was er tut, ich hab ja auch geschrieben, dass ich immer mal wieder in den Ranzen guck (zweimal in der Woche sicher) und gucke, was er so macht und er erzählt mir ja auch viel. Was ich nicht richtig finde, ist die Hausaufgaben zu betreuen (jedenfalls im Normalfall). Uns wurde ausdrücklich von der Lehrerin gesagt, dass wir die Hausaufgaben nicht kontrollieren sollen, das ist allein Sache der Kinder. Und das finde ich auch richtig, denn genau diese Selbständigkeit sollen sie ja auch lernen. Wenn die Hausaufgaben nur mit Hilfe oder Betreuung der Eltern möglich sind oder gut laufen, läuft meiner Meinung nach was falsch.
Viele Grüße, Renate

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