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Geschrieben von Selila86 am 09.03.2014, 20:52 Uhr

Hilfe, 1. Klasse und Bestrafung

Hallo,
ich brauche dringend einen Rat !
Mein Sohn (7 Jahre) geht in die erste Klasse. Leider fand jetzt im Februar schon ein Lehrer wechsel statt . Bei dem letzten Elternabend ( ich konnte leider nicht teilnehmen) verkündete die neue Lehrerin das wohl jetzt jedes Kind eine Nummer bekommt. Wenn ein Kind laut ist oder stört wird die Nummer an die Tafel geschrieben, nach dem dritten strich gibt es eine Mitteilung an die Eltern und bei Wiederholung müsse zusammen mit dem Kind ein Termin vereinbart werden wo dann ein Vertrag aufgesetzt wird indem eine Strafe, wie zb. Fernseher verbot festgehalten wird .
Ich bin total entsetzt und weiß garnicht was ich machen soll !!!
Oder reagiere ich über ???

LG Selina

 
25 Antworten:

Re: Hilfe, 1. Klasse und Bestrafung

Antwort von Zambili am 09.03.2014, 20:58 Uhr

Gehts noch? Ich welchen Zeitalter leben wir denn?
Was sind denn das für Methoden? Da würde ich auf keinen Fall mitziehen. Ich lass mir schon was eingehen, aber das....geht ja mal gar nicht.

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Re: Hilfe, 1. Klasse und Bestrafung

Antwort von Selila86 am 09.03.2014, 21:16 Uhr

Gott sei dank denke ich nicht alleine so...
Ich weiß garnicht was ich jetzt machen soll, hatte schon mal ein Gespräch mit ihr und sie ist total von ihren Methoden überzeugt.

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Re: Hilfe, 1. Klasse und Bestrafung

Antwort von mama.frosch am 09.03.2014, 21:38 Uhr

um die wirksamkeit zu erhöhen könnte sie den kindern die nummer noch auf den arm schreiben *ironieoff*


wenn sie nicht gesprächsbereit ist würde ich mich an die nächsthöhere instanz wenden, das geht in meinen augen garnicht.

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Re: Hilfe, 1. Klasse und Bestrafung

Antwort von Selila86 am 09.03.2014, 21:48 Uhr

Das werde ich auch machen.
Danke !!

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Re: Hilfe, 1. Klasse und Bestrafung

Antwort von glückskinder am 09.03.2014, 21:57 Uhr

Und was macht sie, wenn ein Kind wirklich mal etwas Schlimmes macht?
Klar kenne ich das auch, dass Namen angeschrieben werden, wenn ein Kind stört. Dieses bekommt dann Zusatzaufgaben. Aber sie gibt Kindern Zahlen und sieht in ihnen nicht Lebewesen,.

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Re: Hilfe, 1. Klasse und Bestrafung

Antwort von Ina_84 am 09.03.2014, 22:07 Uhr

Das hört sich ja erstmal echt schlimm an…
Aber… du hast die Infos nur aus zweiter Hand. Weißt also nicht, was sie genau gesagt hat. Versuch doch erstmal auf sie zu zugehen a la „ich war ja nicht bei Elterntag, habe aber gehört, dass sie einige Neuerungen planen…“
Er hört sich für mich so an, als wollte die neue Lehrerin, jetzt erstmal ein bisschen Revier markieren, ihren Standpunkt klarmachen. Mal schaun, was dann wirklich umgesetzt wird.

Vom System her, kennt man das ja schon: Bestimmtes Kind bekommt bei Fehlverhalten Striche, ab einer bestimmten Anzahl von Strichen eine Strafe / Konsequenz / Informieren der Eltern / Ausschluss / etc.
Ich würde mich aber nicht als Bestrafungsvollstrecker einspannen lassen. Schule unterstützen ja, aber so schafft man sich nur neue Konfliktfelder. Sinnvolle Konsequenzen würde ich mitziehen, aber es muss einen Zusammenhang zu dem „Vergehen“ geben.

Mich wundert nur: Ist es für sie leichter sich noch 30 Nummern passend zu den Namen zu merken? Vielleicht ist zu wenig Platz auf der Tafel für alle Namen… ansonsten finde ich die Nummerierung zwar seltsam, aber so lange die Kinder nicht mit ihren Nummer angesprochen werden, wäre das kein (großer) Aufreger für mich.

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Ich verstehe das Problem nicht

Antwort von tina14 am 09.03.2014, 22:39 Uhr

Also, mal zusammengefasst:
Wenn Kind sich daneben benimmt, wird das vermerkt. (Nein, nicht geschlagen, nicht bloßgestellt, nur vermerkt über eine anonyme Nummer)
Wenn sich das Fehlverhalten wiederholt, werden die Eltern informiert. (Passt doch, oder. Wenn die Lehrerin nicht informieren würde, wäre es sicher auch nicht recht)
Wenn es nun wiederholt Schwierigkeiten gibt, setzen sich die Beteiligten (Kind, Eltern, Lehrer) zusammen, spiegeln das Verhalten und überlegen eine Konsequenz.
Ganz ehrlich, was wäre ich froh um so eine Lehrerin, um so transparente und konsequente Vorgehensweise!
Was ärgert dich? Die Nummern? Ich finde es für die Kinder deutlich schönender und weniger erniedrigend, als wenn die Klarnamen an die Tafel geschrieben werden. Wahrscheinlich will die Lehrerin damit einfach eine gewisse Anonymität und einen Schutz des Kindes erreichen.
Denk mal drüber nach, vielleicht siehst du es dann anders.
Gruß, Christina

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Re: Ich verstehe das Problem nicht

Antwort von lara30 am 09.03.2014, 22:58 Uhr

Na ICH habs verstanden.

Bei meinem Sohn wird das so ähnlich in der Klasse gehandhabt. Wer sich nicht an die Regel hält bekommt Striche, nach 3 Strichen eine Sonderaufgabe.

DAS finde ich vollkommen Okay und was meinen Sohn angeht hats gefruchtet- schon doof, wen man Strafarbeiten machen muss, während die anderen draussen spielen!

Allerdings finde ich den Ansatz, dass man Zuhause z.B. ein Tv-Verbot einführt, als starke Einmischung in mein Privatleben! (Ich zumindest)
Hab meinen Sohn nicht bejubelt als er damit heimkam- hab klar gesagt wie ich es finde.
Im Übrigen ist die Lehrerin meines Sohnes in der Lage, mir dann ein kleines Zettelchen mitzugeben und mir mitzuteilen was los war- und klar, wen das ein Dauerzustand wäre, dann kommt es sicher zum privaten Gespräch, allerdings halt ich Null davon, dass das Kind zuhause auch nur noch Dicke Luft hat- man sollte eher schauen das man das richtig dossiert einsetzt!!!

LG

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Re: Ich verstehe das Problem nicht

Antwort von lara30 am 09.03.2014, 23:01 Uhr

Nachtrag:

Und was die Nummern angeht- Die Kinder wissen untereinander welche Nummern sie haben- da ist Essig mit Anonymität!!!
Was das soll erklärt sich mir leider nicht- finds auch bekloppt!!

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Ist doch genau dasselbe

Antwort von tina14 am 09.03.2014, 23:46 Uhr

Drei Striche: Strafarbeit, Mitteilung (oder Zettelchen, ist doch egal, wie man das nennt)
Bei Wiederholung Gespräch mit den Eltern.
Das passt doch, oder?
Fernsehverbot wurde doch nur als Beispiel genannt. Vielleicht ist das gerade bei sehr unruhigen und zappeligen Kindern auch der Versuch, einen möglichen Auslöser zu minimieren.
Ich kann an diesem Vorgehen nichts negatives finden.
In diesem "Vertrag" den Lehrer, Kind und Eltern schließen, wird ja sicher nicht stehen: Fernsehverbot, und Zuhause hat dicke Luft zu herrschen.
Vernünftige Lehrer und vernünftige Eltern werden das schon richtig dosieren können.
Und das Erstklässler-Kind musst du mir übrigens zeigen, das sich von 24 Schulkameraden die Nummern merken kann. Vielleicht von ein paar Freunden, aber doch nicht von allen.
Gruß, Tina

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Bei meinem Sohn wird das auch so gehandhabt und ich finde das gut;-)

Antwort von Mutti69 am 10.03.2014, 9:05 Uhr

Ich kann hier Konsequemz, Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Lehrkraft und Eltern erkennen und das ist doch positiv.

LG

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ich habe damit zwei Probleme

Antwort von Jeckyll am 10.03.2014, 12:33 Uhr

Diese Nummer finde ich absolut unnötig und sehr befremdlich. Jedes Kind wird wissen wer gerade an der Tafel steht. Sehe daher keinen Grund warum nicht der Name oder von mir aus ein kleines Symbol an der Tafel stehen soll.

Und sollte die einzige vertragliche Konsequenz zu Hause erfolgen würde ich mich auch dagegen wehren. Ein gemeinsames Gespräch ist gut, aber die "Strafe" soll doch bitte der Lehrer selbst übernehmen. Nachsitzen oder so.

Jeckyll

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Re: Hilfe, 1. Klasse und Bestrafung

Antwort von frühlingsmama am 10.03.2014, 14:52 Uhr

Tolle Lehrerin!

Strafen sollten auch immer etwas mit der Tat zu tun haben.
z. B. Laut im Unterricht, wird damit mit der Aufgabe nicht fertig - muß Aufgabe zu Hause erledigen oder eine Zusatzaufgabe machen, aber auf keinen Fall Sachen wie
TV Verbot oder extra Hausarbeit oder oder oder

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Re: Hilfe, 1. Klasse und Bestrafung

Antwort von abracadabra am 10.03.2014, 20:58 Uhr

Hallo Selina,

jetzt möchte ich nicht wissen, wie groß wohl der Aufschrei wäre, wenn die Lehrerin den Namen des Störers für alle sichtbar an die Tafel schreibt. Da muss nur mal ein Elternabend im Klassenzimmer stattfinden und die Eltern sehen den Names ihres Sprößlings an der Tafel - na, dann ist aber Schluss mit lustig, sowas geht schon nicht mehr an die Schulleitung, sondern wird mindestens der Bundeskanzlerin persönlich gemeldet.
Bei den Nummern gehts doch nur um den Schutz des Kindes, dass halt die Putzfrau nicht Mittwoch abends in der Frauenhilfe erzählt, wer denn die verzogendsten Gören der Klasse hat.
Dass die Mitschüler wissen, wer sich hinter einer Nummer verbirgt - so what?? Die kriegen doch hautnah mit, wer sich danebenbenimmt, wegen denen muss man doch keine Verschleierungstaktiken anwenden

Dass Verträge mit den Eltern über die Konsequenzen ausgehandelt werden, das tut einigen hier richtig weh. Ja, die Sache soll schön in der Schule bleiben, ich werde doch einen Teufel tun, Sören-Thorben zuhause auch noch zu bestrafen. Ich bin doch die liebe Mami, den bösen Cop soll die Lehrerin mal schön alleine machen.
Nein, ihr Lieben, so läuft es nicht! Die Lehrerin hat schon recht, Erziehung ist nicht alleine ihre Sache, sondern steht und fällt damit, dass auch die Eltern zuhause dahinter stehen. Ja, das ist mühsam. Ja, das ist anstrengender als "soll die sich doch selber eine pädagogisch wertvolle Konsequenz ausdenken, die hats ja studiert!" Schon mal nachgedacht, dass, wenn ein Schüler nachsitzt, die Lehrerin evtl. auch länger bleiben muss?
Schon mal überlegt, dass die Lehrerin aus Erzählungen der Kinder schon ganz gut im Blick hat, wer regelmäßig das ganze Wochenende vor der Glotze sitzt und dass es für bestimmte Kinder vielleicht keine "logische Konsequenz", aber trotzdem ein gewaltiger Schritt in die richtige Richtung sein könnte, mal weniger vor der Glotze geparkt zu werden?

Und vor allem: Warum gibt man dem Konzept nicht einfach erst mal eine Chance??

LG
Andrea

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Re: Hilfe, 1. Klasse und Bestrafung

Antwort von Miolilo am 11.03.2014, 6:45 Uhr

Dass Kinder aufgezeigt bekommen, wie oft sie schon mit ihrem Verhalten den Unterricht gestört haben ist, ist im Sinne der Transparenz auch den Kindern gegenüber eine wichtige Sache.

Es wird einen Grund haben, warum sie Zahlen statt Namen gewählt hat. Einer wurde schon erwähnt: So können diejenigen, die in die Klasse kommen (Putzfrau, andere Eltern etc,) nicht gleich auf den ersten Blick erkennen, wer wie viele Striche hat.
Dir wären also Namen lieber gewesen?

"wie zb. Fernseher verbot"

Du warst nicht dort am Elternabend, hast also aus zweiter (oder dritter) Hand über ein Beispiel einer mgl. Konsequenz gehört und gehst gleich an die Decke.
Abgesehen davon, dass die Einschränkung des Fernsehkonsums eines Erstklässlers durchaus sinnvoll ist, ist das wohl nur ein Beispiel.

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Re: Hilfe, 1. Klasse und Bestrafung

Antwort von IngeA am 11.03.2014, 8:07 Uhr

Nur dass Konsequenzen halt am wirksamsten sind, wenn sie unmittelbar nach dem Fehlverhalten folgen.
Wenn da erst ein Gesprächstermin ausgemacht wird und dann drüber verhandelt, was der Delinquent denn jetzt verbüßen muss, hat das mit "unmittelbar" nichts mehr zu tun.
ICH stelle zu Hause meine Regeln auf und setze sie durch.
Die Schule stellt ihre Regeln auf und muss sie durchsetzen. Natürlich müssen die Eltern eingebunden werden und mitziehen. Aber wenn ich wegen einem quasselnden Kind gleich zu den Eltern rennen muss, macht sich die Lehrerin meiner Meinung nach ziemlich unglaubwürdig:
Du benimmst dich daneben - ich renne zu deinen Eltern (wohlgemerkt nicht wegen ner Schlägerei, sondern wegen Kleinigkeiten) = ICH kann mich selbst nicht durchsetzen.
Dass man solche Wege beschreiten muss wenn alles andere nicht gefruchtet hat, keine Frage. Aber so eine Ankündigung wenn die Lehrkraft die Klasse gerade eben erst übernommen hat find ich schon seltsam.
Und: Was will die Lehrerin denn als Strafe folgen lassen, wenn ein Kind mal wirklich Mist baut? Sie hat ja wegen Kleinigkeiten schon alle Register gezogen.

LG Inge

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Re: Hilfe, 1. Klasse und Bestrafung

Antwort von clarence am 11.03.2014, 8:14 Uhr

Klar klingt es momentan hart, aber auf der anderen Seite müssen die Kinder (und jetzt sind sie immerhin schon im 2. Semester) lernen, dass es Konsequenzen für ihr Fehlverhalten gibt.

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Re: Hilfe, 1. Klasse und Bestrafung

Antwort von Emmi67 am 11.03.2014, 10:27 Uhr

Wieso denn "total entsetzt" - fändest du es denn richtig, wenn dein Sohn laut wäre und stören würde? Ich hätte mit der Regelung kein Problem, weil ich Wert darauf lege, dass meine Kinder sich in der Schule gut benehmen und es eh Ärger mit mir gäbe, wenn sie es nicht tun.

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Muss man Strichlisten öffentlich führen?

Antwort von shinead am 12.03.2014, 9:33 Uhr

Früher hatten Lehrer Notizbücher und haben dort vermerkt, wenn das Verhalten auffällig war oder die Hausaufgaben vergessen wurden.
Da hat der Lehrer das vollkommen alleine ohne öffentliche Demütigung gemacht. Warum geht das nicht mehr?

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Re: Hilfe, 1. Klasse und Bestrafung

Antwort von Eisfee am 12.03.2014, 10:53 Uhr

So sehe ich das auch.
Wer den Unterricht stört, macht das ja auch nicht anonym oder unsichtbar oder unhörbar. Dann muß derjenige auch damit leben können, daß das durchaus sichtbar z.B. auf der Tafel vermerkt wird.
Was ist daran demütigend?
Um sich dieser "Demütigung" nicht auszusetzen, gibt es eine total simple Lösung: keinen Mist machen...
Wird hier in der Schule auch so gehandhabt, aber mit Namen und nicht mit Nummern. Wobei mir die Antwort auf die Frage "Name oder Nummer" völlig wurscht ist.

Das Einzige, was mich stören würde, ist der Wunsch der Lehrerin, das private Umfeld in die Bestrafung mit einzubeziehen. Mist, der in der Schule gemacht wird, sollte auch in der Schule bestraft werden.

Hier habe ich auf einem Elternsprechtag auch schon mal Namen auf der Tafel gesehen - na und?
Sollte mir das vielleicht als Mutter peinlich sein, wenn es mein Kind wäre?

Sollte ich vielleicht wollen, daß mein Kind im Unterricht Mist machen darf, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden? Wie sollen sie es denn bitte lernen, sich an die notwendigen Regeln zu halten?

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Re: Hilfe, 1. Klasse und Bestrafung

Antwort von kati1976 am 12.03.2014, 22:24 Uhr

Das einzige was mich daran stört, warum Fernsehverbot?

Ich würde mir da nicht sagen lassen wie ich es zu Hause machen soll

Ansonsten ist doch alles okay, gut ich würde die Namen statt einer Nummer an für tafel schreiben

Auch Kinder in der 1. Klasse müssen sich an die regeln halten und nicht den Unterricht stören.

Die Lehrerin kann sich doch nicht auf dem Kopf rum tanzen lassen

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Re: Eine Nummer hat bei uns jedes Kind.

Antwort von Cata am 13.03.2014, 17:37 Uhr

Die steht von Anfang an hinter dem Namen, an den Spinden, an den Postfächern und auf den Ordnern. So weiß jeder, wo er seine Jacke hinhängt und wo seine Papiere liegen.
Jeder hat ein Körbchen mit seiner Nummer, und wenn drei Kieselsteine drinliegen, gibt's einen Brief an die Eltern. Eine E-Mail an die Eltern gibt's schon bei der geringsten Verfehlung.
Wenn drei Glassherzen im Korb liegen gibt's ein großes Lob und man darf wohl auf einem besondern Platz auf dem Teppich sitzen.
Ich versteh da jetzt die Aufregung mancher hier nicht.

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Re: Eine Nummer hat bei uns jedes Kind.

Antwort von Annika06 am 13.03.2014, 17:53 Uhr

Ich finde es an Sich auch okay. Es gibt nunmal Regeln in einer Gemeinschaft an die sich jeder zu halten hat. Und das mit den Nummern find ich ich jetz auch nicht sooo schlimm so lange die Lehrerin die Kinder generell nicht mit Nummern anspricht sondern sich das nur auf diese Strichliste beschränkt.

Ein zeitnahes Gespräch bei Wiederholungstätern finde ich an Sich auch in Ordnung.


Aber ich finde es auch nicht so toll wenn sich derartige Konsequenzen áusdehnen. Anders herum geht das ja auch nicht. Ich kann ja auch nicht sagen, weil sie heute ihr Schwimmzeug nicht verräumt hat (also nasses Handtuch ins Bad..., etc.) darf sie nächste Woche nicht mit zum Schulschwimmen.
Man kann gegebenenfalls so mit den Eltern drüber sprechen und allgemein empfehlen den Fernsehkonsum einzuschränken , aber man sollte das nicht als Konsequenz heranziehen.

Bei uns in der Ganztagsklasse dürfen die lauten unfolgsamen Kinder z.B. an dem Tag dann nicht an der geliebten Traumreise bzw. Entspannungsrunde teilnehmen sondern müssen aufm Stuhl sitzen und zuschauen. Oder sie bekommen eben auch ne Zusatzaufgabe die sie in der Spielezeit zu erledigen haben.
Kinder die z.B. morgens schon unentschuldigt zu spät kommen oder absichtlich beim umziehen trödeln müssen beim Morgenkreis zuschauen.
Ich denke schon dass es Möglichkeiten gibt Kindern auch schulische Strafen zu geben ohne dass die Lehrerin selbst groß darunter einen Nachteil hat.

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Re: Eine Nummer hat bei uns jedes Kind.

Antwort von Oktaevlein am 14.03.2014, 21:41 Uhr

"Eine E-Mail an die Eltern gibt's schon bei der geringsten Verfehlung."

Bei welchen "geringsten Verfehlungen" denn? Also ganz ehrlich, ich selber kann mich an ein oder zwei relativ krasse Szenen eigenen Fehlverhaltens aus meiner Schulzeit erinnern, von denen meine Eltern bis heute nichts wissen. Dennoch habe ich so etwas danach nie mehr getan bzw. gesagt.

Wieso muss man heute alles über die Eltern austragen? Ich habe das Gefühl, das "früher" die Lehrer erstens mehr respektiert wurden - und zwar von Eltern wie Schülern und zweitens die Eltern sich weniger eingemischt haben. Und nein, sooooo alt bin ich auch noch nicht, es war nicht in den 50er Jahren oder so ;-)

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Re: Eine Nummer hat bei uns jedes Kind.

Antwort von Vanessa1704 am 16.03.2014, 15:51 Uhr

Ich würde mich auf solch einen"Vertrag "nicht einlassen. Macht das Kind zu Hause Mist, bestelle ich ja die Lehrerin auch nicht nach Hause um mit ihr die Bestrafung für die Schule zu vereinbachen.Ich würde da nicht mal zu dem Termin gehen und das auch schon vorher mal so klar sagen.

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