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Geschrieben von charty am 11.12.2009, 9:28 Uhr

Fällt Euren das neue Sozialgefüge ...

... auch so schwer?
Meine ist sowieso schon ein Sensibelchen und dadurch ziemlich empfindlich bei Lärm, Hektik, unguten Stimmungen, Ungerechtigkeit etc. Aber es scheint ihr nicht alleine so zu gehen in unserer Klasse, wenn auch nicht alle so extrem reagieren wie meine.

Irgendwie ist die Schule vom Sozialgefüge her komplett anders als im KiGa. Sie geht im Prinzip gerne in die Schule und hat dort auch einige Freunde gefunden, aber was sie immer wieder dazu bringt zu sagen, dass sie nicht mehr in die Schule möchte ist, dass es ihr oft zu laut ist (gerade, wenn die Lehrerin nicht im Zimmer ist und sie eine Geschichte hören), wenn andere Kinder sich streiten oder die Lehrerin in ihren Augen ungerecht zu einem anderen Kind ist (nicht sie selbst), die Pausenhofsituation mit den vielen anderen Kindern. Gut jetzt vor Weihnachten ist sie extrem empfindlich und ich denke, sie braucht jetzt mal richtige Ferien, nicht wie die Hortferien im Herbst.
Noch eins: Die Schule mag sie, weil sie dort etwas lernt. Für sie ist Schule ein Ort, an dem man lernt, konzentriert ist und sein bestes gibt (macht sie auch und zumindest bei den Tests kann ich mich gar nicht beklagen) und in den Pausen Spaß haben kann, aber halt nur in den Pausen. Sie kann die Kinder nicht verstehen, die nicht so denken.

Im Hort läuft die Situation besser, da nimmt sie sich nicht alles so zu Herzen. Vielleicht aber auch, weil dort das Gruppengefüge ähnlich wie im KiGa ist. Obwohl sie am Anfang Probleme mit der Altersmischung hatte, da sie im KiGa, da neu gegründet, immer eine der Ältesten war. Aber das hat sich gelegt.

Woran kann das liegen und kennt Ihr diese Situationen auch und wenn ja, habt Ihr Tipps, was man da machen kann?

Danke und viele Grüße

Charty

 
3 Antworten:

Re: Fällt Euren das neue Sozialgefüge ...

Antwort von berita am 11.12.2009, 10:51 Uhr

Hallo,

bei meiner Tochter ist es ähnlich. Prinzipiell geht sie gern zur Schule und ist sehr motiviert und fleissig, was den Schulstoff angeht. Aber sie beklagt sich immer wieder darüber, dass die anderen Kinder so laut sind, insbesondere "die frechen Jungs". Viel schlimmer als im Kiga, meint sie, obwohl sie eigentlich erwartet hatte, dass es in der Schule ruhiger ist, weil man da doch lernen muss. Tja, was soll ich da sagen oder tun? Es liegt ja an den Lehrern, da Ruhe reinzubringen, aber offenbar sind dazu heutzutage nicht mehr viele fähig. Ich finde es ärgerlich, bezweifle aber, dass Gespräche mit der Klassenlehrerein daran etwas ändern würden.

LG

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Re: Fällt Euren das neue Sozialgefüge ...

Antwort von Drachenlady am 12.12.2009, 9:56 Uhr

Hallo zusammen,

auch meine Tochter und ich hatten und haben das Problem. Allerdings schiebt man uns den schwarzen Peter zu. Auf das Klagen meiner Tochter im vergangenen Jahr, kam nur der Kommentar, dass ja bekannt wäre, dass sie sich nicht ins soziale Gefüge einfügen könne wegen ihrer Wahrnehmungsstörung.

Meine Tochter fasste es dann so auf, dass sie ja krank wäre und entsprechend vieles anders oder stärker empfinden würde, als es in wahrheit wäre.

In der jetzigen Klasse, sie wiederholt die 1. Klasse, geht es auch turbulent zu, aber dafür sind es Kinder. 6 und 7jährige die ihren Stolz aber auch ihren Frust offen zeigen. Meiner Tochter ist es oft immer noch zu laut und zu hektisch, aber sie kann wenigstens darauf hoffen, dass wenn ihre Klassenlehrerin den Raum betritt, sofort Ruhe herrscht. Diese Lehrerin ist eine der wenigen, die die Klasse voll im Griff hat.

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Re: Fällt Euren das neue Sozialgefüge ...

Antwort von JonasMa am 13.12.2009, 22:01 Uhr

Ich glaube nicht, daß das Sozialgefüge anders ist als im KiGa - ich denke nur, daß die Kinder größer werden, selbstbewußter und bei den Jungen auch der erste Testosteronschub da war oder gerade kommt.
Ich höre auch immer wieder, daß es anstregender ist, wenn mehr Jungen als Mädchen in der Klasse (auch im KiGa!) sind. Die sind einfach wilder und körperlicher.
Das Problem ist leider wohl eher, daß man hier von den Kinder plötzlich erwartet, daß sie viel mehr selber regeln, sie sich das ein oder andere von den großen Schülern abgucken, was aber nicht immer das ist, was wir uns wünschen würden.... Die behütete Zeit ist mit der Schule vorbei und einigen Kinder fällt der Übergang schwerer als anderen.

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