1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von nicolay am 19.02.2004, 22:46 Uhr

Einschulung, aber in die Vorschule?Kind fast 6.

Also, wir hatten heute im Kiga das Schulgespräch.Viel positives (was meine Tochter gut kann), als negatives kam: Sie spielt immer mit den gleichen Kindern (ihren guten Freundinnen, geht selten auf andere Kinder zu), spricht leise(aber gut)und ist noch sehr unsicher und schüchtern.Dann der Hammer: wir haben dran gedacht, ob ihr Kind vielleicht erst in die Vorschule soll,sind aber auch nicht ganz sicher.Warten wir die Schuluntersuchung ab...
Leider war ich so geschockt, das ich dann auch nicht weiter nachgeharkt habe.
Warum genau (ausser aufgrund des Alters, was uns nicht betrifft)muss ein Kind in die Vorschule.
Ich versteh das nicht.

 
10 Antworten:

Re: Einschulung, aber in die Vorschule?Kind fast 6.

Antwort von bine* am 20.02.2004, 9:53 Uhr

Guten Morgen,

also Vorschule findet bei uns im KiGa statt und betrifft alle Kinder die das letzte jahr in der Einrichtung sind. Dort werden Übungen gemacht die auf die Schule vorbereiten sollen (Schwungübungen, Zählen, das Sehen-Hören-lauschen Projekt, ...)
Da Du so geschockt darüber bist, denke ich mal betrifft es Euch insoweit das Deine Tochter noch nicht eingeschult werden soll, sondern ein Jahr zurückgestellt werden soll und derweil in die Vorschule soll?
Also grundsätzlich ist dazu zu sagen das ein KiGa und seine Erzieher da kein Mitspracherecht haben, sie können Empfehlnungen geben und damit hat es sich. Was letzendlich mit deiner Tochter passiert, das bestimmst Du und Dein Mann bzw Kindsvater. Sicher beachtet man auch gerne andere Meinungen in den Überlegungen, aber ich mache sie nicht abhängig davon.

Unsere große Tochter wurde im September eingeschult und letztes jahr um diese zeit bekamen wir auch nahe gelegt das unsere Tochter durch ihr kindliches Verhalten (sie weint sehr schnell sehr oft) doch erst in eine IntegrativSchule gehen sollte. Das Problem löste sich recht schnell da unsere Tochter aufhörte zu weinen, aber ich verstehe deinen Schock sehr gut.
Auf der anderen Seite schreibst Du deine Tochter ist sehr schüchtern und dann muß man natürlich sich auch überlegen wie sie sich im Moment in der Schule fühlen würde? Hätte sie den Mut vor 27 anderen schülern sich zu melden und nochmal nach den Hausaufgaben zu ffragen, weil sie sie akustisch nicht verstanden hat, da ihre nachbarn wieder Dauergspräche führen? Hätte sie den Mut sich auf dem Pausenhof durchzusetzen wenn Jungs aus der zweiten Klasse ihr Pausenbrot probieren wollen? Lehrer sind auch nur menschen und sehen und hören nicht alles! Wer garantiert Dir aber das Dein Kind das nach der Vorschule kann??
Das ist eine Entschlußfindung bei der Dir höchstens Dein Gg helfen kann! Ihr zwei kennt euer Kind.


lG bine

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Re: Einschulung, aber in die Vorschule?Kind fast 6.

Antwort von Antje A. am 20.02.2004, 11:16 Uhr

Hallo Nicolay,

ich vermute mal, es geht um was anderes als Bine* meinte, oder?
Deine Tochter soll in die Schule und jetzt meinen die Erzieherinnen (???), sie soll lieber auf die Vorschule (die heißt in jedem Bundesland anders)

Wie du schreibst,ist deine Tochter eher schüchtern und nicht selbstbewusst. Wenn sie in die Schule kommen soll, sollte sie aber ihre Meinung vertreten können. Auch wenn sie sonst vom Wissensstand schulreif ist, kann ihr ein Jahr in der Vorschule wirklich gut tun.
Überlegt es euch genau, fragt nach, notfalls auch den Kinderarzt, Leute, die eure Tochter kennen. Wie wird sie eingeschätzt?

Viel Weisheit in dieser Sache wünscht

Antje

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Re: Einschulung, aber in die Vorschule?Kind fast 6.

Antwort von drahtseil am 20.02.2004, 13:59 Uhr

Du schreibst, daß Deine Tochter ziemlich schüchtern ist. Und ich denke, das wird sie auch ein Jahr später noch sein. Es wird immer Kinder geben, die laut ihre Rechte einfordern, Kinder die alles mitmachen und eben Kinder die schüchtern und gehemmt sind. So ist das Leben. Ich weiß, daß es keine leichte Entscheidung ist. Ich selber hatte ein "Kann-kind" und wollte sie eigentlich noch ein Jahr im Kiga lassen .Da wäre sie dann übrigens auch in die Vorschule gegangen. Plötzlich haben Sie aber den sTichtag auf den 1. August verlegt und holterdipolter mußte ich mein Kind in der Schule anmelden. Später habe ich erfahren, daß ich nicht dazu gezwungen war, in dem Jahr zumindest nicht, aber da wollte ich nicht wieder alles umschmeißen, zumal meine Tochter nun begeisterter Vorschüler und voller Freude auf die Schule war. Nun hat sie das 1.HJ geschafft und ich bin sehr zufrieden mit ihr. Ich hätte das wirklich nicht gedacht, daß sie alles so gut packt.Sie hat zum Beispiel auch immer schnell geweint und gejammert. Das macht sie immer noch, aber nicht mehr so extrem. Du und Dein Mann, ihr kennt euer Kind am besten und ihr solltet entscheiden, was am besten für sie ist. VG Chris

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Warum "geschockt" wegen Vorschule,oder...

Antwort von Tathogo am 20.02.2004, 14:14 Uhr

...kann Vorschule auch "negative" Bedeutung haben??
Dachte immer es ist gut die Kinder erst in die Vorschule und dann in die"richtige" Schule zu schicken.
Meine Tochter ist in eine "Eingangsstufe" eingeschult worden,aber nicht wegen unreife,sondern weil sie erst 5 war(wurde 3 Monate später 6)und wir das wollten.
ich denke die genannten gründe bei deiner tochter sind doch einleuchtend-vielleicht ist sie vom sozialen verhalten eben noch nicht so weit.
Ich habe damals viel wert auf die Einschätzung der Erzieherinnen gelegt.
LG
Tanja

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Re: Warum

Antwort von monika 77 am 20.02.2004, 15:32 Uhr

Ich verstehe es auch nicht, warum Vorschule meist neg. gesehen wird.
Ich finde Vorschule /Eingangsstufe eine gute Vorbereitung auf die Schule und gefördert werden die kids dort auch besser, als im Kiga.
Und noch was bei uns ist die Vorschule bzw. Eingangsstufe in der Grundschule.

lg monika

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Re: Warum

Antwort von murcksi am 20.02.2004, 20:25 Uhr

HallO!
Ich versteh' das schon, warum Vorschule immer negativ behaftet ist.
-Als ich vor ca. 18 Jahren in der 1.Klasse war(übrigens auch früher eingeschult) wurden 3 meiner damaligen Mitschüler knapp vor Weihnachten von der 1.Klasse in die Vorschule "zurückversetzt" - damals war es anscheinend Gang und gebe, Kinder, die bis Weihnachten laut Lehrer/innen noch zu unreif waren, wurden dann(!) zurrückgestellt. (Wien)
Ciao, murcksi

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Re: Warum

Antwort von bine* am 21.02.2004, 8:32 Uhr

Wir haben diese Vorschule zwar nicht, aber bei uns ist es dann eine Schule in die auch Behinderte gehen, daher ist bei uns der neative Beigeschmack wenn das Kind nicht in die Regelschule kommt. Natürlich ist die andere Schule auch gut und für manche Kinder eine gute Alternative, aber mach das doch mal bitte den 80jährigen Omas auf dem Dorf klar;0)

lG bine

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@bine

Antwort von monika 77 am 21.02.2004, 12:43 Uhr

Aber das ist doch nicht überall so. Bei uns ist die Vorschule einfach eine Klasse in der Regelschule und nach diesem Jahr Vorschule kommen die Kinder dort auch ganz normal in die 1. Klasse.

lg monika

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@murcksi

Antwort von monika 77 am 21.02.2004, 12:47 Uhr

Hallo,
dasselbe ist letzts Jahr in der Klasse meiner Tochter passiert.
Das Kind sollte eigentlich in die Vorklasse, die Eltern hatten sich aber gewehert. Das Kind wurde also eingeschult und bekam kurze Zeit später fast alle Fördermöglichkeiten (Feinmotorik,Mathe,Deutsch, Fördersport) und hatte dementsprechend auch länger Unterricht. Sie wurde letztentlich dann doch in die Vorklasse zurückgestuft.
Ich finde das immernoch besser als die Alternative: Ein Kind ein ganzes Schuljahr zu überfordern und mit Förderprogrammen vollzustopfen und es letztendlich doch die 1. Klasse wiederholen zu lassen.

lg monika

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Re: bei uns in Ba-Wü heißt es Grundschulförderklasse und danach kommt das Kind in die 1. Klasse. Fiel mir grad noch ein! LG Antje. o.T.

Antwort von Antje A. am 21.02.2004, 15:51 Uhr

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