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1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von Henni am 01.06.2004, 19:05 Uhr

An die, deren Kinder sich vor der schule selbst lesen beigebracht haben...

huhu

hab mal ne frage:

WIE haben sich eure kinder selbst das lesen beigebracht??? Durch die Schulsachen älterer geschwister??? Oder doch eben indem ihr ihnen was gezeigt habt??? oder durch "lese- materialien", also so dominos etc??? Würd mich mal interessieren WIE kinder das machen...


LG henni

 
13 Antworten:

Re: An die, deren Kinder sich vor der schule

Antwort von murcksi am 01.06.2004, 20:13 Uhr

Hi!
Bei meiner jüngsten Schwester war es so, dass Sie mal als sie 4 jahre war ziemlich lange krank war, bzw. Das Bett nicht verlasen durfte, aber sonst schon fit war(so 3-4Wochen).
Da Sie 3 Geschwister hat, Hatte meiner Mutter nicht die Zeit sich stundenlang mit ihr zu beschäftigen,- da hat Sie sich ein Buch("Puki und Muki", oder so ähnlich, beginnt mit Großbuchtsbane, die werden immer kleiner, zum Ende dann "Normale" Duckschrift) genommen, und alle paar minuten nach einem Buchstaben gefragt- nach 1 Woche konnte Sie lesen, und hat dann auch noch ein paar andere Leseanfängerbücher gelesen- bis sie gesund war
- und kann es bis heute *g*

Lg,
murcksi

Re: An die, deren Kinder sich vor der schule

Antwort von Juliasmama am 01.06.2004, 21:36 Uhr

Ich war mit meinen Jungs (zu der Zeit 12 und 5)zur Mutter/Kind Kur .Christoph war im 6ten Schuljahr (Gymnasium)und in der Betreuung wurde nur für 1,5 Std täglich Hausaufgabenbetreuung angeboten.Deshalb musste ich selbst mit ihm arbeiten.In der Zeit wollte Robin dann natürlich auch Hausaufgaben machen,zuerst malen,später rechnen und natürlich sämtliche Familienmitglieder "schreiben"Aus diesen Buchstaben hat er selbst andere Wörter herausgefunden und dieses später in seinem Lieblingsbuch-der grosse Kinderweltatlass(hier sind alle Länder in Grossdruckbuchstaben benannt)wieder weiter gesucht.
Na und dann kam seine zweitliebste Lektüre:die Fernsehzeitung!(Ich habe unsere Kinder immer einen Teil des Kinderprogramms auswählen lassen,wobei ich das natürlich noch gut beeinflussen konnte,solange er nicht lesen konnte;-)ja und dann gabs kein Halten:Strassenschilder,Reklameplakate,immer wenn wir Auto fuhren ,alles was bedruckt war.Als Schulanfänger konnte er die Druckschrift komplett lesen,zum Glück hat die Klasse mit Schreibschrift angefangen,da war er trotzdem gefordert.
LG Marlies

Angefangen hat es ...

Antwort von Nina3Jungs am 01.06.2004, 23:24 Uhr

mit einer 4, die ermir vorlas ohne, dass ihm jemals wer gezeigt hätte, was das ist. Viele Buchstaben sind ihm so förmlich zugeflogen, manche hat er mich dann unterwegs gefragt und so binnen kurzer Zeit alle Buchstaben gelernt und auch Wörter erfolgreich buchstabiert, sogar auf dem Kopf stehende.

Re: Angefangen hat es ... Frage an nina3jungs

Antwort von glueckstaler123 am 02.06.2004, 9:09 Uhr

Hallo,
alle Zahlen und Buchstaben zu kennen heisst doch aber nicht unbedingt, dass das Kind lesen kann, oder? Oder wie war das, wie war der Übergang vom "buchstabieren" zum mehr oder weniger flüssigen Lesen? Ich frage, weil meine Tochter sich schon vor langer Zeit alle Buchstaben erfragt und angeeignet hat, sie "buchstabiert" auch schon lange, aber mit Lesen hat das m.E. noch nicht so viel zu tun oder irre ich mich da?

Re: Angefangen hat es ... Frage an nina3jungs

Antwort von ConnyP. am 02.06.2004, 9:42 Uhr

Genau, das hat noch nicht viel mit Lesen zu tun. Janine konnte bereits alle Buchstaben, da war sie noch nicht 3. Sie fragte udn fragte, und nach 3 Wochen hatte sie alle Buchstaben intus. Ziffern ebenfalls. So mit knapp 4 konnte sie dann, wenn man ein Wort sehr langsam und deutlich gesprochen hat, raushören, welche Buchstaben drin enthalten sind. Zu dieser Zeit find sie auch an, die Buchstaben nicht mti Namen (so hatte ich sie ihr gesagt), sondern mit Laut zu kennen (also "nnn" statt "enn"). Aber lesen "kann" sie jetzt erst seit Anfang des Jahres, vorher hat sie zwar buchstabiert, die einzelnen Buchstaben aber nicht zusammengezogen. Mittlerweile klappt es ganz gut, noch nicht flüssig, aber immerhin. Ich fördere es auch ganz bewußt nicht so besonders, es kam immer alles "von selber"...
Ach so, Janine ist Ende April 6 geworden und kommt diesen September - endlich! - in die Schule.

LG, Conny

Danke, ich fass mal zusammen: lang

Antwort von Henni am 02.06.2004, 12:56 Uhr

Huhu

und danke für eure Antworten. Also ist es schon so, das SEHR wohl ältere geschwister oder eben die Eltern zum "Erlernen" der buchstaben und dann auch zum lautieren der Wörter als mithilfe da waren...!!! Also eben nicht "von alleine" wie man dann immer so sagt...


ich frage deshalb, weil ich Lehrerin bin und selbst einen 3,5 jahre alten Sohn habe der mich nun nach "wie heißt derbuchstabe" und so löchert. ich denke es wäre ein klacks , ihm im moment das lesen beizubringen, zumal ich ja eben auch entsprechendene materialien im haus habe, aber das will ich eigentlich nicht!!!

Andererseits finde cih es auch quatsch, ihm nun seine fragen nicht mehr zu beantworten, damit er nciht doch "von selbst" lesen lernt. Er hat seit 2 mionaten so eine tafel udn magnetbuchstaben udn LIEBT es schule zu spielen..wobei er immer der lehrer ist*gg* aber ich finde es grad echt schwer mich da zurückzuhalten, es ihm gleich "richtig" beizubringen...denn noch mal im ernst: GANZ VON ALLEIN hat es ja kein kind gelernt...

Naja, ich werd erst mal gar nix machen und vielleicht ist diese "ich will unbedingt lesen können" phase ja auch bald vorbei...denn eigentlich finde ich es nciht gut, wenn kinder vor der schule schon lesen können...


Oje, bisschen wirr*gg* sorry


LG Henni

Re: Danke, ich fass mal zusammen: lang

Antwort von marit am 02.06.2004, 13:28 Uhr

Hallo Henni,

klar, man muß mindestens als Kind wissen, daß die Wörter etwas "bedeuten" und nicht nur Muster/Bilder sind. Ich habe dadurch lesen gelernt, daß ich ein Buch durch das Vorgelesenbekommen auswendig konnte. Ich wußte Wort für Wort, was auf jeder Seite steht. also habe ich mich oft hingesetzt und so getan, als könnte ich es richtig lesen. Das habe ich gaaaanz lange so gemacht. Irgendwann habe ich aber (es hat Klick gemacht) durch Zählen der Worte, die ich gesprochen habe herausgefunden, daß diese "Buchstabengruppen" (die für mich, wenn sie enger zusammenstanden eher Bilder waren) immer ein Wort "bedeuten". Ich hab mir also eher das ganze Bild für das Wort gemerkt, nicht die einzelnen Buchstaben. So konnte ich die Wörter die da vorkommen zwar einzeln und ohne zusammenhang erkennen, aber eben nciht als zusammensetzung von Buchstaben. Später fiel mir auf, daß kurz gesprochene Wörter auch kurz geschrieben sind. In der Schule war das Lesenlernen dann trotzdem etwas anders, weil ich ja da erst die einzelnen buchstaben gelernt habe. Ich habe vorher also eher so gelesen, wie man vermutlich chinesisch liest, nämlich die Wortbilder als ganzes in einen Laut überführt.

Ich habe ihm wenn er nach nem Buchstaben gefragt hat ...

Antwort von Nina3Jungs am 02.06.2004, 14:34 Uhr

nie den Laut sondern nur den reinen Buchstaben gesagt und wenn möglich ein dazu passendes Wort. Als B (nicht be) wie in Banane oder in Gabel.
Mit Buchstabieren meinte ich, dass er sich die Worte zusammenbuchtabiert hat und auch dann das Wort daraus gebildet. Ich hab dann nur Fehler korrigiert und ihm erklärt warum es so ist.

Ich muß aber dazu sagen, dass er eben insgesamt sehr schnell bei so was ist.


@Henni: Die Lehrmaterialien würde ich nicht verwenden, aber wenn er was wissen will würde ich das nicht unterbinden. Ich habe nur das Schreiben nicht mit ihm geübt solange es ging, weil ich mir einfach nicht sicher war, wie er es in der Schule lernen wird und ihm da keine falsche Schreibweise beibringen wollte. Das hat er auch eingesehen.

an marit:

Antwort von Henni am 02.06.2004, 18:04 Uhr

Huhu marit, neeeee das ist nicht chinesisch, sondern diese sogenannte "Ganzheitliche "methode wurde auch ebi uns jahrzehntelang gelehrt..unter anderen habe ICH so lesen gelernt..eben ganze Wörter auswendig lernen und erst später dann in bausteine zerlegen...

ist ja auch so, dass selbst kleine kinder wörter wie POLIZEI oder STOP oder so als ganzes sich merken...


Also: eine durchaus sinnige methode, und "kurze" wörter werden aj auch heute noch so gelernt...keiner von und LIEST ja das Wort "und"..man sieht es nur und erkennt es wieder...

LG Henni

Hm, also ich finde

Antwort von ConnyP. am 03.06.2004, 6:27 Uhr

wenn Kinder fragen, soll man antworten. Ich find es blöd zu sagen, nö, das lernst Du in der Schule. Wenn sie nach Blumen oder Käfern fragt oder Automarken, antworte ich ja auch. Um das ganze zu verzögern, hatte ich ihr bewußt die Namen der Buchstaben gesagt und nicht den Laut. Habs ja auch ganz schön lang hingezogen :-))
Vieles hat sich sehr spielerisch entwickelt, z.B. auf Busfahrten oder so. ("Mama, da ist ein Taxi. Wie schreibt man das? T..a..x..i?") Soll ich dann sagen "weiß ich nicht", "sag ich nicht", "du bist noch zu klein!"...???

LG, Conny

Re: An die, deren Kinder sich vor der schule

Antwort von Birgit67 am 03.06.2004, 16:56 Uhr

Mein Sohn kommt im September mit 7 in die Schule (war ein sogenanntes Kann-Kind). Seit Weihnachten kann er lesen, einfach so. Er hat sich schon immer für Buchstaben interessiert und schon sehr früh noch vor dem Kindi sehr viele Buchstaben gekannt. Ich habe immer geantwortet wenn er fragt. Jetzt liest er ziemlich fehlerfrei Bücher für 8 jährige. Ich denke das liegt aber auch daran, daß ich auch ein Bücherwum bin und sehr viel zu Hause lese und meine Kids es dadurch einfach kennen. Es gibt nur noch jüngere Geschwister.

Gruß Birgit

Ich hätte auch nie gedacht das das geht....

Antwort von Mony am 04.06.2004, 10:24 Uhr

...denn mein Sohn, jetzt dritte Klasse hat sich doch eher schwer damit getan. Unsere Kurze ist jetzt gerade mal 4 und kann schon einzelne Wörter lesen. Ich denke, sie macht es durch wieder erkennen - und natürlich dadurch, dass sie ihren Bruder alles nach eifert. Zuerst konnte sie ihren Namen "lesen". Wenn er in Druckbuchstaben geschrieben war hat sie das Wort erkannt. Dann hat sie die einzelenen Buchstaben erkannt und immer gerufen: Das ist meiner. Dann wollte sie wissen welcher Buchstabe das jeweils ist. Und jetzt kann sie die Buchstaben auch bei anderen Worten schon zusammenfügen. Manchmal ist es mir echt unheimlich. Ich denke keinesfalls, dass sie hochbegabt oder so ist, sie interessiert sich einfach dafür und erkennt das "Bild" des Buchstaben und fügt es dann zusammen.
Moni

APROPOS SELBSt lesen lernen

Antwort von lucy&timon am 04.06.2004, 12:13 Uhr

Hallo!!
Es gibt sie aber wohl, die Kinder, die es sich selbst beibringen! Klar habe ich meinem Sohn irgendwann einmal gesagt daß das M ein M ist, aber nicht mehr (und nur einmal), und ich habe dabei nicht immer lautiert also mmmm und ich habe auch nicht immer Bespiele gebracht, wie M wie Mond.
Die Buchstaben konnte er alle schon früh und mit fünf einhalb hat er von einem auf den anderen Tag ALLES gelesen. Sein zweites Wort war: Oberstadtdirektion Köln! Und das hat er nicht gestammelt. Er hat sofort nahezu fließend gelesen. Die Bedeutung von eu, au, sch und ch habe ich ihm teilweise sagen müssen, aber eben nur ein einziges Mal. Mein Sohn ist immer ein Kind, daß die Sachen erst macht, wenn es sie kann. Er hat gleich richtig gesprochen, im Konjunktiv mit allem drum und dran, das aber nicht übermässig früh, er ist einfach aufs Fahrrad gestiegen ohne zu üben usw.!
Er hat sich an einem Tag alle Schachfiguren erklären lassen, einmal wie gesagt, inzwischen spielt er besser als ich. Ich kann nichts dazu, ich habe ihn normal beahndelt, bestimmt nicht gestriezt oder so, aber das wird oft nicht geglaubt. Es gibt sie wirklich. Mein Kleiner ist da anders, er wird vier, kann ein paar Buchstaben und die Zahlen, aber das war es dann auch schon. Und das ist auch gut so!!!

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