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Geschrieben von Jana-Lina am 24.08.2017, 10:17 Uhr

4 jähriger will lesen und rechnen

Hat jemand von euch schon die Erfahrung gemacht, dass ein 4 jähriger bereits lesen (einfache Sätze) und rechnen (+/-/teilweise x) kann?
Wir haben noch 2 Jahre bis zur Einschulung und ich bin natürlich stolz, mach mir aber auch immer wieder Gedanken wie das in Zukunft weiter gehen soll.

Angefangen hat das bereits, als er ca 2 Jahre alt war. Damals fiel sein großes Interesse an Buchstaben und Zahlen auf
Er hat zb ein Puzzle mit dem Alphabet und wollte das ich die Buchstaben benenne.
Irgendwann hat er natürlich gemerkt das alle fasziniert sind das er die Buchstaben lesen konnte und so nahm das seinen Lauf.
Wir hatten auch schon ganz extreme Phasen, da wollte er wirklich nur alles mit Zahlen (Lieder mit Zahlen, zahlen kneten, malen, Spiele mit Zahlen usw...), das wurde vor kurzem besser. Er spielt jetzt auch "normale" Sachen, sehr gern mit anderen Kindern.

Vielleicht gibts jemanden dessen Kinder ähnliche Interessen haben?

Lg

 
7 Antworten:

Re: 4 jähriger will lesen und rechnen

Antwort von Caot am 24.08.2017, 12:21 Uhr

Ich empfehle Dir ein anders Forum. Hier ist keine Plattform. Da hocken nette Leute. Vor allem mit Erdahrungen: www.klugekinder.at oder auch hier: http://forum-hochbegabung.phpbb8.de

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Re: 4 jähriger will lesen und rechnen

Antwort von Jana-Lina am 24.08.2017, 12:45 Uhr

Danke

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Re: Er ist bestimmt "hochbegabt"... ;-)

Antwort von Banu28 am 27.08.2017, 10:56 Uhr

Darauf willst Du doch hinaus, oder? Naja, mal ehrlich: Es gibt sehr viele intelligente Kinder, die einfach früh schon wissbegierig sind. Das war bei meinen Kindern in diesem Alter genauso. Trotzdem sind sie zwar gute, aber ganz normale Schüler geworden - und nicht hochbegabt.

Ich kann Deinen Stolz total gut verstehen! Dein Sohn ist ein kluges und interessiertes Kerlchen. Fördere ihn, so gut Du kannst, gib ihm viele Anregungen!

LG

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Re: Er ist bestimmt "hochbegabt"... ;-)

Antwort von Jana-Lina am 27.08.2017, 18:48 Uhr

Die Aussage hättest du die ersparen können ;)

Er ist bereits von einer Kinderpsychologin getestet worden (hatte andere Gründe dass wir dort waren, und ja, ich weiß dass so eine frühe Testung nicht unbedingt aussagekräftig ist und dass sich ein hoher IQ bzw solche "Begabungen" noch ausgleichen können.

Mir gings um Erfahrungswerte andere Eltern, wollte wissen wie das bei anderen dann in der Schule war.
und meine Sorge bezieht sich darauf, dass er sich oft sehr in das Thema reinsteigert, nur noch Sachen in denen Zahlen vorkommen spielen, basteln singen,... will

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Re: Er ist bestimmt "hochbegabt"... ;-)

Antwort von Brummelmama am 28.08.2017, 11:33 Uhr

das "Reinsteigern" kenne ich auch noch. Auf einmal wurden Schlösser gesammelt und es musste analysiert werden, warum dieser Schlüssel dort nicht passt und ein anderer schon. Seit dieser Zeit benötigen wir keine Schlösser mehr....sogar im Baumhaus wurde eine Schließanlage eingebaut.....heute interessiert es ihn überhaupt nicht mehr. Lesen ging wahnsinnig schnell und Bücher wurden verschlungen. Jahrelang waren wir in der Bücherei und haben pro Woche 5 - 7 Bücher abgegeben. Heute......er kann gut lesen und beschäftigt sich wohl auch mal mit einem Buch aber der Schulstoff reicht ihm. Unser war oft erst sehr interessiert und hat die Themen durchleuchtet und dann war es erledigt. Es schadet nicht, schon kleine Übungen zu machen. Warum nicht, ich würde das ganz locker sehen.

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Re: 4 jähriger will lesen und rechnen

Antwort von 3wildehühner am 30.08.2017, 9:36 Uhr

Meine mittlere Tochter war auch "frühbegabt" und rechnete mit drei und schrieb und las mit vier Jahren. Ich habe kurz über eine Früheinschulung nachgedacht, aber schnell wieder verworfen, da sie
1. keine besonders hohe Frustrationstoleranz hatte
2. ihre Schwester (die keinerlei Interesse an schulischen Dingen vor der Einschulung hatte) nur 13 Monate älter ist und sie dann mit ihr gemeinsam eingeschult worden wäre
3. sie den Kindergarten geliebt hat; sie war überhaupt nicht unterfordert-im Gegenteil, sie wurde besser gefördert als anfangs in der Grundschule
4. es damals fast unmöglich gewesen wäre von ihrem Geburtsdatum her

Sie wurde als mit 6 Jahren eingeschult, die ersten Wochen waren furchtbar-nicht in der Schule, da war alles TOP, aber zu hause hat sie sich dann abreagiert. Wir haben dann über einen Sprung nachgedacht; sie ging zur Probe in die 2. Klasse. Das war die Parallelklasse ihrer Schwester, eine riesige Klasse (30 Kinder) mit vielen lernschwachen Kindern und ohne die Kinder aus unserem Ort, mit denen sie befreundet war (und heute noch ist).Später, als sie schon im Gymnasium erzählte sie mir, dass sie damals auch furchtbar geärgert wurde von den größeren Kindern. Die Lehrerin dort war nicht sehr begeistert von der Vorstellung, noch ein Kind mehr in der Klasse zu haben. Aber auch für meine Tochter war es nichts; sobald sie etwas mal nicht wusste, brach sie in Tränen aus. Sie war noch nicht gefestigt genug. Die neue Lehrerin mochte sie auch nicht besonders; ihre Lehrerin war /ist eine unglaublich tolle Lehrerin. Außerdem bereitete es mir und den Lehrern Bauchschmerzen, dass dieser Konkurrenzkampf der Geschwister dadurch erst recht gefördert würde.
Wir haben uns dazu entschieden, dass sie innerhalb ihrer Klasse gefördert wird. Sie bekam einen Förderplan, der so aussah, dass sie anspruchsvollere Aufgaben, die aber nicht dem Stoff so sehr vorgreifen, bekommen hat. Also in Mathe spezielle Knobelhefte; sie wurde zur Mathematikolympiade geschickt (sie war dann auch mal 3. im gesamten Kreisgebiet, hat jedes Mal einen Preis bekommen), in Deutsch hat sie ellenlange Geschichten geschrieben. Hausaufgaben hatte sie in der Grundschulzeit nie, weil sie sie immer bereits in der Schule erledigt hatte.
Kurze Probleme gab es dann, als es in der 3. Klasse einen Klassenlehrerwechsel gab. Denn die Schule hatte die Lehrerin nicht über den Förderplan unterrichtet. also hatten wir wieder ein schlecht gelauntes Kind. Nach kurzem Gespräch lief aber alles wieder super. Das letzte Zeugnis der Grundschule hatte einen Schnitt von 1,0.

Sie kam dann auf das Gymnasium.

Und da fing es an. Sie hatte nie gelernt zu lernen, war frustriert, weil ihr nicht alles zuflog, vor allem die Vokabeln und es brauchte eine Weile, bis sie damit umgehen konnte und schlechtere Noten akzeptierte.
Allerdings kam sie nicht auf die Idee, sich mal hinzusetzten. Sie blieb also total unter ihren Möglichkeiten. In Latein war es fast ihr Tod. Sie ist jetzt schon in der Q1 (Oberstufe). Das letzte Zeugnis war nicht so toll. Besonders MATHE!!!!! nicht. Dabei war das ja früher ihr Fach.

Sie hat versprochen, sich jetzt hinzusetzen (mittlerweile kann sie lernen, aber ihre pubertäre Faulheit hält sie davon ab).

Ihre Schwester, die bedingt durch verschiedene Umstände in der Unterstufe wiederholt hat, ist also jetzt doch in der gleichen Stufe.
Tja, was soll ich sagen; diese hat ein viel besseres Zeugnis; sie lernt fleißig, ist sehr am Schulstoff interessiert.

Ich weiß bis heute nicht, ob es richtig war, sie nicht springen zu lassen. Vielleicht hätte die Mittlere dann das Lernen gelernt-vielleicht wäre sie auch völlig frustriert.
Sie selber findet es richtig; sie hat ihre Grundschulklasse geliebt und hatte eine unglaublich tolle Grundschulzeit.
Sie liebt übrigens auch ihr Gymnasium und ihre Kurse; ich bin gespannt, was in diesem Schuljahr passiert.

Meine Kusine ist getestet hochbegabt und war bis zur Mittelstufe auch eine super Schülerin. Ihr Abi war dann schlechter als meines.

Lange rede, kurzer Sinn:
Wie sich dein Kind entwickeln wird, kann die keiner sagen!

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Re: 4 jähriger will lesen und rechnen

Antwort von junima2011 am 31.08.2017, 21:12 Uhr

Hallo.
Ja, ich hab auch diese Erfahrungen mit meinem Sohnemann.
Er hat angefangen sich mit fast 5 Jahren das lesen beizubringen. Sein Interesse an Zahlen und Buchstaben war mit 3 Jahren schon groß. Jetzt ist er 6 Jahre alt, wird in ein paar Tagen eingeschult und liest fließend und rechnen tut er auch ... Hab es ihm nie großartig gezeigt, nur wollte er immer wissen wie die Buchstaben aussehen ... dachte mir wenn er das wissen möchte kann er es wissen. Hab jetzt allerdings etwas Angst das er sich langweilt in der Schule ...
Fördere dein Kind seinen Bedürfnissen entsprechend dann machst du nix falsch

Junima

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