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Unser Ferienhaus - das sollten Sie wissen

Urlaub im Ferienhaus

Lachend toben die Kinder durchs Haus und es stört niemanden - Urlaub in einem Ferienhaus bietet sich besonders für Familien an. Hier können sich Mama, Papa und die Kleinen ungestört entfalten.

Es gibt viel mehr Platz als in einem Hotelzimmer oder in einer Pension, Kinder können beispielsweise an Regentagen auch drinnen spielen und es ist für die Eltern jederzeit möglich, einen Tee oder eine heiße Milch zu kochen.

Aber selbstverständlich muss Mama im Ferienhaus nicht jeden Tag in der Küche stehen, Restaurantbesuche sind trotzdem möglich. Der Vorteil dabei: Die Essenszeiten sind individuell planbar. So kann der Tag je nach Lust und Laune der Familienmitglieder strukturiert werden und niemand muss zu einer bestimmten Zeit aufstehen und frühstücken. Der vertraute und gewohnte Tagesrhythmus mit einem Baby oder Kleinkind kann genauso wie zuhause beibehalten werden. Auch bei den Ruhezeiten ist man in einem Ferienhaus flexibel und wenn das Baby in der Nacht schreit, müssen die Eltern kein schlechtes Gewissen gegenüber den Zimmernachbarn haben.

Im Ferienhaus-Urlaub können Mama und Papa mehr Freiheit genießen. Denn während die Kinder schon in ihren Zimmern im Bettchen liegen, können sie noch gemütlich auf der Terrasse oder im Wohnzimmer sitzen. Eine tolle Sache für einen Familienurlaub und egal ob ein schickes Holzhaus in den Bergen oder in einer Ferienanlage, ein Bauernhaus auf dem Land oder ein Bungalow am Meer - Ferienhäuser gibt es in allen Gegenden und in vielen Ländern der Welt.

Kinder willkommen - Familienurlaub im Ferienhaus

Viele Anbieter offerieren kinderfreundliche Ferienhäuser. Dann ist die Unterkunft besonders auf die Bedürfnisse von Familien mit Babys und Kleinkindern ausgerichtet, Waschmaschine, Mikrowelle, Reisebettchen sowie Kinderhochstuhl, Kinderbesteck und Spielzeug gehören gegebenenfalls zur Standardausstattung. Falls man unsicher ist, was im Haus vorhanden ist, sollte man am besten schon direkt bei der Buchung beim Vermieter oder Veranstalter nachfragen. Denn häufig können verschiedene Kleinigkeiten auch noch unkompliziert zur Verfügung gestellt werden oder die Eltern wissen einfach schon vorab, dass Fön und Wasserkocher einzupacken sind.

Ein Tipp: Falls ihre Kinder einen empfindlichen Schlaf haben, sollten Sie Alufolie und rückstandsfreies Klebeband mitnehmen, um eventuell die Fenster abdunkeln zu können. Übrigens bieten manche Ferienhausanbieter auch Babysitting an bzw. können einen Babysitter vermitteln, dann können die Eltern abends vielleicht auch mal allein ausgehen.

Der erste Rundgang: Ist alles kindersicher?

Nach der Ankunft im Ferienhaus sollte bei einem ersten Rundgang durch das Domizil geklärt werden, ob für die Kinder wirklich alles sicher ist - andernfalls müssen die Unfallgefahren ausgeräumt werden. Sind die Steckdosen gesichert, sind Elektroleitungen oder Verlängerungskabel für die Kinder nicht erreichbar, sind vor den Treppen Schutzgitter?

Steckdosensicherungen gibt es günstig in jedem Baumarkt, die können in Deutschland auch schon mitgebracht werden. Bei Ferienhäusern im Ausland können die Steckdosennormen variieren, dann sollten sie besser vor Ort gekauft werden. Sind die Treppen nicht gesichert, können die Eltern sich behelfen, indem sie eventuell ein Möbelstück vor den Aufgang schieben. Regale und Kleinmöbel sollten auf ihre Standfestigkeit hin geprüft werden. Zerbrechliches und schwere Dinge, die herunterfallen können, sollten gesichert werden. Tischdecken, Bodenvasen, Glasaschenbecher und wertvolle Stücke werden für die Dauer des Urlaubs besser entfernt. Zu groß ist die Gefahr, dass etwas kaputt geht oder das Kind sich verletzt. Ecken und Kanten werden mit Kantenschützern, welche am besten auch gleich mitgebracht werden, entschärft. Giftige Zimmerpflanzen, beispielsweise Dieffenbachie, Amaryllis oder Alpenveilchen kommen an einen für Kinder nicht erreichbaren Ort. Einen Blick sollte man in die Schränke werfen: Putzmittel, Lampenöl, Insektengift, Düngemittel gehören ebenso wie Messer, Schere, Streichhölzer und Feuerzeug in die obersten Schränke. Ein Tipp: Prüfen Sie auch gleich einmal die Wassertemperatur. In manchen Häusern kommt das Warmwasser kochend heiß aus dem Hahn.

Gehört ein Garten zum Haus sollten die Eltern sich auch hier umschauen, ob das Gelände umzäunt ist oder ob die Kinder vielleicht irgendwo durch oder über den Zaun an eine angrenzende Straße oder an ein Gewässer gelangen können. Falls ein Teich, eine Wassertonne oder ein Pool im Garten vorkommen, sollten diese gesichert sein. Auch hier sollten die Eltern sich vergewissern, dass keine giftige Pflanzen wachsen bzw. ihr Kind dann entsprechend davon fernhalten.

Reisemängeln sofort ansprechen

Vor der Buchung eines Ferienhauses sollten die Eltern sich genau informieren. So lohnt es, um Unzufriedenheit mit dem Ferienhaus von Vornherein zu vermeiden, spezielle Online-Portale zu besuchen und sich bei den Kundenbewertungen und Gästebucheinträgen zu informieren. Auf manchen Seiten kann der Interessent sogar direkt mit den Verfassern Kontakt aufnehmen und nachfragen.

Wichtige Punkte sollten vor dem Buchen geklärt werden. Dazu sollte man besser den schriftlichen Weg wählen, um später die Antworten nachweisen zu können. Eine E-Mail mit den offenen Fragen, beispielsweise nach dem tatsächlichen Geräuschpegel, ist schnell geschrieben und kundenorientierte Vermieter werden die Fragen auch zeitnah beantworten. Bei einer Online-Buchung sollten die Urlauber die Fotos und Beschreibungen des Ferienhauses und die Mail mit den Antworten ausdrucken und auf die Reise mitnehmen.

Die Buchung sollte unbedingt schriftlich erfolgen! Nur mit einer schriftlichen Bestätigung oder einem schriftlichen Mietvertrag können später Rechte geltend gemacht werden. Achtung: Bei Ferienhäusern, die direkt im Reisebüro oder bei einem Reiseveranstalter gebucht werden, gilt das Reisevertragsrecht. Bei Ferienhäusern, die bei einem privaten Vermieter gebucht werden, gilt das deutsche Mietrecht. Hier gibt es bei Reisemängeln keinen Schadensersatz.

Schon bei dem ersten Rundgang- bei Tageslicht! - sollten Reisemängel gleich aufgedeckt und direkt dem Vermieter mitgeteilt werden. Schlägt dem Besucher ein unangenehmer, feuchter Geruch entgegen, sind Insekten oder Insektenfallen sichtbar, ertönt eine laute Klimaanlage oder liegt das Haus an einer vielbefahrenen Straße? Wichtig: Sprechen Sie etwaige Mängel sofort an. Nur so hat der Vermieter auch die Chance, die Mängel zu beseitigen. Denn nur wenn alle Familienmitglieder sich in dem Ferienhaus wohl fühlen, werden Eltern und Kinder auch einen erholsamen Urlaub verbringen.

von Sandra Kunze

Zuletzt überarbeitet: August 2015

   

 
 

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