Ein wunder Babypopo - Ursachen und Tipps zur schnellen Heilung

Ein wunder Babypopo - Ursachen und Tipps zur schnellen Heilung

© fotolia, Joel Calheiros

Oje, mein Kind hat einen roten, wunden Babypopo! Dieses Problem kennen wohl viele Eltern.

Denn die Haut im Windelbereich eines Babys wird stärker beansprucht und unterliegt durch die Ausscheidungen und dem feuchtwarmen Windelklima einer höheren Belastung. So kann die zarte Haut schnell einmal gereizt und in der Folge somit auch wund werden.

Vorsorge: Po möglichst trocken und sauber halten

Grundlegende Hygiene und Babypflege steht an erster Stelle: Das Baby sollte sehr häufig frisch gewickelt werden. Der Po muss immer möglichst trocken und sauber gehalten werden. Moderne Einmalwindeln sind dabei sehr hilfreich, denn sie leiten durch ein Trennflies wie bei Outdoorkleidung die Nässe von der Haut weg in die Saugschicht, die aus reiskornartigen Saugkörperchen besteht.

Ideal ist es, wenn man sein Baby auch einmal ohne Kleidung strampeln lässt. Natürlich sollte es dann im Zimmer warm sein und keine Zugluft herrschen. Außerdem sollte die Haut am Po nach jeder Reinigung mit einer nicht fetten Wundschutzcreme gepflegt werden. So kann die Feuchtigkeit ferngehalten werden.

Welche Ursachen hat der wunde Babypo?

Wenn der Po ihres Babys dann doch mal wund wird, kann Ihnen die folgende Liste helfen, die Ursache zu suchen und sie nach Möglichkeit abzustellen:

  • die Windeln wurden nicht oft genug gewechselt, das Baby liegt zu lange in einer feuchten Windel
  • die Windelmarke wird nicht vertragen
  • es wurde zu dick / zu fette Creme aufgetragen und dadurch die Trennschicht der Windel so verklebt, dass die Feuchtigkeit nicht vom Babypo weggeleitet werden konnte
  • es besteht eine Unverträglichkeit gegen ein Pflegemittel
  • neu eigeführte Nahrungsmittel (Säfte, Gemüse oder Früchte) können vorübergehend zu dünnerem schärferem Stuhlgang führen und so die Reizung verursachen. Manche Babys reagieren auch auf die Ernährung der stillenden Mutter.

Bei leichter Reizung: gute Wundschutzcreme ist oft ausreichend

Wundsein ist für das Baby unangenehm und auch schmerzhaft und kann dann auch für durchwachte Nächte sorgen. Bei leichter Reizung genügt in der Regel häufigeres Wechseln der Windeln und eine gute Wundschutzcreme.

Ist die Haut bereits hochrot entzündet oder sind sogar Blasen oder offene Stellen sichtbar, sollten die Eltern ihr Baby am besten schnellstmöglich beim Kinderarzt vorstellen. Dieser kann auf einen Blick sehen, wie dem Baby auf schnellstem Wege geholfen werden kann. Oft hat sich dann zusätzlich auf die wunden Stellen ein Hefepilz aus der Darmflora eingenistet, der mit einer entsprechenden Creme vertrieben werden muss.

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