Sicherheit heißt: immer gut gesehen werden!

Schulkinder im Straßenverkehr

Kinder sind die kleinsten und schwächsten Teilnehmer im Straßenverkehr und werden bei ungünstigen Licht- und Wetter­verhältnissen leicht übersehen.

 

Egal ob morgens in der Dämmerung, bei trübem Wetter, im Nebel oder wenn es im Winter schon früh dunkel wird - Sicherheit auf dem Schulweg heißt in erster Linie aufzufallen.

Sicherheit auf dem Schulweg

Kleine ABC-Schützen sind sich der großen Gefahren, die im Straßenverkehr auf sie lauern, meist noch gar nicht bewusst. Obwohl sie schon fleißig mit der Mama den Schulweg geübt haben, sind sie noch unsicher und machen Fehler. Wichtig ist deshalb, dass sie zu jeder Tageszeit von den anderen Verkehrsteilnehmern gut gesehen werden. Achten Sie auf möglichst helle, bunte oder auffallende Kleidung, eventuell sogar mit Leuchtstreifen darauf. Und schauen Sie beim Schulranzenkauf nicht nur auf Form, Design und Preis, sondern vor allem auf den Sicherheitsaspekt.

Der sichere Schulranzen

Ein sicherer Schulranzen muss in erster Linie gut sichtbar sein und auffallen. Kinder lieben es meistens ohnehin schön bunt und leuchtend, deshalb können Sie den Designwünschen Ihres Kindes in dieser Hinsicht mit gutem Gewissen nachkommen. Große leuchtende Flächen in Neonfarben sind mindestens ebenso wichtig wie Reflektoren, die im Scheinwerferlicht der Autos aufleuchten. Nur so werden Kinder sowohl bei Tageslicht und in der Dämmerung wie auch an dunklen Herbst- und Wintertagen schnell genug erkannt. Idealerweise sollten auch die Gurte reflektierende Streifen haben. So ist Ihr Kind auch von vorne gut sichtbar.

Achten Sie auf die DIN-Norm 58124

Wie ein sicherer Schulranzen aussehen sollte, legt in Deutschland eine DIN-Norm fest. Sie besagt, dass 10 Prozent der Rücken- und Seitenflächen mit reflektierenden Leuchtfeldern versehen sein müssen. Damit aber nicht genug, denn diese Reflektoren nützen nur in der Dunkelheit, wenn Scheinwerferlicht direkt auf den Ranzen trifft. Viele Unfälle passieren aber an trüben, nebligen oder regnerischen Tagen oder in der Dämmerung, wenn Autofahrer ohne Licht unterwegs sind. Deshalb sieht die DIN-Norm 58124 zusätzlich vor, dass 20 Prozent der Schulranzen-Oberfläche aus fluoreszierendem Material sein müssen in den Farben Orange oder Gelb. Eine Empfehlung übrigens, der sich auch die Stiftung Warentest anschließt. Neu gibt es inzwischen für Mädchen auch fluoreszierende Flächen in leuchtendem Pink. Sie sind zwar noch nicht DIN zertifiziert, funktionieren aber genauso gut.

Viele Schulranzen mit Motiven leuchten nicht

Schulranzen locken mit den fantasievollsten Designs. Von Dino bis Einhorn, von Herzchen bis Schmetterlinge, von Fußball bis Monstertrucks - heute finden Jungen und Mädchen jedes Motiv, das das Herz begehrt. Doch bunt alleine reicht nicht aus. Nur etwa die Hälfte der Schulranzen entspricht auch wirklich den festgelegten Anforderungen. Wenn Sie auf der sicheren Seite sein wollen, sollten Sie also beim Schulranzenkauf nicht nur die Wünsche Ihres Kindes berücksichtigen, sondern auch auf das Zeichen DIN-Norm 58124 achten.

Zuletzt überarbeitet: Januar 2019

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