Monatsforum Dezember Mamis 2021

Wir sind uns einig - ich werde stillen đŸ€±đŸŒ

Wir sind uns einig - ich werde stillen đŸ€±đŸŒ

Alex33

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Na eeeewiger Recherche haben wir uns endlich geeinigt und ich bin fein damit Habe mit diversen Ärzten gesprochen und auch mit embryotox.de hab ich telefoniert. Auch wenn es heißt, sie beraten nicht zur Stillzeit aber da mein Medikament da noch gar nicht aufgefĂŒhrt ist und auch selten verordnet wird, war’s wohl doch zu interessant um nicht zurĂŒck zu rufen. Damit ich aber stillen kann, werden wir auf die Rotaviren Impfung verzichten. Diese lĂ€sst sich nur in einem bestimmten Zeitraum verimpfen und das lĂ€sst sich fĂŒr mich nicht mit dem stillen vereinbaren. Wir wohnen ja auch ziemlich nah an der Grenze zur Schweiz und da ist die Impfung gar nicht empfohlen- im Gegensatz zu Deutschland. Da ich ohnehin vorsichtig sein muss und eine Ansteckung mit einem Magen-Darm-Virus vermeiden muss, fĂ€llt es mir nicht schwer auch meine kleine Tochter mit einzubeziehen. Ich bin nur froh, dass dieses Thema endlich durch ist. Jetzt muss das mit dem Stillen nur noch klappen, dann hat sich „der Stress“ auch gelohnt Wie steht ihr zur Rotaviren Impfung? Will jemand nicht stillen?


Tomoe86

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Antwort auf Beitrag von Alex33

Mit den Impfungen des Babys hab ich mich noch gar nicht beschÀftigt, aber es steht ja nur dass man 1 Std vor und nach der Impfung nicht stillen soll. Stillen will ich unbedingt, wenns klappt.


Alex33

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Antwort auf Beitrag von Tomoe86

Bei mir gehts eher um ein Medikament, was ich nehmen muss und bei dem man keine Lebendimpfstoffe impfen darf. Alle anderen Impfungen machen wir


Sternchen1983

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Antwort auf Beitrag von Alex33

Hallo Alex, Sehr schön, dass du jetzt mal Antwort auf deine Frage bekommen hast. Ich kenne es aus dem Praxisalltag, wenn die Ärzte, aus verschiedenen Fachgruppen, die Frage/ Antwort gerne weitergeben. Ich will auch stillen und hoffe, die Kleine und ich werden ein eingespieltes Team . Alles Gute


Wunschkind5

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Antwort auf Beitrag von Alex33

Keiner meiner Kids hat die rotervirenimpfung bekommen. Der große ist 16 1/2jahre und der Kinderarzt hat mich damals gefragt. Er sieht es nicht als dringend notwendig an. Das einzige was wir in all den Jahren hatten, da waren meine Kids im kiga, war der norovirus. Das war das einzigste was wirklich fies war. Mein kleinster war damals 13monate.


Alex33

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Antwort auf Beitrag von Wunschkind5

Ja, davor graut es mir schon
 So ein Virus kann bei mir einen Schub triggern und darauf hab ich echt keinen Bock. Halte mich immer fern, sobald ich „Durchfall“ höre


sanne87

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Antwort auf Beitrag von Alex33

Huhu liebe Alex Schön, dass du da fĂŒr dich jetzt Klarheit hast. Ist ja dann auch nochmal entspannter, wenn man sich festgelegt hat. Ich werde auf jeden Fall wieder stillen. Hab jetzt seit einer Woche auch endlich mal die Vormilch entdeckt. Rotaviren habe ich keinem meiner Kinder impfen lassen. Es gibt mir einfach zu viele VirenstĂ€mme. Könnte genauso gut dann ein anderer Magen-Darm-Infekt werden. Außerdem waren meine Kinder immer seeeehr gut im Futter. Das meinte auch die KinderĂ€rztin, dass das dann natĂŒrlich weniger bedrohlich wĂ€re. Wenn deine Kleine dann in die Kita kommt, werdet ihr bestimmt vor dem Magen-Darm-Virus-Konflikt stehen... Wie willst du das handhaben?


Alex33

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Antwort auf Beitrag von sanne87

Also laut meinen Recherchen hĂ€lt der Impfschutz ohnehin nur 2-3 Jahre. Das war mit ein Argument dagegen. Ich weiß zwar nicht, wie das in der Umsetzung ist, aber ich wĂŒrde mein Kinder nicht in der Kindergarten schicken, wenn da grad ein Magen-Darm-Virus kursiert. Damit ich mich nicht anstecke
 Bei der Arbeit war’s so, dass ich vom Betriebsarzt ein Attest hatte der Gruppe fern zu bleiben, wenn da grad Magen-Darm angesagt war (Pflege). Und alle Kollegen wussten, dass sie mich vor der Schicht informieren mussten.


sanne87

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Antwort auf Beitrag von Alex33

Ah, das ist natĂŒrlich praktisch, dass das dann so ĂŒber den Betriebsarzt lĂ€uft. WĂŒrde mich ja interessieren, wie das dann beim Kitakind ist. Bis da mal alle infiziert waren in der Kita, vergehen gerne mal zwei bis vier Wochen. Furchtbar. In unserer Kita wird es immer ausgehĂ€ngt.


Alex33

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Antwort auf Beitrag von sanne87

Ja, wenn es lĂ€nger geht, muss man natĂŒrlich nach Alternativen schauen. Meine Schwiegereltern sind beide in Rente und hĂŒten jetzt auch die Kinder meiner SchwĂ€gerinnen, wenn diese arbeiten. Ich denke, wenn man Oma und Opa hat und evtl noch Freunde, klappt das schon irgendwie. Eine ganz neue Herausforderung auf jeden Fall


Wunschkind5

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Antwort auf Beitrag von sanne87

Das blöde ist ja auch, das es genug Eltern gibt die nix sagen und ihr Kind dann wieder schicken. Bei uns gab es damals den einzigen Kontakt zu Kindern im kiga. Wir waren aber angeblich die einzigste Familien mit Noro. Ich könnte Amok laufen wegen solchen Eltern die alles auf die leichte Schulter nehmen. Ich verstehe ja das sie arbeiten mĂŒssen, nur kommt es weder den Kindern gut das sie geschickt werden und dem Rest der auch erkrankt.


sanne87

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Antwort auf Beitrag von Wunschkind5

Das blöde Virus ist auch einfach vorher schon ansteckend. Bevor ĂŒberhaupt Symptome kommen. Ich war das letzte Mal mit meiner Tochter - zum GlĂŒck nur vor der TĂŒr - auf dem Spielplatz, als sie auf einmal los brach. Und es ist auch lĂ€nger ansteckend. D. h., die Kinder werden auch einfach zu frĂŒh wieder geschickt. (Und es bleibt ewig auf OberflĂ€chen haften.) Aber von Eltern, die ihr Kind absichtlich bzw bewusst krank in die Kita schicken, habe ich auch schon gehört, aber selbst noch nicht erlebt. Auch, wenn ich selbst in der Kita arbeite. Halt manchmal einfach mit krĂ€ftigen Virusinfekten ohne Fieber, aber so hatte ich nie das GefĂŒhl, dass Eltern das absichtlich machen. Eher unsicher, ob es jetzt etwas Ernstes ist oder nicht.


sanne87

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Antwort auf Beitrag von Alex33

Das ist super, gut vernetzt zu sein. Sehr gut. Aber erstmal ist ja die neue Herausforderung ganz viel zu kuscheln.


Knatzliese

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Antwort auf Beitrag von Alex33

Nabend, ich hatte bei unserem Sohn letztes Jahr keine Probleme weder mit der Impfung, noch mit dem Stillen, werde die Impfung meiner Tochter auch zu kommen lassen. Habe mich mit vielen Mamas wĂ€hrend der Eingewöhnung in der Kita unterhalten und sie haben gemeint, das die Rotaviren sehr hoch verbreitet sind. Manche Ă€rgern sich auch, dass sie ihre MĂ€use nicht haben dagegen impfen lassen. Aber das muss jeder fĂŒr sich entscheiden, welche Impfung wichtig sind.


Alex33

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Antwort auf Beitrag von Knatzliese

Wie gesagt, ich kann nicht impfen und stillen, aufgrund von Medikamenten. Daher musste ich mich entscheiden.


sanne87

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Antwort auf Beitrag von Alex33

Vor allem spielt bei dir ja auch eine Rolle, dass das Kind nach der Impfung ansteckend ist. WĂ€re ja ein weiteres Risiko.


Sophie@

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Antwort auf Beitrag von Alex33

Hallo! Das freut mich, dass du Information gefunden hast und dich fĂŒr einen Weg entscheiden hast können. Da die Rotaviren im Impfplan in Ö enthalten ist, werde ich diese meinem Kind impfen lassen. Ich habe aber auch ein Kleinkind, dass alles mögliche mit nach Hause bringt. Vor 2013 hatte es eine Empfehlung in D gar nicht gegeben. Ich hĂ€tte mich, glaube ich, so wie du entschieden. Die Impfung lĂ€sst sich aber meinem Informationsstand nach gut kombinieren, so dass ich nach Beratung durch den Kinderarzt, diese eventuell nachholen wĂŒrde. Das Zeitfenster zum Nachholen ist aber tatsĂ€chlich knapp. Wahrscheinlich geht sich das dann nicht aus. Krank werden sie ja auch noch
Eine Zeit ohne Erkrankung oder Impfung ist meiner Meinung nach auch wichtig. Impfstoffe, die gut kombiniert werden können, lasse ich zeitgleich geben. Bei meinem ersten Kind waren wir bezĂŒglich Impfen sehr fleißig, aber dem Plan nachgekommen sind wir trotzdem nicht. FĂŒr individuelle Entscheidungen ist aber auch Raum. ZB Da ich in einem FSME-Risikogebiet lebe und ein Zeckenmagnet bin, habe ich diese als bald als möglich durchfĂŒhren lassen. Andere MĂŒtter haben auf Rat des Kinderarztes diese um ein Jahr verschoben. Warum ich so ein Zecken-Magnet bin, weiß ich nicht. Gelsen mögen mich nicht so. BezĂŒglich Stillen: Heutzutage gibt es so viel Wissen um das Stillen. Bis jetzt kenne ich nur MĂŒtter, die stillen konnten. Einige mussten aber zunĂ€chst zufĂŒttern; gerade wenn sie FrĂŒchchen hatten. Stillen hat aber auch etwas NatĂŒrliches. Eine Hebamme kann dir bestimmt die Basics zeigen. Wenn es dennoch Probleme geben sollte, ist es wichtig, sich gleich Hilfe zu holen. Eine Stillberaterin, die eine IBCLC-Ausbildung hat, ist empfehlenswert. Diese haben umfangreiche Ausbildung hierzu. https://iblce.org/ Wenn ich Probleme mit dem Stillen hĂ€tte, wĂŒrde ich mich gleich an jemand mit dieser Ausbildung wenden. Auch wichtig zu wissen ist, dass die Babies anfangs in relativ knappen AbstĂ€nden trinken mĂŒssen. Mein erstes Kind hĂ€tte ich dazu wecken mĂŒssen. Ich hatte mich zuerst gefreut, dass es 6 Stunden durchgeschlafen hatte
So nach 3 Stunden sollte man sie wecken damit sie trinken. Erst wenn sie so richtig gut zunehmen, dĂŒrfen sie durchschlafen. Mein erstes Kind hatte erhöhte Bilrubin-Werte. Es musste dann zwar nicht unter die Lampe; Die Hautfarbe war ĂŒber Wochen gelblich und ambulant hĂ€tte ich nicht Heim können. Zwar alles halb so wild, aber unnötiger Stress. Alles Liebe!