Mehrsprachig aufwachsen

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Geschrieben von DK-Ursel am 09.04.2018, 10:06 Uhr

Zweisprachiges Baby - wie macht man's am besten?

Hej Bonnie!
i
Ih finde es toll, wenn hier auch jemand mitmischt, der tägilch mit mehrsprachigen Kindern zu tun hat und diese Seite vermittelt.
Dennoch bist Du leider einigen Irrtümern aufgresessen, die noch immer in vielen Köpfen herumgeistern, die aber inzwischen dank zunehmender Forschung längst wiederlegt snid.

Was sich leider hartnäcktig hält ist die Annahme, mehrsprachge kinder spärechen späte rals einsprachige.
DAS STIMMT NICHT.!!!
Manche tun es - genau wie einsprachige Kinder (lies mal her bei den betreffenden Altersgrupppen mit) und andere wiederum sind sogar ihren einsprachigen Kameraden weit voraus.
Ihr Wortschatz ist vergleichbar, allerdings verteilt auf 2 Sprachen, was dazu führt, daß Menschen, die die einee Sprache nicht beherrschen, manchmal den Eindruck habend, as kind könne eben nicht gut genug sprechen, kenne zu wenig Wörter etc.
Es kennt sie - aber es kennt sie eben nicht in 100 in % 1, sondern vielleich 50:50 % oder 30:70% oder 70:30% oder nicht ganz anders -- eben verteiklt auf 2 Sprachen.
Auch da also keine Einschränkung im eigentilch sprachlichen Sinn, denn das kind ha tdie 100%, die andere auch haben... nur anders verteilt.
Letztendlich hat eben jedes Kind sein eigenesTempo, auch mehrsprachige Kidner - da sind einige schneller als andere --- undandere nicht.

sder andere Irrtum ist, daß die Nicht-Umgebungssprache (automatisch) die nicht so gut, schwache - ich vermeide diesen Ausdruck IMMER sehrbeuwßt - ist.
Auch das habe ich nicht bei meinen eigenen Kidnern, sondern auch vielen mehrsparchgen Freunden anders erlebt.
Das ist oft so, muß aber keineswegs so sein und hängt eben genau wie ich oben schrieb davon ab, wieviel "Input" ein Kind bekommt, sprich wieviel Zeit jede Sprache bekommt.
Daß man da als Vermittler der Nichtumgebungssprache JEDE noch so kleine Gelegenheit nutzen sollte, ist eben genau darum klar - und dann kann es sehr wohl glücken ,daß die kinder sehr gleichwetrig beide Sprachen beherrschen - sogar auf gutem Niveau, denn alle diese Kinder waren Klassenbeste und studieren heute.

Worin wir einig sind, das ist die konsequenz, die man jedoch unterschiedlich definieren kann.
So macht es eben nichts, wenn Eltern auch mal die uMgebungssprache sprechen wie ich ,wenn die Freunde oder Familei kamen.
es macht auch nichts, wenn der mit der Umgebungssprache dann bei einem Auslandsaufhentalt im Land der anderen Sprache wechselt, um dort die Menschen ins Gespräch mit einzubeziehen.
Sobald man bei / nach solchen Gelegenheiten wieder unter sich, kehrt man - hier kommt die Konsequenz ins Spiel - wieder zu eigenen Sprache zurück.
Was manchmal schon schwierig ist, wenn derpartner die Nichit-Umgebungssprache nicht versteht und man zumindest mit zunehmendem Alter die familiäre Gesprächsharmonie dem prinzipiellen Vermitteln der 2. Sprache vorzieht.
Auch hier gilt ja wohl, daß man keinen Familienkrach riskieren soltle, um partout seine eigeneSprache durchzuboxen - Prinzipienreiteri wäre kontraproduktiv für die Sprache wie auch für die Familienharmonie.
Alle müssen sich ihren gangbaren Weg suchen - dann sind die Chancen gut.

Immerhin aber kann man davon ausgehen, daß Menschen, die in einem Forum wie diesem schreiben udn einen Kopf um dasThema machen, meistens sehr sprachbewußt sind und auch sonst eher nicht "bildungsfern" und von daher schon viel Einsatz für Sprache auch durch Bücher, Lieder, Reisen etc. leisten.

Wie es letztendlich dann läuft, hängt noch von vielen Faktoren ab - ob ein Kind sich weigert, die Nicht-Umgebungssprache überhaupt zu sprechen, (aber hören muß es sie, Ohren kann man ja nicht so leicht dauerhaft verstöpseln), ob es genügend Zeit-Input in beiden Sprachen hat etc. - das alles zeigt sich später.

der Einsatz lohntsichauf jeden fall!

Gru ßUrsle, DK

 
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