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Geschrieben von DK-Ursel am 29.01.2018, 23:36 Uhr

wird er jetzt (mit bald 5J.) schneller die Sprache lernen?

Hej Leela!

Ich würde es anders machen als Du, aber jeder wie es in seinen Plan paßt und wie er´s brauchst.
Es ist für mich ein Widersüpruch, von seinem Kind als besonders förderungsbedürftig zu reden und ihm dann noch eine Fremdsprache zu 2 Muttersprachen aufzubürden, von denen er die eine noch zu wenig und nicht gut kann, hört, beherrscht.
Gerade, wenn er generell Probleme hat, ist es doch wichtig, zu fokusieren und sich zu begrenzen.

Es ist für mich auch ein Widerspruch, Erwartungen zu bestreiten und ihm Englisch mit Blick auf die Scule nahezubringen - das sind - entschuldige die klaren Worte - Ausreden Dir gegenüber.Du möchtest,daß er gut in der Schule ist -d as ist genu der Grund, warum andere überlegen, ihrem ansonsten einsprachigen Kind Englisch beizubringen.
Dagegen gibt es viele gute ASrgumente, die man hier mit der Suchfunktion finden kann - ich wiederhole sie nicht. Vor dem Fernseher wird die ganze Sache noch fragwürdiger.
Du willst ihm etwas leichter machen, was noch gar nicht schwierig ist, vond em Du auch nichtweiß, ob es das je wird - - und machst es ihm dafür jetzt schwerer. Wo liegt da der Sinn?
Chinesisch nicht mit Englisch vergleichen?
Oh, das kann schnell die neue Weltsprache werden, und die sist sicher nicht nur schwerer als Englisch, sondern auch nicht so präsent wie englisch, von daher wäre es da noch eher zu empfehlen, sie früh genug ans kind zu bringen, falls es eben doch mal in die Verlegenheit kommt, darin gut sein zu müssen.
ironie off, aber genauso wirken mancher Deiner Erklärungen leider auch umgekehrt auf mich.

Und entschuldige, wenn meine kinder wollten auch eine ganze Menge von dem , was ich wollte nicht und anderes, was ich nicht woltlte--- bestimmen tun wohl sowohl bei 5- als auch 2-Jährigen die Eltern.
mit 2 oder 5 haben meine kinder noch kaum gewußt, daß es englische Filme gibt, geschweige denn wo - computert haben sie übrigens auch oder trotzdem, in unserem Beisein.

Aber wie gesagt, meine Erfahrung ist, daß es wichtig ist, hinter der Vermittlung seiner Muttersprache zu stehen, diese (die Vermittlung) so natürlich und selbstverständlich in den Alltag einfließen zu lassen wie möglich und soviel Zeit wie möglich dahinein zu investieren.
Viele der Eltern hier sind berufstätig, auch nicht alle nur mit niederen Aufgaben betraut, sie haben anspruchsvolle Arbeiten und einen harten Tag - und ja, das ist dann manchmal auch schwierig für die 2. Muttersprache. Genau daru mis tes wichtig, sie zu pflegen,wenn man da ist - und nicht noch eine eine Fremdsprache dazuzuwählen.
Sie alle haben übrigens die Sprache in ihrem neuen Land gut gelernt, sonst könnten sie ihrer Arbeit wohl auch kaum nachgehen.
Aber auch da bist Du nicht die einzige, übrigens ebenso wenig wie jemand, der die Sprache im fremden Land gut gelernt hat.
Auffallen tun da meistens die, die es nicht vermochten - und sorry, das ist ganz sicher nicht die Mehrzahl - mag Dir angesichts der vielen neuen Ausländer,die seit 2016 ins Land gekommen sind, so erscheinen, ist aber ganz sicher nicht so.
Und Englisch gehört nun mal nicht zu den schwierigsten Sprachen, gemessen an Deutsch und Polnisch!

Also, ich würde an Deiner Stelle einige von den Tips und Hinweisen hier überdenken und einige meiner Meinungen bzgl. Sprachenlernen redivieren (sonst müßten sich ja alle Sprachenlehrer incl. mir erschießen, wenn wir so pessimistisch darüber denken müßten/würden), wenn nicht, ist es auch gut - es muß bei Euch ja passen.
Aber Du hast gefragt, und wir haben geantwortet. Vielleicht ist ja was dabei, was Euch helfen kann.

Erzähl doch mal in einiger Zeit, wie es weitergeht.

Gruß Ursel, DK

 
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