Mehrsprachig aufwachsen

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Geschrieben von catrinclaudia am 08.02.2008, 21:34 Uhr

Wie kann ich ihm helfen?

Hallo Katja,

wo lebt Ihr denn? Meine Tochter war 5J. als wir in die USA zogen und ich erinnere mich auch, wie sie monatelang nur Verstecken mit den Kindern spielen konnte, obwohl sie soviel lieber "wir sind zwei Kinder, die sich im Wald verirrt haben und dort ein Fee finden, die...." gespielt haette.
Ich hab damals versucht, Nachbarskinder so viel wie moeglich zu uns zu holen, damit ich beim Spielen ein bisschen "helfen" konnte. Ausserdem haben wir Babysitter gehabt, die oft fuer ein/zwei Stunden gekommen sind, und dann intensiv mit ihr "geredet" haben.
Pauline konnte im Herbst als sie in den Kindergarten (Vorschule) kam, gar kein Wort englisch. Um Weihnachten herum verstand sie dann das meiste und konnte auch vieles sagen. Aber bis sie ihren dt. Sprachstand im Englischen hatte, das hat recht lange gedauert. Aber sie war auch extrem verbal im Deutschen.
Aber: Heute ist sie 12J. und wenn man sie fragt, wie sie das damals empfunden hat in der Schule oder bei Freunden, auf Kindergeburtstagen oder Parties, wo sie nicht richtig mithalten konnte wg. ihres Sprachdefizites, dann hat sie keinerlei negative Erinnerung daran.
Ich war damals immer froh, dass wir von D nach USA und nicht in die andere Richtung gezogen sind. Denn die Freundlichkeit der Leute hier hat diese Uebergangsphase fuer meine Tochter doch sehr erleichtert.

Alles Gute, Catrin aus Oregon

 
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