Mehrsprachig aufwachsen

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Geschrieben von Leela am 02.02.2018, 22:27 Uhr

Ich gebe Dir Recht

Hallo, wenn die Filme bei euch nicht synchronisiert werden, gibt es wenigstens Untertitel.
Bei gab es ausländische Filme immer mit Lektor, so dass man zumindest die Originalstimmen hören konnten.
Ich glaube wirklich nicht, dass auch im Fortgeschrittenen Alter JEDER noch jede Sprache gut lernen kann.
In unser KiTa könnte man locker Englisch-Unterricht oder sonst einen Unterricht einführen, das ist eine KiTa mit offenem Konzept, das heißt alle Kinder auf einem Haufen, laufen unkontrolliert durch das ganze Haus, machen, was sie wollen und es gibt zwar "Angebote" von den Erziehern, die das Kind aber ablehnen kann. Im Ergebnis werden Kinder, die sich fürs Malen, Basteln nicht interessieren, sich selbst überlassen. Ich wäre glücklich, wenn es da irgendeine Pflichtveranstaltung gäbe.
Überfordert wird er da nicht.
Ich habe ja auch Fremdsprachen gelernt: Deutsch, englisch und Russisch.
Latein auch gehabt, wurde aber anders unterrichtet als in Deutschland, hauptsächlich Grammatik, um mit dem Wörterbuch übersetzen zu können. Keine Vokabeln auswendig, weil tote Sprache muss man nicht aktiv sprechen, also zähle ich Latein nicht zu meinen Fremdsprachen ;)
Die anderen drei haben ich einigermaßen gelernt, aber Engl. und Russ. fast nie gebraucht und viel vergessen. Eine Fremdsprache zu lernen und zu sprechen empfand ich aber immer als anstrengend und ich war immer auf Zweisprachig aufwachsende neidisch. Sie haben es im Unterschied zu mir ohne Mühe erlernt und fehlerfrei gesprochen. Ich bin seit 20 Jahren in Deutschland und es strengt mich immer noch an, wenn ich müde bin, fange ich an zu stottern, mache Fehler, manchmal kann ich mich gar nicht mehr artikulieren und ich hasse das.
Ich habe einfach Angst, dass mein Kind später noch mehr Probleme damit haben wird. Daher möchte ich ihm das Leben erleichtert, wie gesagt, ihm Moment ist es für ihn etwas Natürliches, keine Arbeit, sondern Spaß.
LG

 
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