Mehrsprachig aufwachsen

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Geschrieben von Astrid18 am 09.03.2018, 15:36 Uhr

An Mehrfachumziehende-schlechtes Gewissen????

Ne, mein Mann ist in der metallverarbeitenden Industrie, und die letzten Umzüge hingen auch teilweise mit einem Arbeitgeberwechsel und guten beruflichen Perspektiven zusammen.

Als wir erstmals ins Ausland sind, war es für mich am leichtesten, weil ich Elternzeit nehmen konnte. Jetzt musste ich erstmals meine Stelle in der Heimat kündigen. Ich habe aber doch immer wieder interessante Stellen gefunden, aber ob mir das immer wieder gelingt, bezweifel ich. Das raubt mir auch manchmal Energie, und jetzt bin ich gerade seit Januar wieder in einer neuen Position in einer neuen Branche und zweifle manchmal, warum ich mir den Stress antue, könnte ich doch ein nettes Leben als Expat-Mutti machen. Stattdessen arbeite ich Vollzeit und habe noch eine lange tägliche Pendelstrecke... Aber dann - und das hat mich auch zur Jobsuche bewogen - würde ich vielleicht nie wieder etwas finden. Dazu ist mir die Zeit zur Rente zu lange, und mir ist auch die Unabhängigkeit aus diversen Gründen wichtig.

Wenn wir jetzt zuletzt in Deutschland geblieben wären, dann hätten wir uns im schönen Idyll treiben lassen, aber da hatten wir nur eine Wochenendfamilie, das wäre auf Dauer auch schwierig geworden.

Wir versuchen, aus jeder Zeit ein paar gute Freunde zu behalten, und das scheint auch zu gelingen. Die Zeit im Ausland schweißt doch irgendwie zusammen, und so treffen wir regelmäßig Freunde aus der China-Zeit, die auch so langsam alle wieder nach Europa zurück kehren.

 
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