Mehrsprachig aufwachsen Mehrsprachig aufwachsen
Geschrieben von DK-Ursel am 18.07.2017, 10:23 Uhr zurück

Re: Ab wann zu den Großeltern ins andere Land?

Hej nochmal!

Ja, bei uns war dieses ene Experiment auch nach viel Hin und Her und viel Plagen der beiden neuen Freundinnen so entschieden - für mich im Rückblick immer noch wichtig, daß ich es beiden zutraute - der Mutter wie meiner Tochter, aber auch,daß da eben ein anderes Kind war, zu dem sie absolutes Vertrauen gefaßt hatte.
Bei den "Großeltern", die wir oft besucht haben (für uns ist das ja besser möglich) war auch im Konfirmationsalter sowas nicht gegeben - und trotz der vielen Besuche waren die Beziehungen eben anders geartet, je nachdem ,von welcher Seite man es betrachtete (s. mein erstes Post).Nur der Sprache wegen würde ich so ein Experiment nie wagen.
Und welchen anderen "Fremden", die mein Kind so gut wie gar nicht kennt in diesem Alter,würde ich es 14 Tage anvertrauen?

Ich denke auch, Sprache soll Spaß machen - wer so einen Aufenthalt schlimmstenfalls traumatisch sieht und erlebt und vor Heimweh womöglich krank wird, verbindet mit der anderen Kultur dann womöglich auch noch eher negative Erinnerungen - hm, nein, ich täte es nicht.

Gruß Ursel, DK
(Keins der vielen Enkelkinder im Ausland hat je so früh diese Großeltern allein besucht.)

 

Beitrag beantworten

Zurück ins Forum

Unten der Beitrag und die bisherigen Antworten. Sie befinden sich in dem Beitrag mit dem grünen Pfeil.
Die letzten 10 Beiträge im Forum Mehrsprachig aufwachsen
Mobile Ansicht