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Geschrieben von DK-Ursel am 26.08.2020, 20:17 Uhr

Genau so! - sollte an Pauline

Hej!

genau, Mobben ist ziemlich ausspekuliertes, gezieltes und wiederkehrendes Niedrigmachen einer Person durch eine oder viele andere.
Käme dieselbe Truppe dauernd wieder und beschimpfte Deine Tochter, grenzte sie aus, dann wäre das in der Tat Mobbing, den nes zöge vermutlich auch immer die anderen Kinder auf die "gegnerische" Seite.
Im normalen Streit aber wechseln die "Fronten" - und naja, ein Streit ist eine Auseindersetzung mit anderen Mitteln, im KIGA-Alter diskutiert noch wenig logikgebunden , da heißt es eben kontant:
"Wenn du das nicht machst, kommst du eben nicht zu meinem Geburtstag."
Oder es wird eben beschimpft:
Was,du läßtden nicht mitspielen? Dann bist du eben eben wirklich blöd."

das Ist Streit, das sind Streitigkeiten.
Aber egal, Dir geht es darum, wie DU Dich in Konflitkstuationen, in sie Dein Kind sicher öfter gerät als Dir (uns allen immer) lieb ist, verhalten sollst.
Meine Erfahrung ist:
Als Mutter müssen wir lernen, uns zurückzuhalten. Loslassen ist das schwerste Wort udn bedeutet unendlich viel in der Erziehung.
Trotzdem soll dein Kind natürlich merken,daß Du es unterstützt und ihm hilfst, den nes lernt ja noch ,Konfilkte auszutragen, Konflikte sogar konstruktiv auszutragen.
und da solltest Du in der Tat üben,denn dein Kind lernt sowas auch von Dir.,

Man muß aushalten lernen,daß anderer einen auch mal blöd finden - so ist das, wenn man seine eigene Meinung hat und ein anderer seine eigene und erstmal auch nicht sachlich reagiert,.
Man muß auch aushalten, daß einen die beste Freundin mal fallen läßt - meistens ist am nächsten Tag alles vergeben und vergessen.
Und ganz, ganz oft, und auch noch in der Schule, klären die Kinder das dort, wo der Streit stattfindet - im KIGA, in der Schule etc. - da sind dann letztendlich auch erstmal die Erwachsenen dort zuständig.

Nun fand diese Situation bei Euch statt, und eigentlich hast Du doch gut reagiert:
Deine Tochter kam prima klar, hat zurück ausgeteilt - und dieses Gefühl "ich schaffe das" hast Du ihr gegeben, vielleicht ja auch einfach, wei lDu dabei gesessen hast - ohne Dich einzumischen, aber eben sichtbar für Dein Kind: Mir passiert nichts ernsthaft,denn meine mutter ist ja da und beschützt mich im schlimmsten Notfall.
Natürlich sollte man dann auch irgendwann für Ruhe sorgen, sonst schaukelt sich sowas auch zu sehr hoch, also hat auch Deni Mann richtig gehandelt, indem er die Reißleine zog.
Man muß nachfühlen, wann es paßt - wird es jetzt eine Schlammschlacht, beschimpfen sie sich nur noch, weil sie gerade so gut "drin" sind?
Werden die Angriffe gröber, womöglich auch physisch?
Steigern sich die in der Gruppe gegenseitig zu hoch?
Dann muß man sie als Erwachsener runterholen - und das geht ja mit einem ordentlichen Machtwort.

Also -- Dein Kind darf sich ruhig streiten, dabei auch mal die Verliererin sein, aber sie muß Euren Rückhalt spüren -- und wissen, daß Ihr helft, wenn sie (und die anderen) aus der Situation nicht mehr allein rauskommen,
Und: Es istsehr unterschiedlich, was Kinder und Erwachsene so ärgert udn aufregt, daß sie sich streiten.
Daher kann es gut sein, daß Du manches wichtiger nimmst als Dein Kind.
Was ich jedoch in keinem Alter geduldet habe,waren Schimpfwörter, die wir selbst auch nicht in den Mund nehmen,sexistische, rassistische etc. - da hört dann der Spaß auf, egal wer Recht hat: So setzt er/sie es bei uns nicht durch.

Wir lernen viel mit unseren Kindern - und das ist doch das Spannende - oder?

Gruß Ursel, DK

 
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