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von SchwarzerKaffee  am 29.05.2018, 8:16 Uhr

Geburtsmonat - spielt er eine Rolle bei der KiGa Platzvergabe?

Hallo Mit-Mamas und Mit-Papas ,

ich wende mich an euch, weil ich gerade ziemlich ratlos bin. Mein Sohn (geb. September 2015) sollte dieses Jahr mit dem Kindergarten starten und wurde in sämtlichen Einrichtungen angemeldet. Dass die Plätze knapp sind, ist mir bewusst. Ein einfaches "Wir haben leider keinen Platz mehr" hätte ich vermutlich auch stillschweigend akzeptiert.

Aber man sagt uns, dass mein Sohn nicht in den KiGa könne, weil er zum Start des Kindergartenjahres (August) halt noch keine 3 Jahre sei. Anfangs dachte ich noch, dass sei eine Ausrede eines KiGa, aber jetzt flattert hier gerade täglich Post mit ähnlicher Absage ins Haus. Mal davon abgesehen, dass wir gerade echt vor einem riesigen Problem stehen - denn ich sollte ab September auch wieder in Vollzeit arbeiten - frage ich mich gerade ernsthaft, wie andere Eltern das machen, deren Kinder zwischen September und Dezember geboren sind. Wie war das bei euch?

 
34 Antworten:

Re: Geburtsmonat - spielt er eine Rolle bei der KiGa Platzvergabe?

Antwort von Reh77 am 29.05.2018, 9:28 Uhr

Ist hier auch so. Kinder die bis zum 1. Kindergartentag 3 Jahre alt sind werden aufgenommen (soweit Plätze vorhanden) alle anderen nicht.
Wird aber schon bei der Anmeldung gesagt.

Sollte Platz sein, so wird das Kind mit dem 3. Geburtstag aufgenommen.
Das kann im September-Dezember sein, aber auch im April.

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Re: Geburtsmonat - spielt er eine Rolle bei der KiGa Platzvergabe?

Antwort von Foxi23 am 29.05.2018, 9:39 Uhr

Bei uns war das völlig wurscht. Und das noch zu Zeiten vor dem Rechtsanspruch.

Unsere Kita nimmt Kinder ab 1 Jahr, eben wenn sie 1 Jahr alt werden, also übers ganze Jahr verteilt.

Wir konnten auch schon vor der Geburt anmelden und den gewünschten Kita-Start bestimmen, haben auch gleich eine Aufnahmebestätigung bekommen.

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Re: Geburtsmonat - spielt er eine Rolle bei der KiGa Platzvergabe?

Antwort von Maxikid am 29.05.2018, 10:12 Uhr

Hier in den Kitas ist das auch völlig egal. Und man kann jeder Zeit Anfangen, nicht erst/nur nach den Sommerferien.....wenn halt ein Platz frei ist.

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Re: Geburtsmonat - spielt er eine Rolle bei der KiGa Platzvergabe?

Antwort von Blüte am 29.05.2018, 10:27 Uhr

Japp, ist hier auch so, Kindergartenjahr beginnt nur im August. Wir haben "Glück", dass unser Kind Ende Juli geboren ist, da "passt's".
Die meisten, die ich kenne, überbrücken solche Zeiten mit einer Tagesmutter. Oder bleiben eben noch zu Hause.

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Re: Geburtsmonat - spielt er eine Rolle bei der KiGa Platzvergabe?

Antwort von Winterkind09 am 29.05.2018, 10:32 Uhr

Hallo, unser Kindergarten hat die Novemberkinder problemlos mit 2 3/4 Jahren in die Ü3 Gruppen aufgenommen. Umgekehrt kann mein Kleinster noch ein Jahr länger in die Krippe gehen, weil er im November 3 Jahre alt wird und bei uns der Stichtag (dann gelten die Kinder für das komplett Jahr als U3) im Oktober liegt.
Lg LovisAnnaLarsMama

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Re: Geburtsmonat - ja, aber in eurem Fall eigentlich nein

Antwort von cube am 29.05.2018, 10:43 Uhr

Kinder können eigentlich bis zu 3 Monate vor dem 3. Geburtstag (oder auch 2.) als bereits vorzeitig als 3-jährig aufgenommen werden.
Aber kurze Frage: wird generell erst ab dem 3. Geburtstag aufgenommen oder gibt es auch eine U3-Gruppe?
Welches Bundesland?

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Unterschiedlich

Antwort von imwesten am 29.05.2018, 11:15 Uhr

In den städtischen Kitas ist das hier auch so. Da ist der Stichtag hier der 30.06. - wer danach geboren ist, bekommt einen Platz erst 1 Jahr später oder bleibt bei den Tagesmüttern (alle Kinder unter 2 Jahren) bzw. in der U3 - Betreuung (die hier jeweils in den Kindergärten angegliedert ist und erst mit 2 Jahren beginnt).

Unser kirchlicher Kindergarten erlaubt sich den Luxus, einen Teil der Plätze frei zu lassen und dann über das Jahr verteilt die Kinder zum 2. (U -3 Gruppe) bzw. zum 3. Geburtstag aufzunehmen.

Daher gibt es in unserem Kindergarten aufnahmen vom Start des Kindergartenjahres bis November. Dann bis Pause bis nach Weihnachten und dann gibt es wieder Aufnahmen von Januar bis Ostern. Danach ist wieder Pause bis nach den Sommerferien.

Die Pausen sind deshalb, weil die Kinder bis zu Weihnachts- bzw. Sommerferien die Eingewöhnung entspannt gemacht haben können und diese nicht durch die Ferien unterbrochen werden soll.

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Re: Unterschiedlich

Antwort von cube am 29.05.2018, 11:25 Uhr

as ich damit meinte: rein rechtlich dürfen KiGa´s Kinder vorzeitig (also bis zu 3 Monate vorher) als bereits 2 oder 3-jährig aufnehmen. Ob die KiGa´s das tun wollen, hängt natürlich von der Satzung ab oder auch dem BL-Recht. In NRW ist dies möglich und wird häufig so praktiziert, da rechtlich zulässig.

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Re: Geburtsmonat - ja, aber in eurem Fall eigentlich nein

Antwort von SchwarzerKaffee am 29.05.2018, 12:59 Uhr

@Cube Niedersachsen. Spezielle U3-Gruppen gab es in keiner der Einrichtungen, außer in den KiTas, bei denen es in den KiGa übergeht. Wir hatten jetzt nur bei KiGas angemeldet.

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Re: Geburtsmonat - spielt er eine Rolle bei der KiGa Platzvergabe?

Antwort von SchwarzerKaffee am 29.05.2018, 13:17 Uhr

Danke für eure Antworten. Dann ist das wohl wirklich vom jeweiligen Bundesland abhängig und wie einzelne Orte das dann noch regeln.

Ich fand nur schade, dass wir bei jeder Anmeldung explizit nachgefragt haben, ob es ein Problem sei und ausnahmslos alle sagten "Nein, das geht schon". Und nun am Ende kommen aber auch ausnahmslos alle mit der gleichen Absage. Vor allem der KiGa, in dem auch schon mein Mann als Kind war, hatte uns quasi schon bei der Anmeldung gesagt, dass es zu 99% mit einem Platz klappt - ebenfalls eine Absage.

Bei uns kostet der KiGa ab dieses Jahr nichts mehr und Eltern können auch wahlweise ihre Kinder länger im KiGa lassen, sprich das Kind wird ein Jahr später eingeschult. Man hatte hier nicht angenommen, dass letzteres von so vielen in Anspruch genommen wird. Die knappen Plätze werden also noch knapper. Eigentlich sollte es denen dienen, bei denen das Kind einfach noch nicht soweit ist. Traurigerweise nutzen es eher die, die ihr Kind noch ein Jahr wohlbehütet in einer Ganztagsbetreuung wissen möchten.

Ich mache den Einrichtungen keinen Vorwurf, aber wenn mir überall sagt "fast 3" ist okay und nun scheitert es nur daran, fühlt man sich schon ein wenig für dumm verkauft. Naja, wir tüfteln hier schon an unserem Notfallplan. Andere suchen ja auch vergeblich einen Platz.

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Einfach zu wenige Plätze...

Antwort von imwesten am 29.05.2018, 13:57 Uhr

Das Grundproblem liegt einfach darin, dass es zu wenige Kita - Plätze gibt.

Hier bei uns wird gebaut ohne Ende, aber die Anzahl der Kita - Plätze ist seit 20 Jahren gleich geblieben. Daher gibt es ewige Wartelisten und wer nicht direkt nach der Geburt anmeldet, hat Pech gehabt. Oder er fällt über die Stichtagsregelung raus.

Unsere Stadt wird trotzdem keinen neuen Kiga bauen. Es ist zu teuer. Da zahlen sie lieber die paar Eltern aus, die Klagen (oder geben denen einen der sehr wenigen Notfallplätze).

Unseren Kiga - Platz haben wir auch - trotz Anmeldung mit Geburt - nur über Vitamin "B" bekommen. Im kirchlichen Kiga kommt niemand mehr rein, der nicht entweder selbst als Kind dort war, ein Geschwisterkind dort hat oder halt über Vitamin "B" (sprich in der Gemeinde aktiv ist) verfügt....... Wirklich schade. Für unsere 80 Kita - Plätze gibt es über 100 Vormerkungen pro Jahr. Und pro Jahr werden nur 15 - 20 neue Kinder aufgenommen.

Das Problem ist einfach die unzureichende Ausstattung mit Plätzen.

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Flexibel

Antwort von Caitryn am 29.05.2018, 15:32 Uhr

Unser Kindergarten hat unsere 2jährige zum Sommer hoch genommen, dafür konnte ein Krippenkind ihren Platz aus der Krippe bekommen und sie mussten nicht jemanden von außen nehmen. War für die Einrichtung auch gut, weil die Eingewöhnung außerordentlich kurz war.

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Re: Geburtsmonat - ja, aber in eurem Fall eigentlich nein

Antwort von cube am 29.05.2018, 18:43 Uhr

Dann kann es natürlich sein, das dort die vorzeitige Aufnahme nicht möglich ist. Für eine U3-Betreuung gelten andere Vorgaben in der Betreuung, die möglicherweise nicht gegeben sind, wenn es in der Einrichtung gar keine U3-Gruppe gibt.
Versucht doch, noch in den Kitas anzumelden.

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Re: Geburtsmonat - spielt er eine Rolle bei der KiGa Platzvergabe?

Antwort von Jomol am 29.05.2018, 18:49 Uhr

Bei uns geht es immer, wenn ein Platz frei ist. Die meisten Plätze werden frei, wenn Kinder in die Schule kommen. Im letzten Herbst waren das so wenige, daß nicht mal alle Kinder in der zugehörigen Krippe einen Platz im Kindergarten bekamen. Wir hatten das Glück, zwei Kinder in der gleichen Einrichtung zu haben. Freunde, wo der Große gerade in die Schule gekommen war, hatten weniger Glück. Von extern ist also im letzten Jahr kein Kind gekommen. Bei der Krippe ist es quasi das gleiche. Unsere beiden Februarkinder sind Mitte August und Mitte März bei Anmeldung zum 1. Geburtstag reingekommen. Die Zeit bis Mitte AUgust haben wir mit einer privaten Kinderfrau nur für unser Kind überbrückt. Das war ein teurer Spaß, aber wir hatten keine Wahl. Hätte ich nicht gearbeitet, wäre es finanziell noch schlechter gewesen.
Grüße,
Jomol

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Re: Geburtsmonat - spielt er eine Rolle bei der KiGa Platzvergabe?

Antwort von bellis123 am 29.05.2018, 20:46 Uhr

Es ist in den meisten Einrichtungen so, dass neue Kinder erst zum Beginn des Kitajahres aufgenommen werden. Geht organisatorisch kaum anders, denn die Schulkinder müssen ja erstmal raus damit Plätze frei werden. Ausnahme: wenn ein Kind mal unter dem Kitajahr austritt wegen Wegzug etc. kann natürlich auch innerhalb des Kitajahres ein Kind aufgenommen werden, aber diese Fälle treten ja eher selten ein. Bei uns ist es so, dass die Krippenkinder aus der eigenen Einrichtung Vorrang haben in den Kindergarten zu wechseln. Es wechseln alle Krippenkinder, die schon 3 Jahre alt sind, oder bald 3 werden (ich weiß einen Fall wo das Kind erst Anfang Oktober 3 wurde, war kein Problem). Falls dann noch Plätze frei sind, werden Kinder von extern aufgenommen. Hier gab es letztes Jahr auch das Problem mit den sogenannten "Kann-Kindern", bei denen die Eltern entscheiden konnten ob sie schon eingeschult werden oder nicht. Wenn mehr Kinder als erwartet länger in der Einrichtung bleiben, passiert dann sowas wie leider bei euch, dass momentan einfach kein Platz frei ist. An eurer Stelle würde ich bei allen Kitas nochmal persönlich nachhaken, damit ihr vielleicht eine Chance habt kurzfristig nachzurücken, wenn irgendwo ein Platz doch nicht angetreten wird.

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Re: Geburtsmonat - spielt er eine Rolle bei der KiGa Platzvergabe?

Antwort von bellis123 am 29.05.2018, 20:46 Uhr

Es ist in den meisten Einrichtungen so, dass neue Kinder erst zum Beginn des Kitajahres aufgenommen werden. Geht organisatorisch kaum anders, denn die Schulkinder müssen ja erstmal raus damit Plätze frei werden. Ausnahme: wenn ein Kind mal unter dem Kitajahr austritt wegen Wegzug etc. kann natürlich auch innerhalb des Kitajahres ein Kind aufgenommen werden, aber diese Fälle treten ja eher selten ein. Bei uns ist es so, dass die Krippenkinder aus der eigenen Einrichtung Vorrang haben in den Kindergarten zu wechseln. Es wechseln alle Krippenkinder, die schon 3 Jahre alt sind, oder bald 3 werden (ich weiß einen Fall wo das Kind erst Anfang Oktober 3 wurde, war kein Problem). Falls dann noch Plätze frei sind, werden Kinder von extern aufgenommen. Hier gab es letztes Jahr auch das Problem mit den sogenannten "Kann-Kindern", bei denen die Eltern entscheiden konnten ob sie schon eingeschult werden oder nicht. Wenn mehr Kinder als erwartet länger in der Einrichtung bleiben, passiert dann sowas wie leider bei euch, dass momentan einfach kein Platz frei ist. An eurer Stelle würde ich bei allen Kitas nochmal persönlich nachhaken, damit ihr vielleicht eine Chance habt kurzfristig nachzurücken, wenn irgendwo ein Platz doch nicht angetreten wird.

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Re: Geburtsmonat - spielt er eine Rolle bei der KiGa Platzvergabe?

Antwort von FinjasMum2013 am 29.05.2018, 21:13 Uhr

Und das erfahrt ihr erst jetzt? Nur weil euer Kind erst einen Monat später 3 wird?
Find ich echt unglaublich, das wär bei uns echt ein Problem gewesen. (Hab auch ein Septemberkind).
1. weil ich nur ein Jahr Elternzeit beantragt habe und
2. weil wir in der kurzen Zeit niemals eine Tagesmutter gefunden hätten um die Zeit zu überbrücken.
wir haben nämlich damals auch keine mehr gefunden obwohl es noch über ein halbes Jahr Zeit bis dahin war. Aber meine Tochter konnte schon ein paar Wochen vor ihrem Geburtstag in der Kita anfangen.
Ich hätte auch noch bis Ende des Jahres darauf warten können, aber nicht ein ganzes Jahr lang.

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Re: Geburtsmonat - spielt er eine Rolle bei der KiGa Platzvergabe?

Antwort von JaMe am 30.05.2018, 8:53 Uhr

Bei uns (Niedersachsen) war es dieses Jahr so, dass alle Kinder, die bis Ende Oktober 3 werden, einen Platz bekommen. Allerdings werden alle Kinder, bedingt durch die neue Gebührenregelung, die Kinder erst ab dem 3. Geburtstag wirklich angenommen. Heißt also, ein Kind, dass am 28.10. Geburtstag hat, kann auch erst an dem Tag im Kindergarten starten und nicht schon zum Anfang des Kindergartenjahres im August, weil vor dem Tag die Kosten für den Platz nicht übernommen werden. Vor dieser Regelung konnten die Kinder schon drei Monate vor dem 3. Geburtstag anfangen. Das geht jetzt halt nicht mehr.

Dazu kommt, dass dieses Jahr durch die flexible Einschulung (eine Reglung, die übrigens sehr befürworte) erstmal weniger Plätze frei waren, da man ja nicht wusste, wer von den Flex-Kindern vielleicht doch noch bleibt. Diese Info gab's ab 1. Mai. Außerdem gab es noch einen Wegzug. Dadurch sind nochmal drei oder vier Plätze kurzfristig frei geworden, wodurch jetzt auch ein paar Novemberkinder noch einen Platz bekommen haben. Aber das war's dann auch. Mehr Plätze sind einfach nicht da und können auch, trotz allem Rechtsanspruch, nicht einfach so hergezaubert werden. Diese Kinder bzw deren Eltern haben schlucht und ergreifend Pech gehabt, so hart das auch klingt.

Unser Kiga ist erst letztes Jahr um 25 Plätze erweitert worden und theoretisch gibt es die Möglichkeit, nochmal um 25 Plätze zu erweitern (die Planung liegt schon in der Schublade. Wurde gleich mit der letzen Erweiterung als Option mitgeplant), aber das muss auch irgendwie finanziert werden. Und da unsere Gemeinde derzeit noch an anderer Stelle eine komplett neue Kita baut und eine weitere erweitert, sind wir im Moment einfach noch nicht wieder dran und müssen warten. Blöd für alle Eltern mit Kindern ab November 2015, aber es lässt sich aktuell einfach nicht ändern

Vielleicht habt ihr ja Glück und ihr könnt doch noch irgendwo nachrutschen. Kein Kindergarten kann so blöd sein und Plätze einfach unbesetzt lassen, mit der Begründung, dass das Kind zu August noch nicht 3 ist. Ich denke mal, das musst du wirklich falsch verstanden haben. Frag einfach immer wieder freundlich nach, ob nicht vielleicht doch noch ein Platz kurzfristig frei geworden ist und ihr nachrutschen könnt. Vielleicht habt ihr ja doch noch Glück und es steht kein älteres Kind vor euch auf der Warteliste. Ich drücke euch jedenfalls fest die Daumen.

Lg JaMe

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Re: Geburtsmonat - spielt er eine Rolle bei der KiGa Platzvergabe?

Antwort von Mimi987 am 30.05.2018, 9:55 Uhr

Bei uns ist es tatsächlich auch so.
Kindergarten ist erst ab 3. vor dem 3. Geburtstag darf kein Kind in den Kindergarten.
Ich hatte das Theater auch, bei uns ging es um 9 Tage.
Kindergartenjahr startet am 1.9. - meine Kinder sind am 9.9. geboren.

Das wirklich schizophrene daran ist, dass der Stichtag für die Schule der 30.09- ist.

Sie müssen also ein Jahr später in den Kindergarten, aber schon mit ganz knapp 6 als gaaaanz kleine Pflichteingeschult werden - muss-Kinder

Es sind also keine 3 Jahre Kindergarten sondern nur 2.


Total bescheuert.

Ich bin das umgangen und habe eine private Einrichtung gewählt, die eine altersübergreifende Gruppe haben - von 2 1/2 bis 4 1/2 und tatda - kein Problem

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Re: Geburtsmonat - spielt er eine Rolle bei der KiGa Platzvergabe?

Antwort von Grisu! am 30.05.2018, 13:17 Uhr

Ich frage mich da ja immer, wie machen das eigentlich Eltern, die umziehen? Das kann heutzutage ja sehr schnell notwendig sein. Und dann muss ein Elternteil kündigen, weil es keinen Platz für das Kind gibt? Und das trotz Recht auf einen Platz?
Ich bin einmal gespannt, wie es bei uns sein wird, wenn wir im November 2019 wieder nach Deutschland ziehen werden, mit einem dann 4 Jahre alten Kind mit Kindergartenerfahrung. Müssen wir die Gemeinde dann echt verklagen?
Hier in Dänemark ist nicht alles besser als in Deutschland, aber das ist sehr viel entspannter.

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Re: Geburtsmonat - spielt er eine Rolle bei der KiGa Platzvergabe?

Antwort von JaMe am 30.05.2018, 15:20 Uhr

Ihr könntet theoretisch ein Problem bekommen, ja. Allerdings habt ihr den Altersvorteil auf eurer Seite. Ihr bekommt definitiv eher einen Platz als ein dreijähriges Kind. Ältere Kinder werden grundsätzlich vorgezogen, da denen sonst noch mehr Kindergartenzeit verloren geht als bisher schon. Erkundigt euch einfach frühzeitig, welche Kindergärten für euch dann infrage kommen und nehmt einfach schon mal vorab Kontakt auf. Schildert eure Lage und fragt, wie hoch die Chancen stehen, dass euer schon erfahrenes Kindergartenkind einen möglichst reibungslosen Übergang ohne lange Fehlzeit bekommt. Trotzdem kann es aber, wenn es ganz dumm kommt, so sein, dass ihr keinen Platz bekommt, auch wenn ich das aufgrund des Alters stark bezweifle. Denn leider ist es nun mal so, dass die Regierung einfach mal beschlossen hat, dass jedes Kind ein Anrecht auf einen Betreuungsplatz (kann übrigens auch Tagesmutter sein) hat, bevor überhaupt genug Plätze da waren. Und jetzt müssen die Städte und Gemeinden irgendwie zusehen, dass sie die Plätze herzaubern, sonst werden sie verklagt. Alles in allem ist das reichlich murksig umgesetzt worden, auch wenn die Grundidee ja eigentlich ganz toll ist.

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Zum Glück anders

Antwort von Nynaeve2018 am 30.05.2018, 15:38 Uhr

Hier werden die städtischen Kitas unterjährig aufgenommen. Es gibt einen Rechtsanspruch ab 3. Lebensjahr (bzw. Krippe auch früher) Wie soll denn da der Rechtsanspruch erfüllt werden? Ich wäre da ein wenig auf Krawall gebürstet und würde Träger (auch Landkreis) und Politik ziemlich aufschrecken.

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Ist nicht Bundesland, sondern Satzungsabhängig

Antwort von Nynaeve2018 am 30.05.2018, 15:40 Uhr

vom Träger und der eigentliche Träger ist die Kommune resp. LK, auch wenn er die Aufgaben an z.B. DRK, Waldkita oder sonstwem abgegeben hat

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Re: Geburtsmonat - spielt er eine Rolle bei der KiGa Platzvergabe?

Antwort von Jomol am 30.05.2018, 17:25 Uhr

Der Rechtsanspruch ist nicht wie ein Gewitter aus heiterem Himmel plötzlich über die gekommen, es waren mehrere Jahre Zeit. In unserer Stadt wurden da trotz steigender Geburtenzahlen und beschlossenem Anspruch noch KiTas geschlossen. Und als der Anspruch da war- oh Wunder oh Graus- haben die Plätze nicht gereicht. Mit den Schulen ist es nicht besser. Man heult über Lehrermangel. Die Geburten steigen in dieser Stadt mindestens seit 2005 (das überblicke ich). In der Zeit hätte man Lehrer ausbilden können!!!
Grüße,
Jomol

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Re: Zum Glück anders

Antwort von JaMe am 30.05.2018, 17:28 Uhr

Das ist ja genau das, was ich mit meiner Aussage oben meinte. Es wurde beschlossen, dass jeder einen Anspruch hat, aber Plätze waren längst nicht genug da. Kein Wunder, dass das zu Krach führt. Ich weiß zumindest, dass unserer Gemeinde das sehr bewusst ist mit der Platzknappheit und dass sie sich bei uns sehr bemühen, mehr Plätze zu schaffen, um den Anspruch zu erfüllen. Nur das ist halt auch eine finanzielle Sache. Das Geld für due zusätzlichen Plätze muss ja irgendwo herkommen. Und dann kommt bei uns in Niedersachsen jetzt für die Städte und Gemeinden noch erschwerend hinzu, dass ab August die Eltern nicht mehr bezahlen müssen und sie die Differenz auch noch auffangen müssen. Für die Eltern ist das zwar toll, aber für die Kitaplatzerschaffung meiner Meinung nach eher kontraproduktiv. Das Geld hätte besser für neue Kitaplätze verwendet werden sollen. Oder für mehr Erzieher und damit einem besseren Betreuungsschlüssel, wie es die Leitung unseres Kiga gerne gehabt hätte, was ich gut nachvollziehen kann.

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Re: Zum Glück anders

Antwort von Jomol am 30.05.2018, 17:29 Uhr

Wer auf Krawall macht, bekommt hier einen Platz am anderen Ende der Stadt in der Einrichtung, wo sonst keiner hinwill. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Und so "reichen" hier die Plätze dann. Verschiedene Bekannte haben dann lieber noch ein halbes Jahr, welche sogar länger gewartet. Wechseln ist fast aussichtslos.
Grüße,
Jomol

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Re: Geburtsmonat - spielt er eine Rolle bei der KiGa Platzvergabe?

Antwort von FinjasMum2013 am 30.05.2018, 21:43 Uhr

Flexible Einschulung, was heißt das? Hier muss man bangen ob es mit der Rückstellung klappt, obwohl man Gründe dafür hat.

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Re: Zum Glück anders

Antwort von Nynaeve2018 am 30.05.2018, 22:18 Uhr

Scheinst vom Fach zu sein ;-) Vergesse bitte nicht in die Kindergartenbedarfsplanung die Kinder einzurechnen, die jetzt ganz plötzlich doch noch nicht zur Schule müssen und noch ein Jahr länger im Kindergarten bleiben dürfen (neue Kann-Kind-Regelung. Finde ich auch gut, also so aus Elternsicht, bringt aber jede Planung ganz plötzlich durcheinander und belässt Kinder im Kiga, die eigentlich den Platz für die "Kleinen" hätten freigeben sollen.

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Re: Zum Glück anders

Antwort von Nynaeve2018 am 30.05.2018, 22:20 Uhr

Hier bekommst Du auch nicht automatisch die Wunschkita oder wenn Du Pech hast nicht die am Wohnort. Das kommt in seltenen, ungünstigen Fällen vor. Dann stehst Du aber ganz weit oben auf der Wechselliste. Bis zu 12 km darf die Kita entfernt sein. Da wir aber zentral die Plätze vergeben, läuft es für die Eltern schon deutlich unkomplizierter

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Re: Geburtsmonat - spielt er eine Rolle bei der KiGa Platzvergabe?

Antwort von JaMe am 31.05.2018, 0:09 Uhr

Flexible Einschulung ist so eine Art Rückbesinnung vom aktuellen Stichtag (30.9.) auf den alten Stichtag (30.6.). Alle Kinder, die zwischen den beiden Daten 6 werden durchlaufen zwar ganz normal erstmal alles, was mit Einschulung zu tun hat (Anmeldung in der Schule, Schuluntersuchung, Vorschulprogramm im Kiga, etc), aber ob sie wirklich eingeschult werden entscheiden am Ende die Eltern. Bis zum 1. Mai müssen sie die Entscheidung der Schule mitteilen. Geht formlos in ein paar kurzen Zeilen und kann von niemandem abgelehnt werden. Einzig und allein die Eltern entscheiden. Gilt aber nur für die Kinder in diesem Zeitraum. Geburtstag am 30.6. und davor muss weiterhin eine Rückstellung offiziell beantragen und hoffen, dass sie genehmigt wird. Ist dieses Jahr zum ersten Mal und wird hoffentlich auch so beibehalten.

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Re: Zum Glück anders

Antwort von Jomol am 31.05.2018, 9:01 Uhr

Nein nein, da rede ich nicht von Wunschkita. Sondern mehr von "Brennpunkteinrichtung" mit allem, was dazugehört. Und im Berufsverkehr zweimal am Tag quer durch die Großstadt ist manchmal wesentlich mehr Zeitaufwand als 12 km über Land. Die Erstvergabe ist hier bis vor kurzem zentral gewesen, jetzt ist es ein schwer zu durchschauender Mischmasch. Wechseln kann man NUR mit Wechselpartner in der anderen Richtung und das ist halt nicht so einfach.
Persönlich hatten wir großes Glück und es hat mit der Wunschkita geklappt. Und wir sind da auch 5 Jahre später immer noch glücklich. Ich hatte nur bei der Anmeldung (und monatlichem Besuch zur Erinnerung) bei Kind 2 mal bei der damals noch zentralen Vergabe angefragt, wie das so ist. Da sagten sie mir, was passiert, wenn wir uns aufregen. Ist eine halbe Stunde Fahrt pro Strecke mit dem Auto, aber nur nachts und gerade so nicht 12 km. Mit Berufsverkehr hätte ich da auch nicht arbeiten können, da kann man froh sein, wenn man es mit Auto in 1h pro Strecke schafft. Mein Job ist aber auch eine Stunde weg- natürlich in der Gegenrichtung... ÖPNV 1h/Richtung mit Umsteigen nach Fahrplan- also auch eher Wunsch als Wirklichkeit. Das ist insofern schon eine Zumutung für alle Beteiligten- das Kind müßte ja täglich 2h mit Autofahren und 4h länger als meine Arbeitszeit in die KiTa. Mir wurde versichert, daß das zumutbar sei. Das ist absurd.
Grüße,
Jomol

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Re: Geburtsmonat - spielt er eine Rolle bei der KiGa Platzvergabe?

Antwort von Felica am 31.05.2018, 9:55 Uhr

Bei uns hättest du gar keine Chance wenn das Kind erst mit um 3 in den KiGa geht. Nur wenn es vorher schon wo betreut wurde. Viele kommen zwischen 1 und 2 in die Betreuung, die gehen dann vor. Wenn dann noch was frei ist an den wenigen Plätzen geht es nach Alter. Je früher Kind 3 wird, desto größer die Chancen. Deshalb sind auch fast alle Kinder hier schon lange vorher in Betreuung.

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Re: Geburtsmonat - spielt er eine Rolle bei der KiGa Platzvergabe?

Antwort von FinjasMum2013 am 31.05.2018, 13:19 Uhr

Danke für die Antwort. Ich habe auch schon bereits im Internet drüber recherchiert.
Das zeigt mal wieder das es bundesweit total ungerecht zugeht.
Kennt man ja z.B. bei den Kitagebüren.
Meine Tochter ist Septemberkind und wir und die Kita sind der Meinung das sie von einem weiteren Kitajahr nur profitieren würde.
Da wir in NRW wohnen müssen wir jetzt sowohl vom Kinderarzt als auch von der Kita eine Stellungsnahme dazu abgeben und auch selbst etwas dazu schreiben.

Das sie nichts gegenteilges dazu schreiben bin ich mir zwar sicher, aber nicht wie die Schule darauf reagieren wird.
Wir haben leider nur eine Grundschule im Ort wo sie hingehen könnte.

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Re: Geburtsmonat - spielt er eine Rolle bei der KiGa Platzvergabe?

Antwort von -Kaname- am 31.05.2018, 16:20 Uhr

Ja bei uns ist das auch so... Start im August, der grosse wurde damals im juni 3 und durfte rein, die kleine wird erst im dezember 3 und musste noch bis august darauf warten.

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