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Geschrieben von Glory1 am 07.01.2017, 20:54 Uhr

Abschiedssituation im Kindergarten

Hallo hallo

Meine Tochter geht seit 1 Woche in den Kindergarten. Wir sind in der Eingewöhnungsphase...Sie ist 3 Jahre alt.
Nächste Woche,wollen wir die 1.Trennung probieren. Sie weiß genau,dass diese Situation ansteht. Bereits in den letzten Tagen,sagte sie aus dem Nichts heraus:"Mami,du bleibst heute aber hier im Kindergarten..." Das sagte sie Tage vorher auch bereits ähnlich. Bin echt überrascht,dass sie genau weiß,wie der Hase läuft...
Tja,ich denke mal dass der Abschied schwer fallen wird. Ich weiß,es ist auch normal,ABER trotzdem wäre es schöner es würde nicht zum totalen Drama kommen. Ich überlege schon,was ich ihr aufmunterndes zum Abschied sagen könnte??!!! "Mama geht zur Arbeit oä",finde ich nicht so aufmunternd.
Habt ihr noch andere Ideen???? Was habt ihr eurem Kind zum Abschied gesagt,wenn es geweint gebrüllt sich an euch geklammert hat ????

Danke schon mal!!!!

 
20 Antworten:

Re: Abschiedssituation im Kindergarten

Antwort von arzule am 07.01.2017, 21:10 Uhr

Sag ihr, dass du ihr das Lieblingsbrötchen/ Brezel/ Shampoo oder was auch immer besorgen gehst und bring ihr das dann mit.

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Re: Abschiedssituation im Kindergarten

Antwort von aeonflux am 07.01.2017, 21:12 Uhr

Hallo!
Ich habe meinen Kindern immer gesagt: viel Spaß beim spielen, ich hole dich nach dem schlafen ab!
Oder in der Eingewöhnung: viel Spaß beim spielen, ich komme gleich wieder!
Sie war 2 jahre alt und das war für sie wichtig am TagesAblauf zu hören wann ich komme...
Heute wünsche ich immer noch viel Spaß! Furchtbar finde ich : sei lieb! Als abschied...

Gruß und alles Gute
Aeonflux

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Re: Abschiedssituation im Kindergarten

Antwort von Glory1 am 07.01.2017, 21:17 Uhr

Danke für deine Antwort &515; Das ist schon mal eine richtig gute Idee &077;&077;&077;&077;

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Re: Abschiedssituation im Kindergarten

Antwort von Glory1 am 07.01.2017, 21:18 Uhr

Auch dir vielen lieben Dank,für deine Antwort &077;&077;

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Re: Abschiedssituation im Kindergarten

Antwort von Susanne.75 am 07.01.2017, 21:19 Uhr

Bei uns war die größere Hürde schon früher, als sie mit knapp 1 1/2 in die Krippe kam.
Aber bei der Umgewöhnung in den Elementarbereich war es einfacher, weil sie ja schon verständiger sind. Da ging ich erst mal zur Toilette und dehnte das etwas aus. Dann ging ich im "Elterncafe" (Sitzecke etwas abseits der Gruppenräume) Kaffee trinken. So wusste sie, dass ich noch nicht ganz weg bin, gewöhnte sich aber gut daran, sich komplett auf die anderen Kinder einzulassen und mich dabei "zu vergessen".
Dann ist der Schritt zum tatsächlichen Gehen nicht ganz so groß.

Ich würde ihr für das erste Verlassen des Gebäudes etwas Langweiliges nennen, bei dem sie aber einschätzen kann, dass es nicht ewig dauert. Du musst tanken, kurz zum Bäcker, mal schnell Milch kaufen o.ä.
Die erste Trennung muss/soll ja noch nicht Stunden dauern.

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Re: Abschiedssituation im Kindergarten

Antwort von Glory1 am 07.01.2017, 21:35 Uhr

Danke dir...das "Problem "ist nur,dass sie das alles toll findet. Selbst wenn ich sage,ich müsse zum Arzt oä möchte sie mitkommen und "zugucken "... Blöderweise ist alles andere:Spielen,andere Kinder etc etc (noch??) nicht so interessant,dass sie mich ohne weiteres gehen lassen würde.
Die Toilettenidee ,hatte ich auch schon probiert. Ich hatte extra einen günstigen Moment abgewartet,wo sie gerade mit einem anderem Kind gespielt hatte...doch nein,"Ich komme mit !" &561;

Mir graut es schon ein wenig vor nächster Woche,obwohl ich weiß und auch sehe dass sie durchaus fröhlich anderen Kindern hinterher läuft usw. Noch nicht besonders lange,ABER immerhin ein paar Minütchen.

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Re: Abschiedssituation im Kindergarten

Antwort von Mira87 am 07.01.2017, 21:54 Uhr

Hallo,
ich würde nicht sagen, dass du ihr das lieblings Schampo, Brezel etc. holst. Sonst könnte es passieren, dass sie es dauernt so haben möchte. Ich würde bei der Wahrheit bleiben. Zumindest habe ich es so bei meinem Sohn gemacht. Die Tränen werden so oder so fließen. Entweder am Anfang oder irgendwann mittendrin, wenn das Kind realisiert, dass Mama wirklich weg ist. Am Anfang ist alles Neu und interessent, doch irgendwann kommt nun mal die Trauer. Da ist es wichtig, dass sie sich von der Erzieherin trösten lässt. Wichtig ist, dass du beim Abschied versuchst normal zu bleiben, also nicht weinen (ich weiß, das ist schwer) und dich kurz hälst. Um so länger du den Abschied verzögerst, um so schlimmer wird es. Mein Sohn hat sich damals an mich geklammert und schrecklich geweint. Also bei der Eingewöhnung. Ich habe ihm einen Kuss geben und gesagt, dass ich nach dem einkaufen, später dann natürlich arbeiten wieder komme. Z.b nach dem Mittagessen. So weiß dein Kind ganz genau wann du wieder kommst. Der Moment als die Erzieherin meinen Sohn von mir nehmen musste, war für mich sehr schlimm. Draußen sind mir dann ein paar Tränen geflossen. Es ist aber wichtig und Kindergarten gehört nun mal dazu. Du kannst ihr aber auch sagen, dass es ein Kindergarten und kein Elterngarten ist. Das fand meiner ganz witzig.

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Re: Abschiedssituation im Kindergarten

Antwort von Glory1 am 07.01.2017, 22:00 Uhr

Vielen Dank,für deine ausführliche Antwort ! Oh man ,das wird nicht einfach werden ...

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Re: Abschiedssituation im Kindergarten

Antwort von Mira87 am 07.01.2017, 22:08 Uhr

Bitte:-).
Einfach wird es nicht, da hast du recht. Bei dem einen geht es schneller, bei dem anderen langsamer. Mein Sohn hat 3 Wochen lang beim Abschied geweint. Weinen ist in Ordnung, so lange sich dein Kind von ihrer Erzieherin beruhigen lässt. Irgendwann hört es auf und es wird besser werden. Hab einfach vertrauen in dein Kind. Sie schafft dad schon. VG

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Re: Abschiedssituation im Kindergarten

Antwort von SpatzisMami am 07.01.2017, 23:11 Uhr

Ganz einfach: nicht gehen, wenn das Kind weint! Dein Kind weint nicht, um dich zu manipulieren oder zu ärgern, sondern aus seiner Not heraus, an dem noch fremden Ort allein bleiben zu müssen. Nach dem, was du von deiner Tochter schreibst, versteht sie schon eine ganze Menge und kann ihre Gefühle ausdrücken. Warum solltest du sie allein lassen, wenn sie dich bittet, zu bleiben?
Ich verstehe diese Ansicht nicht, dass man bei der Eingewöhnung so vorgehen muss. Nicht umsonst gibt es doch das Modell der sanften Eingewöhnung. Du bleibst so lange bei ihr, bis sie sich an eine Bezugserzieherin gewöhnt hat und dich freiwillig gehen lässt. Klar, das kann dauern, aber deine Tochter wird ihr Vertrauen in dich nicht verlieren.
Lies mal hier im Forum bei dem leider verstorbenen Dr. Posth zum Thema Kindergarteneingewöhnung. Aus meiner Sicht die einzig richtige Vorgehensweise für Kinder unter 4 Jahren! Und sei mal ehrlich zu dir selbst: Fühlt es sich für dich richtig an, dein schreiendes, sich an dich klammerndes dreijähriges Kind gegen seinen Willen allein zu lassen!? Oder würdest du das nur machen, weil dein Umfeld bzw. die Erzieher es von dir verlangen?
Liebe Grüße

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Re: Abschiedssituation im Kindergarten

Antwort von Mira87 am 07.01.2017, 23:52 Uhr

Ich kann mich da nicht so wirklich anschließen. Wenn sich das Kind gar nicht beruhigen lassen sollte, wird die Mutter eh angerufen. Bei meinem Sohn war es so, dass er sich nach 1 bis 2 Minuten beruhigt hat. Deswegen ist es wichtig, dass das Kind in den ersten 1 bis 2 Wochen vertrauen und so eine Art Beziehung zur Erzieherin aufbaut. Die Erzieherin wird das Kind nicht nur während der Eingewöhnung, sondern auch in anderen schönen und schwierigen Situationen beistehen. Und wenn das Kind dieses Vertrauen hat, können auch mal ein paar Tränen fließen.
Was ist, wenn ein Kind 3 Monate oder länger braucht. Eine Erzieherin hat gar nicht die Möglichkeit und Zeit sich 3 Monate auf EIN Kind einzulassen, um es einzugewöhnen. Da bräuchte man eine 1 zu 1 Betreuung und die ist einfach nicht gegeben. Wenn ich an die Kita von meinem Sohn denke, die betreuen 85 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren. Die Kinder sind clever und durchschauen das ganze eh und verstehen oft mehr, als wir alle glauben. Und sie spüren auch, wenn die Mama unsicher ist. Man sollte seinem Kind einfach die Sicherheit und das Vertrauen in sich selbst vermitteln und das man es lieb hat und auf jeden Fall abholt. Ich finde, dass das leben kein zuckerschlecken ist und bei einigen Sachen muss man nun mal durch. Mein Sohn hatte 3 Wochen Zeit und das war toll. Zu meiner Zeit, war meine Mama nur 2 Tage da. Das war damals so. Von daher finde ich es völlig in Ordnung. Wenn das Kind in die Schule kommt, wird es ja auch nicht mit der Mama eingewöhnt.

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Re: Abschiedssituation im Kindergarten

Antwort von arzule am 08.01.2017, 1:17 Uhr

Also meine Kinder haben nicht eine einzige Träne vergossen und die Eingewöhnung dauerte bei Kind 1 eine Woche und bei Kind 2 einen Tag.

Die Brezel gab es beim großen zwei Tage und eine Lüge war es auch nicht. Ich hab sie ihm ja wirklich besorgt und nicht nur vorgegaukelt. Also alles chic.

Er wusste aber, dass ich bald wieder arbeiten werde und er dann länger in der Kita bleiben wird und er hat nie nach der Brezel gefragt.

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Re: Abschiedssituation im Kindergarten

Antwort von Birgit 2 am 08.01.2017, 7:19 Uhr

Ich finde es noch zu früh, zu gehen. Denn scheinbar ist sie noch nicht so weit. Bei uns gewöhnen wir die Kinder ganz individuell ein. Einige brauchen sogar keine lange Eingewöhnung und bleiben direkt den ersten Tag alleine, bei manchen dauert es eben länger.
Grundsätzlich ist es wichtig, dass du ihr als Mutter Stabilität gibst. Wenn es dir schon davor graut, sie allein zu lassen, dann spürt sie das.
Warum sollst du denn nächste Woche schon gehen?
Wir haben bei uns ein kleines Elterncafe in der Einrichtung. Dahin ziehen sich die Eltern als erstes zurück, wenn das Kind vertrauen zu einer Erzieherin gefasst hat. Dann ist die Mutter noch jederzeit greifbar, wenn das Kind sich unwohl fühlt.
Wenn dann der Punkt gekommen ist und du gehst, dann würde ich immer bei der Wahrheit bleiben und ihr die Sicherheit geben, dass es ihr im Kindergarten gut geht.

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Re: Abschiedssituation im Kindergarten

Antwort von faenny am 08.01.2017, 9:04 Uhr

Es müssen keine tränen fliesen! Ich bin bei meinen Sohn so lange dabei geblieben, bis ich ohne träne gehen durfte!
Ich habe ihn von Anfang an aktiv gefragt, wie er es sich vorstellt (ob ich dabei bin oder gehe), dann, wann ich gehen kann, wann ich holen soll, was ich vor dem gehen noch mit ihm machen soll.
Jedes Kind ist anders, bei ihm ging das flott, bei anderen dauerts vielleicht länger.
So, wie du schreibst, würde ich vermuten, dass deine Tochter dich noch ne Weile braucht.

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Re: Abschiedssituation im Kindergarten

Antwort von IngeA am 08.01.2017, 11:43 Uhr

Wenn es ein totales Drama gibt ist es einfach noch zu früh, dann kann noch keine Trennung statt finden.
Wie lange soll die Trennung denn dauern? Wenn das Kind soweit ist, geht man halt "kurz auf die Toilette" und ist nach 5 Min. wieder da. Und wenn es schon etwas länger toleriert, schaut man sich nach dem "Toilettengang" noch die schönen Bilder und Bastelarbeiten im Gang an und kommt wieder rein falls das Kind unruhig werden sollte.
Und wenn das Kind noch nicht so weit ist, kommt es halt mit auf die Toilette.
Wofür das ganze Trara, wenn die Eingewöhnung dann doch nicht sanft ist?
Wenn man der Meinung ist, dass so oder so Tränen geben muss und wird, kann ich das Kind auch einfach abgeben und gehen, dann brauch ich die Zeit in die Eingewöhnung auch nicht zu investieren.
Natürlich kann es immer mal Phasen mit Trennungsschmerz geben. Und auch ein paar Tränchen. Der Unterschied ist aber, dass sich ein eingewöhntes Kind von der Erzieherin trösten lässt und weiß, dass du wieder kommst. Ein Kind in der Eingwöhnung hat diese Sicherheit noch nicht.

LG Inge

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Re: Abschiedssituation im Kindergarten

Antwort von Danyshope am 08.01.2017, 11:47 Uhr

Ehrlich, beim ersten Abschied dürfen keine Tränen fließen wenn Du gehst. Danach in der zeit wo du noch nicht wieder da bist, kann es passieren, dann sollte die Erzieherin Deine Tochter aber auch trösten können. Sonst wird abgebrochen - wenn alles richtig läuft.

IMO bist aber Du schon wo das "Problem". Du hast ein schlechtes Gefühl scheinbar, also kann man schon darauf wetten das es Probleme geben wird. Wenn Du dir nicht sicher bist, jetzt probieren wir es und voll dazu stehst, dann lass es lieber. Außerdem, die erste "Trennung" dauert in der Regel doch eh nur kurz. Wir reden ja wohl kaum davon das du komplett den Vormittag weg bist.

Mach nichts in Richtung "Aufmunterung" oder sonstwie, denn damit suggerierst Du auch das es was "schlechtes" ist. Sondern sei ganz einfach sicher und natürlich und sag, Mama holt was, bin gleich wieder da. Und dann halte dich dran. was genau du machst/holst ist egal, aber zuverlässig muss es sein. Und du musst wie gesagt hinter ALLEM stehen - auch vor allen hinter dem was im KiGa läuft.

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Re: Abschiedssituation im Kindergarten

Antwort von Danyshope am 08.01.2017, 11:50 Uhr

Wenn ein Kind solange benötigt, dann meistens weil die Mutter das Problem ist. Weil sie nicht "los lässt" und das Kind entsprechend drauf reagiert. oder Alternativ weil einfach die falsche Betreuungsform gewählt wurde.

Nicht umsonst ist es vielen Betreuungseinrichtungen lieber gesehen das Väter oder Großeltern die Eingewöhnung übernehmen, dann klappt es nämlich oft besser weil die sicherer sind. Wobei sicherer das falsche Wort an sich ist, die gehen einfach lockerer meistens daran.

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Re: Abschiedssituation im Kindergarten

Antwort von JaMe am 08.01.2017, 17:22 Uhr

Mein Sohn war recht unkompliziert beim Kiga-Start letztes Jahr. Ich war nur am ersten Tag dabei und habe mich da auch bewusst nur im Hintergrund gehalten und nur eingegriffen, wenn es gar nicht anders ging. Ich habe gleich von Anfang an kommuniziert, dass ich hier nichts zu sagen habe, sondern die Erzieherinnen und dass die gefragt werden müssen oder dass die mit den Kindern spielen und Mama nur zum zuschauen mit ist. Das klappte ganz gut. Ich bin dann ab und zu mal hier hin und mal da hin gegangen und habe mich im Kiga umgesehen. Mein Sohn hat zwar gefragt, wo ich bin, war aber zufrieden, wenn es hieß "Mama guckt sich gerade die Küche / die Toiletten / den Spielplatz an. Die kommt gleich wieder." wenn er mich mal nicht sehen konnte. Und am nächsten Tag habe ich ihm gesagt, dass ich nicht den ganzen Tag da bleibe, weil es ja ein Kindergarten ist und kein Mamagarten und ja von den anderen Kindern die Mamas auch nicht da sind. Das fand er dann logisch. Da war ich dann eine Stunde dabei und habe mich dann verabschiedet, als der Morgenkreis anfing. Hat sofort super geklappt. Allerdings muss ich dazu sagen, dass am selben Tag auch ein Mädchen angefangen hat, das er aus dem Spielkreis gut kannte, sodass sie dich quasi gegenseitig hatten. Und er ist grundsätzlich sehr offen und wenig ängstlich in solchen Situationen. Hätte er geweint und deutlich gezeigt, dass er noch Angst hat alleine, wäre ich nicht gegangen. Völlig egal, was die Erzieherinnen gesagt hätten. Ich wäre geblieben, aber ich wäre weiterhin passiv geblieben und hätte ihn bei Fragen und wenn er etwas hätte spielen oder ausprobieren wollen an die Erzieherinnen verwiesen. Notfalls auch an die Hand genommen dabei, aber ganz klar nach dem Motto "Ich bin nur Zuschauer hier. Spielen / basteln / puzzlen tun A. und L. hier mit euch."

Versuche es doch auch mal so. Sei sichtbar, aber gehe einfach mal zu den Fotos an der Wand rüber, um sie dir anzuschauen, wenn sie spielt. Und dann erwähne öfter mal, dass es ein Kindergarten ist und kein Mamagarten. Halte dich da, aber bleibe passiv, damit sie merkt, dass du hier nicht Teil der täglichen Show ist. Dann klappt es auf Dauer schon.

Ganz wichtig: Habe Vertrauen in die Einrichtung, aber noch mehr in dein Bauchgefühl. Gehe nur, wenn du das Gefühl hast, dass deine Tochter ein gewisses Maß an Vertrauen aufgebaut hat, egal was die Erzieherinnen verlangen. Kein Kind muss unter Tränen dableiben. Aber vertraue auch den Erzieherinnen. Die wissen schon, was sie tun, auch wenn vieles auf uns Mütter im ersten Moment nicht ganz logisch nachvollziehbar ist.

Viel Erfolg!

Lg
JaMe

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Re: Abschiedssituation im Kindergarten

Antwort von clarence am 09.01.2017, 9:56 Uhr

Ich würde mal probieren wirklich nur ganz kurz weg zu sein.
Deine Tochter muss das Gefühl haben, dass du sie nicht abgibst und dann ewig nicht mehr kommst.
Ich denke am Anfang reichen mal 15 min. So hat sie Vertrauen, dass du wieder kommst.

Das mit der sanften Eingewöhnung ist so eine Sache. Das Kind weiß natürlich, wenn es weint, dann bleibt Mama da. Klar würde jedes Kind am liebsten die Mama dabeihaben, aber das geht auf Dauer nicht.
Ich hab meiner Tochter erklärt, dass ich schnell einkaufen gehe (sag einen Ort wo sie weiß, der ist nicht weit weg) und gleich wieder komme und ich habe ihr auch gesagt, dass ich nicht mehr im Kiga bleiben kann, da der eben nur für Kinder ist und ich dann bald zu arbeiten beginne und dann zur Arbeit fahren muss.

Bei uns hat es ganz gut geklappt, aber es gibt auch Kinder (wie meinen älteren Sohn), der ging nie gerne in den Kiga. Deswegen kann ich aber auch nicht 3 Jahre mit ihm Tag für Tag hingehen.

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Re: Abschiedssituation im Kindergarten

Antwort von mareen283 am 09.01.2017, 10:04 Uhr

Ich finde, das Kind hat Recht auf die Wahrheit.
Sag Ihr, daß Du es schade findest, daß Du jetzt gehen mußt, aber Du mußt nun mal gehen. Oder so etwas in der Richtung. Wichtig wäre noch zu sagen, wann Du wieder kommst und was dann passiert (abholen, oder?).

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