Hebamme Martina Höfel

Hebamme

Martina Höfel

   

 

Progesteron prophylaktisch?

Liebe Frau Höfel, ich brauche bitte Ihre Hilfe. Ich bin momentan in der 29. SSW und meine Frauenärztin meinte ich soll ab dieser Woche prophylaktisch Progesteron 200mg vaginal nehmen wegen meiner Vorgeschichte.
Kurz zu meiner Vorgeschichte:
Bei meinem Sohn vor 3 Jahren kam ich in der 32. Woche ins Krankenhaus, da mein Schleimpfropf abging und ich laut Krankenhaus einen leichten Blasenriss hatte. Ich bekam dann 2 Wochen Wehenhemmer und Antibiotikum. In der 34+1 wurde dann mit einem Vaginalgel eingeleitet und mein Sohn kam an diesem Tag noch zur Welt.
In dieser Schwangerschaft hatte ich eine Plazenta Praevia Mariginalis und 2x Blutungen. Jetzt aber gott sei dank, ging die Plazenta hoch.
Nun meine Frage an Sie:
Ist es notwendig das Progesteron zu nehmen damit es nicht zu einer erneuten Frühgeburt kommt?
Kann dies auch negative Auswirkungen haben?

Vielen Dank für Ihren Rat.

Viele Grüße

von Sara221 am 06.04.2021, 16:52 Uhr

 

Antwort:

Progesteron prophylaktisch?

Liebe Sara,

die Leitlinie zur Prävention und Therapie der Frühgeburt empfiehlt die Progesterongabe zwischen der 16. und 36. SSW.
“Dosage: 17-OHPC (17 α-hydroxyprogesterone caproate) with a weekly dose of 250 mg [43]. In the studies, progesterone was administered either orally (200–400 mg daily) or vaginally (90 mg gel, 100–200 mg capsule daily) [44, 45, 48–50].”
015-025k_S2k_Praevention-Therapie_Fruehgeburt_2019-08.pdf (awmf.org)

Liebe Grüße
Martina Höfel

von Martina Höfel am 07.04.2021

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