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Dr. Björn Eggert über Fluorid

Interview mit Dr. Eggert

Rund ums Baby hat Herrn Dr. Björn Eggert zum Thema Fluorid interviewt. Dr. Björn Eggert ist Geschäftsführer der goDentis, Deutschlands größtem Qualitätssystem für Zahnarztpraxen, und auch als Zahnarzt praktisch tätig. Lesen Sie hier die Expertenantworten auf unsere Fragen.

Rund ums Baby: Warum ist Fluorid so wichtig für die Zähne?

Dr. Björn Eggert: Viele Stoffe in der Nahrung können den Zahnschmelz, der den Zahn schützt, porös und anfällig für Karies machen. Fluoride können diesem Zahnzerstörungsprozess entgegenwirken. Fluoride sind ein wichtiger Pfeiler der präventiven Zahnmedizin. Nur durch Vorbeugung bewahren wir unsere Kinder vor unnötigen negativen Erfahrungen beim Zahnarzt. Seit dem flächendeckenden Einsatz von Fluoriden in Zahnpasten konnten wir die Zahl von erkrankten Kinderzähnen deutlich reduzieren - ein schöner Erfolg.

Rund ums Baby: Was ist besser: Fluoridtabletten oder Fluorid-Zahnpasta?

Dr. Björn Eggert: Grundsätzlich ist die Zahnpasta zu bevorzugen. Wir Zahnärzte brauchen das Fluorid da, wo die Karies abgewehrt werden soll, nämlich im Mund. Tabletten werden häufig verschluckt, die Wirkung im Mund geht so verloren.

Rund ums Baby: Ab wann dürfen Kinder fluoridierte Zahnpasta benützen?

Dr. Björn Eggert: Wenn Kinder keine Fluoridtabletten erhalten, sollte bereits ab dem ersten Zahn mit fluoridhaltiger Zahnpasta geputzt werden.

Rund ums Baby: Was sollte man beachten, um eine Überdosierung bei Kindern zu vermeiden?

Dr. Björn Eggert: Die Stiftung Warentest hat einmal ausgerechnet, dass ein Kleinkind den kompletten Inhalt einer Tube Zahnpasta zu sich nehmen müsste, um Vergiftungserscheinungen zu entwickeln. Bei Fluoriden ist es genau so wie bei vielen anderen Stoffen: Die Dosis macht das Gift. Wie gut der Vergleich hier passt, ist aber fraglich: Auch bei einer Überdosierung wirkt Fluorid nicht tödlich.

Als sinnvoll gelten folgende Mengen: Ab dem 7. Lebensmonat bis zur Vollendung des 2. Lebensjahres: Einmal täglich Zähneputzen mit einer Kinderzahnpasta mit einem Fluoridgehalt von 500 ppm. Eine erbsengroße Menge Zahnpasta enthält etwa 15 bis 20 Milligramm Fluorid. Nach dem Zähneputzen sollte die Zahnpasta möglichst nicht verschluckt, sondern ausgespuckt werden.

Zuletzt überarbeitet: August 2016

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