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von kleinesWürmchen2020  am 28.06.2019, 19:33 Uhr

Umfrage

Hallo

Ich habe gestern lange mit einer Freundin geredet und diskutiert. Und deshalb stelle ich heute euch eine Frage dazu.
Was sind für euch Punkte wo ihr sagt, dass man keine Kinder bekommen sollte? Ich meine da Krankheiten, Alter, Charakterzüge, Lebensumstände usw.
Natürlich ist es die Entscheidung von jedem selbst, dennoch würde es mich interessieren wie ihr darüber denkt.

Liebe Grüße

 
18 Antworten:

Re: Umfrage

Antwort von bellis123 am 28.06.2019, 19:49 Uhr

Ich hätte mich gegen den Kinderwunsch entschieden wenn es das Alter oder der Gesundheitszustand nicht hergegeben hätte, dass ich die Kinder mindestens bis zu Volljährigkeit versorgen könnte. Auch war es meinem Mann und mir wichtig, dass wir erst Kinder bekommen wenn wir finanziell auf einem sicheren Stand sind um den Kindern ein normales Leben (kein Luxusleben!) zu ermöglichen. Bei schweren Erbkrankheiten hätte ich mich evtl. auch gegen leibliche Kinder entschieden.

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Re: Umfrage

Antwort von Konfusius am 28.06.2019, 20:06 Uhr

Das ist eine wirklich schwierige Frage und mir fallen spontan zwei Gründe ein, die ich allegemein ausschlaggebend finden würde:

- Man möchte eigentlich keine Kinder, fühlt sich (dem Partner gegenüber) aber verpflichtet oder wird gar bedrängt

- Um eine Beziehung zu retten, die sonst dem Glauben nach in die Brüche gehen würde

- Um einen Partner an sich zu binden

- Um nicht mehr arbeiten zu müssen

- Als Trost oder Rückversicherung fürs Alter

- Wenn man sich selbst kaum richtig selbst versorgen kann, sei es finanzell, physiologisch oder emotional

- wenn die psychische Reife fehlt, für ein fremdes Leben vollkommen da zu sein

Für mich persönlich gäbe es noch folgende Gründe, die aber wirklich jeder für sich entscheiden sollte:

- wenn ich über 40 wäre, weil die körperliche Belastung enorm sein kann und ich einfach nicht die Fitteste und auch ziemlich wehleidig bin

- wenn das Kind eine Behinderung hätte, weil ich einfach nicht psychisch mit der zusätzlichen Belastung fertig werden würde

- wenn ich nicht mit beiden Beinen im Leben stehen würde

- wenn ich keinen Partner hätte, auf den ich mich blind verlasse und vertraue

- wenn ich zigaretten-/alkoholisch-/drogenabhängig wäre und nicht den Kindern zuliebe damit aufhören könnte

Und es gibt natürlich einen sehr guten Grund, um Kinder zu kriegen:

- Man möchte ein Leben schenken, es gut versorgen, bis es selbständig ist und sich an seinem Werdegang erfreuen, egal wie die Umstände sind

Und ich denke, der letzte Punkt schlägt im Zweifel alle vorherigen.

Alle Punkte beziehen sich natürlich auf gewollte Schwangerschaften.

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Re: Umfrage

Antwort von Mama08-15 am 28.06.2019, 20:08 Uhr

Spannende Frage....
Ich würde spontan sagen:
Krankheiten, die vererbbar sind und das Kind, falls es diese Krankheit ebenso bekommen würde, erheblich beeinträchtigen würden was Lebensqualität oder Dauer betrifft. Eine Krankheit, bei der meine oder die Lebenserwartung meines Partners auf nur wenige Jahre begrenzt wären wären auch ein Ausschlusskriterium für mich. Wenn beide Partner in der Lebensqualität stark eingeschränkt wären müsste man sicherlich sehr gut hinschauen ob man tatsächlich in der Lage ist ein Kind groß zu ziehen. Wahrscheinlich eher nicht.
Alter: Mein persönlicher Zeitraum in dem ich Kinder für MICH für vorstellbar halte ist zwischen 25 und maximal 40. Geplante Schwangerschaften bei Frauen unter 20 und über 45 finde ich grenzwertig, wobei man sicherlich auch die Umstände betrachten muss und ein Jahr oder weniger nicht zwangsläufig ausschlaggebend ist.
Charakterzüge: wenn man ein Kind möchte, sollte man meiner Meinung nach mit Aggressionen und Wut soweit umgehen können, dass man nicht gewalttätig wird. Kinder können einen wahnsinnig zur Weißglut bringen, wenn man schon vorher gewalttätig ist sollte man nicht hoffen dass einem das bei den Kindern nicht passiert. Man sollte insoweit Verantwortungsbewusst und reif sein, dass man eigene Bedürfnisse nach hinten schieben kann.
Sicherlich sind für eine geplante Schwangerschaft folgende Lebensumstände schön: feste Partnerschaft, vernünftige wohnsituation, man kommt mit seinem Geld aus und kleinere unerwartete kosten bringen einen nicht sofort aus dem Konzept, natürlich keine Drogen oder Alkoholprobleme, toll ist ein Netzwerk von Familie und Freunden (aber keine Voraussetzung).
Was waren eure Gedanken?

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Re: Umfrage

Antwort von mausebär2011 am 28.06.2019, 21:34 Uhr

Ich habe da keine Grenzen oder Bedingungen oder oder oder....
Ich persönlich finde das es keinen (guten) Grund gibt der gegen ein Kind spricht.
Aber das ist ganz alleine meine Meinung (von der ich weiß das ich oft anecke - ist aber so).
Es gibt immer eine "bessere" Situation in der man Kinder bekommen könnte/sollte. Doch das schließt für mich nicht aus mit "schlechteren" Bedingungen Kinder zu bekommen.


Meinem Mann war finanzielle Sicherheit wichtig. Ansonsten hatte er da keine weiteren Punkte die dagegen sprachen.

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Re: Umfrage

Antwort von wolfsfrau am 28.06.2019, 21:45 Uhr

Erbkrankheiten und das Alter.
Ersteres habe ich bei einer Familie erlebt, die zwei Mädchen verloren hat. Eine recht frühmit zehn Jahren, die jüngere Schwester mit 22.

Das Alter hat bei unserer Entscheidung über ein drittes Kind eine tolle gespielt. Ich war Anfang 40, mein Mann zehn Jahre älter.

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Re: Umfrage

Antwort von kleinesWürmchen2020 am 28.06.2019, 21:47 Uhr

Hallo Mama 08-15
bei unserer Diskussion wurde auch ausgiebig das Thema Behinderung und Schwangerschaft beleuchtet. Für mich persönlich das schwierigste. Wer erlaubt mir zu urteilen, ob eine behinderte Frau (egal ob geistig, seelisch oder körperlich) ein Kind bekommen darf oder nicht? Allerdings sehen wir es auch sehr kritisch, dass man bspw. mit einer starken Borderline-Symptomatik oder einer derben geistigen Behinderung ein Kind groß ziehen und für es sorgen kann. Ob man dann nicht vielleicht das Kind "benutzt". Wer darf das beurteilen?
Wenn es eine ungünstige Erbanlage gäbe würde ich mich auch gegen ein leibliches Kind entscheiden. Meine Freundin nicht.
Außerdem sind wir beide der Meinung, dass ein bestimmtes "Mindestalter" für eine Schwangerschaft nicht gegeben ist. Wichtig wäre: ein Schulabschluss, abgeschlossene Ausbildung und mindestens 1 oder 2 Jahre Berufserfahrung. Natürlich, beim Studium eventuell ein bisschen anders. Damit man nach dem Kind auch wieder anfangen kann zu arbeiten. Für ein Maximalalter von 40 bin ich auch. Ich denke immer an meine Mutter, die meinte, dass es ihr mit 35 Jahren auch schon zu viel gewesen wäre. Es gibt immer Ausnahmen. Liebe Mamas und Bald-Mamas, bitte seid nicht beleidigt, wenn ihr hier etwas lest, dass nicht eurer Meinung oder eurer Situation entspricht. Ich meine das keinesfalls böse!!!
Weiterer Ausschluss für mich: keine stabile Beziehung. Man sollte schon so 2 oder 3 Jahre in einer Beziehung sein und auch schon einmal zusammen gewohnt haben. Ja, das ist keine Garantie für immer, aber trotzdem meiner Meinung nach sehr wichtig.
Eine Suchtproblematik, die nicht in Behandlung ist, finden wir beide auch ungünstig.
Ich glaube jetzt habe ich es im groben erst einmal zusammen gefasst.

Generell geht es uns aber um geplante Schwangerschaften. Das soll klar sein. Wenn ich bspw. mit 15 Jahren schwanger werden würde würde ich das Kind genau so behalten wie auch mit 45 Jahren. Bei einem One-Night-Stand das gleiche. Wer so etwas macht muss mit so etwas rechnen.

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Re: Umfrage

Antwort von Mareike92 am 28.06.2019, 21:49 Uhr

Meine Freundin ist psychisch erkrankt und hat aus dem Grund sich gegen Kinder entschieden und hatte eine Abtreibung. Darüber zu urteilen ist was anderes. Aber Fakt ist,sie hätte sich nicht um das Kind kümmern können. Und von daher durchaus richtige Entscheidung.
Für mich gehört auch einfach ein Partner dazu. Ich würde mir als Single glaub ich keinen Besamer suchen wollen.
Bei Erkrankungen würde ich zur humangenetischen Untersuchung gehen und mich beraten lassen.
Keine leichte Kost.

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Re: Umfrage

Antwort von Septemberblume am 28.06.2019, 22:43 Uhr

Entschuldige wenn ich mich einklinke,aber eine schwere Suchterkrankung wäre für dich kein Ausschlusskriterium?
Das mag ich kaum glauben.
Umso interessanter wäre dann,wieso nicht?
Natürlich rede ich nicht von Nikotinsucht und auch nicht von einsichtigen Suchtkranken in Therapie.

Lg September

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Re: Umfrage

Antwort von brittachen am 28.06.2019, 22:47 Uhr

Ich hab mein erstes Kind mit 19 bekommen; das letzte mit ganz frischen 31.

Meiner persönlichen Meinung nach, ist das "perfekte" Alter,um Kinder zu bekommen zw. 20 und 35 Jahren. Alles darüber würde ich nicht wollen...

Gründe die für mich persönlich auch gegen eine geplante Schwangerschaft sprechen wären:

+ Abhängigkeit ( Drogen.Alkohol.Spielsucht etc. ...)
+ Ernst zu nehmende Gesunheitliche Probleme der Mutter
+ Wenn die Möglichkeit einer schweren Behinderung/ früher Tod des Kindes da wäre ( nicht jeder kann das. Ich ganz sicher nicht)
+ soziale Probleme eines Elternteils ( Depressionen,Agressivität etc. ...)
+ keine ( zumindest halbwegs) sichere.finanzielle Ausgangsposition

Jeder hat da natürlich seine ganz persönliche Einstellung zu.

LG

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Re: Umfrage

Antwort von mausebär2011 am 28.06.2019, 22:51 Uhr

Da hast du Recht.
An drogenabhängige habe ich nicht gedacht.

Da sehe ich es tatsächlich anders.

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Re: Umfrage

Antwort von MädchenMama131518 am 29.06.2019, 7:59 Uhr

Ging es bei der Diskussion auch um den Fall der Engländerin, bei der das Gericht entschied, dass sie abtreiben muss? Die Frau ist geistig behindert und nicht in der Lage, sich um das Kind zu kümmern. Die Mutter der Frau beteuerte wohl, sich um das Kind zu kümmern, trotzdem MUSS die Frau ihr Kind jetzt in der 22. Woche abtreiben.

Vermutlich werden mich jetzt viele steinigen: aber ich finde die Entscheidung richtig.
Gut, 22. Woche ist krass, viel zu spät, wer weiß, wie viel das Ungeborene da schon mitbekommt.

ABER: wer garantiert, dass das Baby gesund wird? Ist sich die Oma/Mutter dessen bewusst, dass sie sich im schlimmsten Fall um ZWEI behinderte Menschen kümmern muss? Dass die Lebensqualität damit für alle 3 eingeschränkt wäre? Und was passiert, wenn ihr das dann zu viel wird? Dann wird das Baby von Heim zu Heim und von Pflegeeltern zu Pflegeeltern hin- und hergeschoben. Die Chance, dass jemand ein behindertes Baby adoptiert ist eben nun mal leider deutlich geringer, als bei einem gesunden Baby. Die Mutter des Babys ist sich einfach nicht bewusst, was es bedeutet, ein Baby zu haben. Was ja auch nicht schlimm ist, ich denke, es geht auch vielen gesunden Müttern so, dass sie das Mutter-sein einfach unterschätzen.

Versteht mich nicht falsch. Diese ganzen genannten Punkte können auch bei Müttern/Babys eintreten, die gesund sind. Nur da kann es (leider) oft nicht kontrolliert werden.

Ich bin im Normalfall dafür, ein Baby zu bekommen. Aber in gewissen Situationen ist eine Abtreibung die beste Entscheidung.
Auch ich habe eine Freundin, die zwar nicht geistig behindert ist, aber damals mit 24 einfach nicht in der Lage war, sich um ein Kind zu kümmern. Auch da sagten die Eltern, sie würden ihr helfen. Sie hat sich dennoch gegen das Kind entschieden und das war für alle Beteiligten die richtige Entscheidung.

Ich habe das große Glück, 3 gesunde Kinder zu haben, deshalb sehe ich das vielleicht nur deshalb so. Wer weiß.

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Re: Umfrage

Antwort von Mama08-15 am 29.06.2019, 8:47 Uhr

Na ja, wenn man sich selbst dafür entscheidet ein Kind nicht zu bekommen weil man sich dafür nicht in der Lage fühlt ist sicherlich eine sehr vernünftige und Reife Entscheidung, aber etwas völlig anderes als zu einer Abtreibung gezwungen zu werden. Und ich finde nicht, dass man „leider“ nicht kontrollieren kann ob man ein gesundes Kind bekommt. Ich habe mich ganz bewusst gegen Pränataldiagnostik wie die Nackenfaltenmessung etc. entschieden, da ich es nicht entscheiden möchte ob ein Leben lebenswert ist oder nicht. Schwerwiegende organische Einschränkungen wären auf den drei Ultraschallbildern die in der Schwangerschaft gemacht werden erkannt worden.
Ich glaube da muss jede Frau/ Familie für sich entscheiden ob ein Kind mit einer Behinderung tragbar wäre für das Familiensystem, jedoch habe ich in meinem Umfeld nur allzu oft miterlebt, dass viele Einschränkungen sich erst abzeichnen, wenn ein Kind auf der Welt ist.
Und ich denke schon, dass jemand der selbst ein behindertes Kind großgezogen hat abschätzen kann, was ein Enkel mit einer Behinderung bedeuten würde. Ich habe den Fall nicht verfolgt, daher weiß ich auch nicht, in wie weit die eine genetische Disposition für die Behinderung vorlag. Einer Schwangerschaft zu planen oder den Umständen sicherlich mehr als ungünstig, aber wenn es nunmal so ist.... da würde ich unterscheiden, was für eine Behinderung vorliegen könnte. Ich würde kein Kind in die Welt setzen wollen, das ein kurzes Leben geprägt von Schmerzen führen muss. Aber auch das lässt sich nicht immer vorhersehen. Eine geistige Behinderung, die sicherlich einschränkt aber nicht zwangsläufig dagegen spricht, dass das Kind ein glückliches Leben führen kann...mmmh.... da möchte ich nicht diejenige sein die entscheidet, dass das Kind nicht zur Welt kommen darf. Tatsächlich habe ich in meinem Bekanntenkreis und beruflich sehr oft erlebt, dass wirklich schwer wiegende Behinderung in der Pränataldiagnostik nicht erkannt worden sind, während andere Frauen verrückt gemacht wurden, die nachher ein kerngesundes Kind zur Welt gebracht haben. Oder gesunde Kinder haben im Kleinkind-Alter Unfälle und sind da an Schwerstbehindert.

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Re: Umfrage

Antwort von Mama08-15 am 29.06.2019, 9:00 Uhr

Ich glaube da muss man auch differenzierter sehen, ob es sich um das Planen einer Schwangerschaft handelt oder um die Frage nach einem Schwangerschaftsabbruch bei ungeplanter Schwangerschaft.

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Re: Umfrage

Antwort von kleinesWürmchen2020 am 29.06.2019, 9:04 Uhr

Hallo Mädchen-Mama
tatsächlich begann unsere Diskussion mit der Engländerin. Weißt du denn schon, dass Berufung eingelegt wurde und sie nun doch das Kind behalten darf?

Ein Dank an alle, die hier antworten. Ich finde es ein sehr spannendes Thema und würde mich freuen wenn noch mehr einen Kommentar abgeben!

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Re: Umfrage

Antwort von MädchenMama131518 am 29.06.2019, 10:20 Uhr

Dass es leider nicht kontrolliert werden kann war darauf bezogen, dass auch gesunde Babys von gesunden Müttern von Heim zu Heim und Pflegeeltern zu Pflegeeltern gereicht werden können.
Bei gesunden Eltern und Babys kontrolliert keiner, ob die Eltern wirklich Eltern sein wollen oder ob sie damit überfordert wären. So meinte ich das. Entschuldige, wenn ich mich da falsch ausgedrückt habe.

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Re: Umfrage

Antwort von MädchenMama131518 am 29.06.2019, 10:28 Uhr

Wenn eine stark geistig behinderte Frau geplant ein Baby bekommt, muss man sich aber auch ernsthaft fragen, wie die Betreuung (egal ob Eltern oder Pfleger) das zulassen konnte.

Ich habe auch keinen einzigen Test machen lassen in der Schwangerschaft. Wir hatten unsere 3 Ultraschalle und einen Abstrich für B- Streptokokken kurz vor der Geburt. Ich hätte mein Kind auch behindert mehr als alles andere geliebt. Diese Frage stand für mich nie zur Debatte.
Nichts desto Trotz hätte ich sehr wohl versucht zu verhindern, dass mein geistig schwer behindertes Kind schwanger wird.

Natürlich ist man sich bewusst, wie schwer es ist, so ein Kind großzuziehen. Es ist aber ein Unterschied, ob es ein Kind ist, um das man sich kümmern muss (egal in welchem Alter), oder ob es plötzlich ein erwachsenens Kind und ein Neugeborenes/Säugling ist, die beide 24 Stunden Komplettbetreuung brauchen

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Re: Umfrage

Antwort von MädchenMama131518 am 29.06.2019, 10:33 Uhr

Hallo Würmchen,

nein, das habe ich tatsächlich noch nicht mitbekommen.
Das finde ich wirklich fragwürdig. Wie gesagt, die Entscheidung, dass sie es abtreiben muss, hätte deutlich früher fallen müssen. Im Zeitraum der gesetzlich erlaubten Abtreibung von 12 Wochen. Danach finde ich Abtreibungen wirklich NUR dann angemessen, wenn das Kind unter Schmerzen und Qualen ein sehr kurzes Leben hätte, was sich in diesem Fall ja nicht absehen lässt.

Trotzdem vertrete ich die Meinung aus oben genannten Gründen.

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Re: Umfrage

Antwort von kleinesWürmchen2020 am 29.06.2019, 14:07 Uhr

Mädchen-Mama, ich sehe das genau so wie du. Aber es kam eine wirklich sehr späte Entscheidung...

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