Frage: KiGa Eingewöhnung

Lieber Dr. Posth, wir versuchen gerade unseren Sohn (fast 5 J.) in den KiGa einzugewöhnen. Er sollte tgl. für zwei Stunden dort bleiben. Ich war 6 mal zusammen mit ihm dort - er kannte die Leute vom Eingewöhnungsversuch vor einem Jahr (ausserdem aus dem Dorf). Unsere Nachbarin (14 Jahre), die häufig bei uns ist, ist jetzt für drei Wochen zum Praktikum dort. Weitere vier Tage war er dann allein im KiGa "mit ihr". Aber jeden Tag mehren sich die Diskussionen, es gab auch Tränen, mitunter schon am Abend vorher empfindet er grossen Stress. Mit dort bleiben erscheint uns jetzt sinnlos, weil er das ewig "ausnutzen" würde. Ist er erstmal dort, hat er einigermassen Freude. Wir sind ratlos. Am liebsten würden wir den Versuch wieder abbrechen und es ein halbes Jahr vor Schulbeginn nochmal versuchen. Dieser Stress wird m.E. lange anhalten und kann doch nicht gut sein. Er ist schon immer anders als die anderen :-) Wir möchten seinen individuellen Bedürfnissen Rechnung tragen. Was sagen Sie? LG In

Mitglied inaktiv - 25.01.2010, 10:21



Antwort auf: KiGa Eingewöhnung

Hallo, mit fast 5 Jahren wird es dringend Zeit, dass ein Kind in die Gruppe zu anderen Kindern kommt. Ob das ein organisierter Ki-ga ist oder die Kindergruppe auf der Straße (u.U. mit den Geschwistern) ist im Prinzip egal. Aber das Kind muss unbedingt "raus". Wieso sind Sie da nicht schon früher aktiv geworden? Und was heißt: unserer Sohn war schon immer anders als die anderen? Wenn ein älteres Mädchen aus der Nachbarschaft gerade dort ihr Praktikum absolviert, sind die Voraussetzungen doch sehr gut. Was ist denn so hinderlich an dem Ki-ga? Was gibt es für Diskussionen? Am besten Sie schreiben mir noch einmal. Viele Grüße

von Dr. med. Rüdiger Posth am 27.01.2010



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