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An Stillmuttis: Milchmenge schwankt?!

Thema: An Stillmuttis: Milchmenge schwankt?!

Moin Moin! Kennt jemand das Problem, dass von einem Tag auf den anderen plötzlich weniger Milch vorhanden ist? Ich habe gemerk, dass bei mir sowas bei psychischem Stress passiert. Es sind dann nicht so lange wie sonst Schluckgeräusche zu hören und ich muss dann auch die 2. Seite geben, wonach der Kleine noch nicht zufrieden gestellt scheint. Wenn ich dann ein Fläschchen mit Pre anbiete, meckert er. Es wird dann wohl nicht so schlimm sein, da auch die Gewichgszunahme top ist. Aber trotzdem macht mir die Tatsache, dass die Versorgung von meinem Baby so volantil ist und mein Körper zu versagen droht, habt schön Sorgen. Schließlich muss ich ja ein Baby von inzwischen schon 8kg ernähren! Was macht ihr dann damit es wieder mehr wird? Also mehr anlegen ist nicht mehr möglich, da er auch schon praktisch permanent an der Brust hängt.

von Ira86 am 03.01.2017, 17:34



Antwort auf Beitrag von Ira86

Hast du's mal mit Malzbier trinken versucht? Da explodier ich kurz nach dem Trinken fast :) Stilltee hat bei mir nen ähnlichen Effekt, aber nicht ganz so Dolly Buster wie beim Malzbier. Im Normalfall regelt sich die Menge wenn du nicht zufütterst aber eigentlich von selbst, ich würde mir keinen Kopf machen, wenn dein Sohn gut zulegt. Wenn er so viel an der Brust liegt, ist das wahrscheinlich eh viel zur Beruhigung - da ist es dann auch normal, wenn er nicht die ganze Zeit Schluckgeräusche macht. Und wenn er unzufrieden ist nach dem Trinken, muss sich die Milchmenge vielleicht auch gerade einfach wieder seinem Bedarf anpassen, auch das ist normal. Wenn ich Stress hab, versuch ich, beim Stillen bewusst mit zu entspannen, geht ja durch das Oxytocin quasi von selbst :) Finde aber, acht Kilo klingt nicht,als müsstest du dir Sorgen machen, klingt eher, als ob dein Körper seinen Job super macht!

von Lou_84 am 03.01.2017, 18:04



Antwort auf Beitrag von Ira86

Hm, ob die menge wirklich schwangt, kann ich nicht sagen, aber das trinkverhalten kommt mir bekannt vor. Hab es aber bisher eher auf eine Laune meiner kleinen geschrieben als an zu wenig Milch zu denken. Ich trinke zwar auch ab und zu Karamalz und Stilltee, aber meistens kommt meine Maus dann nicht mehr hinterher. Die Schluckgeräusche fehlen bei uns übrigens immer wieder mal. Vor allem wenn sie ständig dran hängt. Zunahme ist aber trotzdem super.

von AugSep16 am 03.01.2017, 19:12



Antwort auf Beitrag von Ira86

Mach dir keine Sorgen dass du deinen Sohn nicht ausreichend versorgen kannst. Babys haben ein ganz feines Gespür für die Stimmung ihrer Mamas - es ist durchaus möglich dass dein Zwerg einfach noch intensiver als sonst deine Nähe sucht wenn du psychischen Stress hast. Ein Fläschchen ist in einen solchen Fall natürlich kein adäquater Ersatz für die Brust. Wenn meine Kleine eigentlich vor allem Nähe und weniger Nahrung an meiner Brust sucht hilft bei uns auch ganz gut das Tragetuch. Da hat sie auch viel Nähe, die Brust ist aber entlastet und ich kann auch anderes erledigen. Alles Gute dir - ich drück dir die Daumen dass der Stress bald wieder nachlässt!

von Nanunenina am 03.01.2017, 19:55



Antwort auf Beitrag von Ira86

Ja es stimmt, Stress wirkt sich auf deine Milchmenge aus, allerdings stimmt es nicht dass in demMoment die Milch weg ist sondern sie kommt einfach nur nicht raus aus der Brust. Daher führt das oft zu Milchstaus. Die Milch geht auch nicht von jetzt auf gleich weg. Sogar nach dem Abstillen kommt bei vielen Frauen noch lange Milch. Vertrau auf deinen Körper und meide Stress! Und bitte nicht zufüttern, es sei denn Du willst abstillen. Deine Milch ist auch noch lange nahrhaft und wird auch nicht dünner, das ist ein Irrglaube. Leider wissen viele Hebammen und Ärzte viel zu wenig oder falsches übers Stillen. Hab wirklich Vertrauen in deinen Körper.

von whitesheep am 03.01.2017, 22:26



Antwort auf Beitrag von Ira86

Um die Milchmenge zu erhöhen, empfiehlt es sich Stress meiden, Stresshormone hemmen die Milchbildung Viel mit dem Baby kuscheln,am bestenHaut an Haut Genug trinken,aber nicht zuviel Genug essen über den Tag verteilt Bockshornkleekapseln einnehmen Oft anlegen und wechselseitiges,beidseitiges Stillen Stilltee und Malzbier ist nach neuesten Erkenntnissen NICHT milchbildend

von whitesheep am 03.01.2017, 22:34



Antwort auf Beitrag von whitesheep

...dann muss bei mir volle Möhre der Placeboeffekt einschlagen Auch gut, wenns hilft ;)

von Lou_84 am 03.01.2017, 23:40



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Vielen Dank für die Antworten, ihr Lieben! Ich möchte auf jeden Fall weiter stillen, da wir beide es sehr gerne tun. Es ist so wunderschön, wie er mich anstrahlt wenn er fertig ist. Versuche es immer so zu sehen, dass wenn die Kinder solche Schwankungen der Versorgung nicht ab könnten, die Menschheit längst ausgestorben wäre. Leider lässt sich Stress momentan nicht vermeiden. Mein Mann versucht mit dem Rauchen aufzuhören und lässt seine Laune an mir aus. Und das Schwiegermonster kann ich leider auch nicht auf den Mond schießen Morgen ist das langersehnge Familienshooting und ich habe tatsächlich heute Herpes bekommen. naja, Hauptsache die Kinder machen gut mit.

von Ira86 am 03.01.2017, 23:02



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@ Ira86 Das hast du wohl recht. Die Natur ist schon ganz clever. Oh das tut mir leid, dass dein Mann im Moment so ein Trampel ist. Da kannst du nur nach der Devise machen: zum einen Ohr rein, zum anderen Ohr raus. Lass dich nicht stressen. Versuch dir trotzdem kleine Auszeiten zu gönnen.

von whitesheep am 04.01.2017, 13:51



Antwort auf Beitrag von Ira86

Ich kann Dich gut verstehen. Auch ich habe - trotz Dickerle mit extremen Wurstbeinen - Sorge, dass die Kleine nicht satt wird. Schluckgeräusche höre ich auch nur, wenn die Brust mal mega voll ist und oft denke ich, es kommt nix. Dann drück ich und das Kind bekommt ne Milchdusche. :-D Achja und ich konnte feststellen, dass nicht die Milchmenge schwankt sondern sich das Brustgewebe extrem schnell an einen höheren Bedarf anpasst. Deswegen sind Sie jetzt nicht mehr so prall aber es ist nicht weniger drinnen :-D Bin gespannt wie man irgendwann merkt, dass es nicht mehr reicht ..?

Mitglied inaktiv - 03.01.2017, 23:13



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Lou84 - nein nicht ganz. Durch Malzbier etc kann es zum einen deine eigene Entspannung durch den Placeboeffekt sein, dein Stresshormon sinkt dadurch oder die entspannende Wirkung von Gerste und die vielen Vitamine und Kalorien im Malzbier. Dadurch fließt deine Milch evt besser. Jedoch wird die MilchBILDUNG durch das Hormon Prokaktin bestimmt und darauf hat Malzbier nun leider keine Wirkung, Stresshormone deines Körpers jedoch schon. Allein der Glaube kann also schon Berge versetzen.

von whitesheep am 04.01.2017, 08:35



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Korrektur: Prolaktin

von whitesheep am 04.01.2017, 08:39



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Hallo Hubbeldubbel: Gegenfrage: wieso und wann sollte die Milch nicht mehr reichen?

von whitesheep am 04.01.2017, 08:41



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Was weiß ich. Deswegen stelle ich sie mir ja. :-D Kind zu viel Bedarf, Körper reagiert z.B. wie hier besprochen wegen Stress nicht mit erhöhter Produktion. Kind quengelt, schläft schlecht, wird nicht satt...

Mitglied inaktiv - 04.01.2017, 09:19



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Uih , ich glaube ich muss bissl ausholen, tut mir leid Stress Also bei akutem Stress ist es so dass zwar Milch in der Brust ist, diese aber nicht fließt , also nicht herauskommt wenn das Kind trinken will. Dadurch kann auch ein Milchstau in der Brust auftreten. Gegenmaßnahmen habe ich ja oben schon beschrieben, Entspannung, Ruhe, Stress meiden, sich auf das Baby und das Stillen konzentrieren, Haut an Haut kuscheln mit dem Baby, vielleicht mal als Mami ein Entspannungsbad nehmen um abzuschalten, sich vom Partner unterstützen lassen, im Haushalt 5 grade sein lassen. Die Milch ist nicht plötzlich weg. Sie fließt dann wieder wenn man sich entspannt. Mehrbedarf durchs Kind Wenn das Kind mehr Bedarf hat dann will es häufiger Nuckeln und Stillen. Wenn man dies zulässt, passt die Brust ihren Milchbedarf an den des Kindes an. Also die Nachfrage regelt das Angebot. Innerhalb weniger Tage hat die Brust dann die Milchmenge erhöht. Das Kind hungert nicht. Sehr häufig kann man dieses 'Clusterfeeding' vor allem abends beobachten. Selbst wenn die Milch wirklich zu wenig geworden ist, wird sie in wenigen Tagen wieder viel mehr werden bei entsprechender Nachfrage (Stillen) (vorausgesetzt man selber fastet nicht oder ist schwer krank). Kind quengelt: Das hat häufig andere Ursachen wie zum Beispiel Überreizung, Müdigkeit, etc. Ein Kind kann auch mal an der Brust weinen (weil vlt. die Milch zu schnell fließt, weil es vlt. gerade müde ist und zwar nuckeln aber nicht trinken will etc.etc.) Ein Kind kann auch mal die Brust anschreien (Brustschimpfphase zBsp.). Das bedeutet alles nicht, dass es Hunger hat. Schlaf hat selten etwas mit Ernährung zu tun. Babys schlafen anders wie Erwachsene (weniger Tiefschlaf) und machen im 1. Jahr eine enorme Entwicklung durch. Daher werden sie häufiger wach. Man kann nur feststellen, dass die Milch nicht reicht an der Gewichtsentwicklung des Kindes (wobei das auch Typsache ist, manche sind vom Typ her eher 'zart'), wenn es nicht genug nasse Windeln hat und kränklich wirkt.

von whitesheep am 04.01.2017, 13:43



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Damit hast du allerdings Recht, das Brustgewebe passt sich an. Nur weil die Brust weicher ist, ist nicht weniger drin. Milch wird auch während des Stillens gebildet d.h. die Brust ist eigentlich nie 'leer'.

von whitesheep am 04.01.2017, 13:46