PD. Dr. med. Lars Hellmeyer

Erneute Schwangerschaft nach Sectio mit T- Schnitt- Gefahr?

Antwort von PD. Dr. med. Lars Hellmeyer

Frage:

Guten Abend,
Freue mich, wenn Sie mir die folgende Frage in groben Zügen beantworten könnten. 1. Geburt verlief komplikationsreich, Kind kam nicht aus dem Becken. Daher wurde ein T- Schnitt bei der Sectio gemacht. Ich bin 42 Jahre alt und wünsche mir eigentlich noch ein Kind. Meine niedergelassene Gynäkologin hält eine erneute Schwangerschaft (bis ausser über das Alter nicht Risikopatientin, also NR usw.) für insoweit gefährlich, als die Uterusnarbe nicht halten könnte. Altersbedingt möchte ich mit der 2. SS möglichst nicht lange warten, der ET war seinerzeit Ende 09/2011. Sollten wir noch warten (bin damals problemlos sofort schwanger geworden, daher mein Optimismus) und wenn ja wie lange sollte der Abstand ausfallen? Kann man im Ultraschall die Narbe quasi "beobachten" oder dergl.?
Vielen Dank im Voraus!

von Gletta am 08.03.2012, 18:48 Uhr

 

Antwort auf:

Erneute Schwangerschaft nach Sectio mit T- Schnitt- Gefahr?

Hallo. Ein T-Schnitt beim letzten Kaiserschnitt birgt in der Tat eine höhere Rupturgefahr. Daher sollte man wenigstens ein Jahr nach dem letzten Kaiserschnitt warten, bevor man wieder schwanger wird, also 09/2012. Die Sectionarbe kann man im US beobachten, aber das bringt nicht viel. Ich würde den Kaiserschnitt dann 14 Tage vor dem errechneten Termin machen. Alles Gute

von Dr. med. Lars Hellmeyer am 08.03.2012

Antwort auf:

Erneute Schwangerschaft nach Sectio mit T- Schnitt- Gefahr?

Vielen Dank zunächst.
Da die erste Geburt schwere Folgen für mein Kind hatte, habe ich vor der 2. SS wegen der Gefahr der Ruptur und vor allem der 2. Geburt immense Angst. Gibt es für solche Fälle "Risikosprechstunden" bei den in Frage kommenden KH oder gelte ich da nicht im eigentlichen Sinne als "risikoschwanger- beabsichtigt"?
Herzlichen Dank auf jeden Fall!

von Gletta am 08.03.2012

Antwort auf:

Erneute Schwangerschaft nach Sectio mit T- Schnitt- Gefahr?

Hallo erneut. Nein, trotz aller Belastungen für Sie stellt die Situation für den Kliniker keine große außergewöhnliche Situation dar, so dass Sie Ihr Anliegen in der normalen Ambulanz vor einem Facharzt vortragen können. Alles Gute

von Dr. med. Lars Hellmeyer am 12.03.2012

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