Bodensee90
Guten Tag, schon einmal vorab: ich weiß nicht, ob ich bei Ihnen mit meiner Fragestellung richtig bin. Ich wurde 10 Tage über Termin eingeleitet. 7 Tage zuvor hatte ich bereits einen Tag regelmäßige Wehen bei normalen CTG-Wehen. Wir sind zur Entspannung nochmal nach Hause, weil der Muttermund nur wenig geöffnet war. Dort haben die Wehen dann nach und nach aufgehört. Nach der Testdosis mit geringen Wehen bekam ich die Zweitdosis. Nach fünf Minuten am CTG haben sich bei den ersten kurzen heftigen Wehen die Herztöne massiv verlangsamt und wir sind in eine sekundäre Sectio geraten. Der Kopf war bis zur Einleitung schräg im Becken, die Nabelschnur war im Bauch um Hals und Füße gewickelt. Ich hatte schon einige Wochen und Tage vor der Geburt das komische Gefühl, dass das Kind nicht auf normalem Weg auf die Welt kommen kann. Mich beschäftigt nun etwas die Frage, ob man aufgrund von Untersuchungen im Vorfeld in eine etwas geplantere Sectio hätte starten können? Gleichzeitig frage ich mich, ob mein Körper die Wehen die Tage zuvor von selbst wieder eingestellt hat, weil es dem Kind im Bauch ggf. nicht gut ging? Hatten wir Glück mit der Einleitung und der CTG-Überwachung, weil ich allein zuhause ggf. zu spät gemerkt hätte, dass es dem Kind im Bauch nicht gut geht? Liebe Grüße vom Bodensee
Hallo Bodensee 90, ehrlich gesagt, nein. Im Ultraschall schaut man bewusst auch nicht auf Nabelschnurumschlingungen um den Hals, da bis 30% aller Kinder mit Nabelschnurumschlingung um den Hals geboren werden, ohne dass das dies eine Indikation zur Sectio wäre. Gerdae Nabelschnurumschlingungen um den Körper sieht man im Ultraschall nicht gut, um daraus eine klinische Konsequent abzuleiten. LG