Sehr geehrter Herr Professor Hellmeyer, vorab meinen herzlichen Dank für Ihr Engagement in diesem Forum! Mein Mann und ich sind in großer Sorge: Wir haben 3 Kinder, die jeweils mit 15 Monaten Abstand zur Welt gekommen sind. 1. Geburt war vaginal, 2. KS aufgrund Plazenta praevia totalis bei 35+6 und die 3. Geburt vor 8 Monaten war ein geplanter KS bei 38+6. Dabei wurde als Zufallsbefund eine "ausgeprägte Uterusruptur vor Wehenbeginn" festgestellt. Der Operateur sagte, eine Hand sei ihm schon entgegengekommen und die alte Naht sei zu fast 2/3 eröffnet gewesen, wohl teilweise von der Blase gedeckt. Er hat mir dringend geraten, 2 oder 3 Jahre mit einer erneuten Schwangerschaft zu warten um das Risiko einer erneuten Ruptur zu senken.  Nun bin ich trotz eigentlich penibler Verhütung schwanger und verzweifelt. Natürlich kann niemand in die Zukunft blicken, aber lässt sich das Risiko einer erneuten Ruptur beziffern? Ich habe mich durch verschiedene Studien gelesen und wäre vorsichtig optimistisch, wenn der Zeitabstand zwischen den Geburten (bei Entbindung in der 37. Ssw wären es 16 Monate) nicht so kurz wäre. Wir fragen uns, ob es (mit Blick auf die bereits vorhandenen Kinder) verantwortungslos ist, die Schwangerschaft fortzusetzen. Können Sie mit Erfahrungswerten weiterhelfen? Mit Dank und vielen Grüßen! Pia