Sep2012
Hallo Dr. Hellmeyer, am Mo. war ich bei meiner FÄ wegen höllischen Schmerzen am After. Sie überwies mich zum Internisten/Gastroenterologen, der wies mich ins KH ein, da die Thrombose riesig (3cm Durchmesser) ist u. in 3-facher Ausführung. Im KH hat man mir zum Durchhalten mithilfe diverser Gels/Salben geraten, wäre ich nicht schwanger gewesen, wäre ich um eine OP mit 2-3 Tagen Klinikaufenthalt nicht herumgekommen. Zusätzlich habe ich ausgeprägte Krampfadern im Scheidenbereich, sodass ich weder lange stehen noch sitzen kann. Meine FÄ hat mich für 10 Tage krankgeschrieben u. meinte geg. die Krampfadern dort kann man nichts tun. 1. Werde ich überhaupt nochmal arbeiten oder sollte ich mich auf ein Berufverbot einstellen(Bürojob)? 2. Meinen 1. Sohn habe ich vor 2,5 Jahren mit gepl. KS entbunden. Würden Sie mir bei der Indikation erneut zum KS raten? 3. Beim letzten hatte ich eine Spinale, habe keine guten Erinnerungen an die OP. Es hat unüblich lange gedauert, bis mein Sohn auf der Welt war, mir war sehr übel während des Eingriffs und ich hatte Atemnot, bin kurz blau angelaufen.Bestände die Möglichkeit einer Vollnarkose? (bei dieser Option wäre ich wahrscheinlich am beruhigtesten) Sorry für die lange Mail... Vielen Dank & Gruß
Hallo, nach Schilderung Ihrer Vorgeschichte (vorausgegangener Kaiserschnitt) und der Beschwerden würde ich einen geplanten Kaiserschnitt machen. Die Krampfadern für sich allein genommen, sind keine Indikation für den Eingriff. Ich würde aber ein Vorgespräch mit den Narkoseärzten führen, dass sich Ihr Erlebnis nicht wiederholt. Eine Spinalanästhesie ist dennoch das bessere und ungefährlichere Narkoseverfahren für Mutter und Kind. LG und alles Gute für Ihre Entscheidung.
Sep2012
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