Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

Wachstum

Antwort von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

Da Sie eine endokrinologische Betreuung bereits aufgesucht haben, gehe ich davon aus, daß die medizinische Diagnopstik ausgeschöpft ist. Demnach liegt bei Ihrem Sohn eine Entwicklungsretardierung von 3 Jahren vor. Seine Endgröße (Schätzungenauigkeit +/- 5 cm) ist aber akzeptabel. Er wird seinen Hauptwachstumsschub erst mit etwa 16 Jahren bekommen, wenn es dabei bleibt. Die Zeit bis dahin wird nicht einfach für ihn sein. Er hat aber den Vorteil, einen guten familiären Rückhalt zu haben und hat die Chance aus dieser Zeit besonders gestärkt hervorzugehen.
Ihre Strategie ist gut. Kompensation durch Sport und Musik (evtl. auch Kleidung?) sowie gute schulische Leistungen werden helfen.
Einen Vorteil haben die Kleinen: Sie werden in der Regel unterschätzt und überraschen somit meistens positiv. Der Unterschied zur Zwillingsschwester ist nicht weiter überraschend. Zweieiige Zwillinge sind ja wie genetisch verschiedene Geschwister. Insofern ist es gut möglich, daß sie eine unterschiedliche Wachstumsdynamik haben.

von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch am 09.08.2001

 
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