Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

Synagis

Antwort von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

Alle mir bekannten bisher vorliegenden Studien lassen keine überzufällig häufigen Komplikationen nach Synagisgabe erkennen. Insofern spricht derzeit alles dafür, dass dieses Eiweiß gut vertragen wird. Es sind allerdings monatliche Spritzen erforderlich.

Es ist allerdings bisher nicht belegt, dass schwere (= lebensbedrohliche) RSV-Krankheitsverläufe dadurch verhindert werden können. Die Wirksamkeitsdaten beschränken sich auf den Nachweis einer mäßigen Senkung der Krankenhauseinweisungsraten.

Wegen der hohen Kosten (1 Spritze ca. 1000 Euro) beschränken deshalb die meisten Länder Ihre Empfehlungen auf besonders gefährdete Frühgeborene.

Es gibt sicher viele Maßnahmen, die für Frühgeborene wichtiger sind als die Synagisgabe, die verständlicherweise von der Herstellerfírma sehr stark beworben wird.

von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch am 11.10.2005

 
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