PD Dr. med. Axel Hübler

Ständiges Kneistern & Bauchschläfer

Antwort von PD Dr. med. Axel Hübler

Frage:

Liebes Experten-Team,

unser Sohn wurde aufgrund einer Präklampsie in 34+0 per Kaiserschnitt geholt. Nach 10 Tagen durften wir die Klinik bereits verlassen. Seit Tag 1 Zuhause kneistert der kleine Mann alle 10-20 Minuten so laut das man kaum bis gar nicht neben ihm schlafen kann. Es sieht meistens so aus wie ein drücken! Manchmal läuft er auch rot an und zappelt mit den Händen. Das ganze passiert auch während er schläft! Allerdings schläft er am besten auf dem Bauch da kneistert er kaum und wenn er auf meinem Bauch liegt am aller wenigsten. Untertags lass ich ihn meistens auf dem Bauch liegen damit er ruhig und mal entspannten Schlaf kriegt, nur nachts wenn ich ihn nicht beobachten kann legen wir ihn auf den Rücken da kann man aber aufgrund der Lautstärke nicht schlafen also schläft er oft auf meinem Bauch!
Ist das normal bzw. wie kann man dieses bauchschlafen weg kriegen?
(Der kleine ist jetzt 8 Wochen alt )

Vielen Dank herzlichen Dank für Ihre Hilfe im Voraus.

von Katha2101 am 18.03.2021, 10:14 Uhr

 

Antwort auf:

Ständiges Kneistern & Bauchschläfer

Guten Tag,

zunächst wünsche ich Ihnen alles Gute zur Geburt Ihres Sohnes!
Die von Ihnen beschriebenen Besonderheiten können auf eine durch Unreife bedingte schlafbezogene Atmungsstörung hinweisen. Ich möchte Ihnen empfehlen, erneut Kontakt zur Klinik aufzunehmen, in welcher Sie und Ihr Kind behandelt wurden, und mit dem neonatologischen Behandlungsteam die Notwendigkeit von Untersuchungen, beispielsweise einer Polysomnographie (Schlaflaboruntersuchung) abzusprechen. Anhand der Ergebnisse einer solchen Diagnostik kann geprüft werden, ob eventuell eine medikamentöse Atemstimulation oder eine Überwachung zuhause in längeren Schlafphasen erforderlich sein könnte. Möglicherweise ergibt sich auch eine andere Ursache für das Befinden Ihres Kindes oder es könnte sich um ein Begleitphänomen ohne Krankheitswert handeln. Auf jeden Fall erscheint eine weiterführende Abklärung empfehlenswert.

von PD Dr. med. Axel Hübler am 18.03.2021

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