Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

Bluttranfusion

Antwort von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

Auf den ersten Blick erscheint es unglaubwürdig, dass ausgerehcnet das Blut der eigenen Eltern weniger geeignet isrt als (getestetes) fremdblut, aber es ist richtig:

1. Manche Mütter entwickaln während der Schwangerschaft Antikörper gegen das Blut Ihres Kindes, welches ja väterliche Blutmerkmale mitgeerbt hat. Diese Antikörper würden bei Transfusion das kindliche Blut hämolysieren (auflösen) und die Anämie verstärken.
2. Diese Antikörper würden auch mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit sich gegen transfundiertes väterliches Blut richten, das ja meistens einige Merkmale mit dem Kind gemeinsam hat.
3. Es gibt ja nicht nur die ABO- und Rhesus-Blutmerkmale, sondern viele andere. Gegen diese kann das Kind nach einer Transfusion Antikörper entwickeln, so dass spätere Bluttransfusionen und Knochenmarksspenden (von den Eltern) dann nicht mehr in Frage kommen.

von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch am 18.03.2003

 
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