Ingrid Henkes

Reizüberflutung

Antwort von Ingrid Henkes

   

Antwort:

Reizüberflutung

Guten Tag,
nach dem was Sie schreiben, kann ich Ihre Tendenz abzuwarten nur unterstützen.

Mir ist nicht ganz klar, was in den beschriebenen Situationen die Reizüberflutung sein soll.
Üblicherweise bringt man das mit Kindern mit zu viel Medienkonsum in Verbindung.
Möglicherweise braucht Ihr Sohn in den wuseligen Situationen einfach eine klare Aufforderung der Erzieherinnen, was er zu tun hat.

Ansonsten hat er sich doch gut eingelebt und weiterentwickelt. Da können Sie ihm ruhig noch Zeit geben.
Die Erzieherinnen haben das sicher hilfreich gemeint, daher ist es bestimmt sinnvoll, mit ihnen im Gespräch zu bleiben.

Wie sehen Sie selbst denn Ihren Sohn? Was sagen Verwandte und Freunde? Das könnte Ihnen auch Hinweise geben, ob Ihr Sohn über das Maß hinaus unruhig ist. Wenn Sie den Eindruck der Erzieherinnen nicht bestätigen können, lassen Sie Ihrem Sohn die Zeit.
Durch zu frühe Zuschreibungen können schnell (auch unbewußte) Einstellungen zum Kind entstehen, die nicht hilfreich sind.

Sie brauchen natürlich die notwendige Gelassenheit, um abzuwarten. Aber Sie können beruhigt sein, dass Sie dadurch in diesem Alter noch nichts versäumen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute.
Ingrid Henkes

von Ingrid Henkes am 27.11.2020

 
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