Patrona1806
Hallo Biggi, Mein Sohn wird in wenigen Tagen 11 Monate alt und wir stillen seit seiner Geburt in den Schlaf (mittlerweile auch tagsüber seit er zwei mal kurz nacheinander krank war) und wir haben unsere Matratzen seit kurzem auf dem Boden liegen, sodass wir alle mehr Platz und Freiraum haben... Mein Sohn macht derweil seine ersten Schritte und ist sehr neugierig, aktiv, quirlig und zuckersüß... Leider kommt er abends wirklich schwer zu Ruhe... er spielt und spielt und spielt...klettert im Bett rum, auf uns drauf und spielt sich quasi in Rage... ist dabei fröhlich und ausgelassen und merkt nicht, wie müde er ist... Trotz Ritual und Stillen bleibt er wach... bis wir ihn dann fest umarmen und er dann weint und irgendwann doch an der Brust einschläft... Dann schläft er teilweise nicht lange und will noch mal an die Brust... Das einschlafen dauert teilweise 2h... Das Problem mit dem Weinen vor dem Schlaf haben wir von Anfang an, mal besser, mal schlechter... Aber ich möchte ihm gerne beibringen, dass er sich auch ausruhen muss... aber wie? Wie setzen wir signale? Das Stillen würde ich nicht aufgeben.. aber auch das könnte bald zum Problem werden, da ich im schichtdienst arbeite und mein Mann ihn bisher nur wenige male alleine ins Bett bringen konnte... Dann ist er noch sehr auf mich fixiert... wenn ich da bin, dann will er immer zu mir und weint schnell, wenn er zum Beispiel bei meinem Mann bleiben soll... mit meiner Mutter ist es besser... wird sich das irgendwann legen? Denn auch die Kitaeingewöhnung ist nicht mehr fern und ich denke die ganze Zeit, dass es schwierig werden könnte... Tagsüber differenziert er sehr... wenn ich da bin, will er zum schlafen die Brust... wenn ich nicht da bin, lässt er es zu anders in den Schlaf gebracht zu werden... Und selbst die Tagesschläfchen gestalten sich schwierig, da er nicht merkt, wie müde er ist und auch kaum Anzeichen der Ermüdung zeigt... Wie können wir ihm beibringen zur Ruhe zu kommen und dass er akzeptiert auch von meinem Mann ins Bett gebracht zu werden? Danke für die Mühe! Ihr macht eine tolle Arbeit und habt mir sehr geholfen durch eure Antworten, die ich zu anderen Fragen gelesen habe...
Liebe Patrona1806, es ist ganz normal, dass Du die Bezugsperson bist für Dein Kind. Es ist sogar wichtig, dass ein Kind zunächst eine feste und verlässliche Bindung zu einer Person aufbaut (und diese Person ist bei einem gestillten Kind naturgemäß fast immer die Mutter). Aufbauend auf dieser Erfahrung kann das Kind dann später seinen Horizont erweitern und Beziehungen zu anderen Menschen aufbauen. Doch das "Fundament" der engen Beziehung zur ersten Bezugsperson sollte fest sein und so zum Fundament der Beziehungsfähigkeit und Bindungsfähigkeit überhaupt zu werden. Wie schnell oder langsam das Kind dann seine Fühler ausstreckt und Kontakt zu anderen aufnimmt und dort Bindungen knüpft ist ebenso wie das Laufenlernen oder Sprechen von Kind zu Kind verschieden. Jedes Kind hat da seinen eigenen Zeitplan. Da es bei der Oma schon klappt, wird es mit der Zeit auch beim Papa funktionieren :-). Dein Kleiner kommt anscheinend nur sehr schwer zur Ruhe und ich würde ihn einfach länger auflassen, bis er von alleine die Segel streicht. Manchen Kindern hilft es tatsächlich, wenn sie sich richtig austoben können, andere Kinder kommen besser damit klar, wenn sie noch kuscheln können. Vielleicht würde ein Spaziergang am Abend helfen? Oder habt Ihr schon einmal versucht, den Kleinen ins Tragetuch zu nehmen? Vielleicht kann der Papa ein Abendritual einführen und tobt erst mit seinem Sohn oder aber er kuschelt mit ihm. Ich wünsche Euch von Herzen, dass es bald besser klappt. LLLiebe Grüße Biggi
Patrona1806
Schnuller, Kuscheltiere, Schnuffeltuch nimmt er nicht an... Neben ihm liegen und streicheln und kuscheln und singen, geht auch nicht, weil er nicht liegt... er sitzt immer oder ist in bewegung...
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