Mitglied inaktiv
hallo ihr beiden, ich stille meine 6 wochen alte tochter voll. jedoch bin ich seit montag sehr unglücklich, da sie alle halbe stunde oder noch viel öfter an die brust will. ich vermute es hängt mit dem ersten wachstumsschub zusammen. aber ich bin total am ende un meine brustwarzen tun einfach nur weh, ich heule fast jeden tag mittlerweile. ich stand nun schon in den letzten tagen ein paar mal vor dem regal mit der pre milch, aber ich weiß nicht was ich tun soll?? schlafen tut sie nur wenn sie auf mir schläft, dann schlafe ich allerdings fast nicht...sonst schläft sie nur wenn ich im kiwa unterwegs bin..sonst nicht..... alle raten mir halte durch, aber ich bin so fertig.... und sie weint so viel.....ich bin verzeifelt....habt ihr n en tipp lg und danke daniela
Kristina Wrede
Liebe daniela, ja, ich denke auch dass es ein Wachstumsschub ist, allerdings sollte sich die Milchmenge nach 3-4 Tagen an den erhöhten Bedarf angepasst haben. Also stellt sich die Frage, ob sie tatsächlich aus Hunger an die Brust will, oder ob es andere Gründe hat. Habt ihr es mal mit einem Tragetuch, oder einer anderen GUTEN Tragehilfe ausprobiert? Viele Kinder suchen an der Brust Trost und Geborgenheit und finden die dann eben auch, wenn sie viel getragen werden. Um deine Brustwarzen zu heilen helfen hoffentlich folgende Tipps: o vor dem Stillen etwas Milch ausstreichen, um den Milchspendereflex auszulösen, bevor das Baby an die Brust anlegt wird. o an der weniger wunden Seite (so es eine gibt) zuerst anlegen o nach dem Stillen etwas Muttermilch ausstreichen und auf den Brustwarzen trocknen lassen (dies wird nicht empfohlen, wenn das Wundsein durch eine Soorinfektion verursacht wird, da Soor auf Milch gute Wachstumsbedingungen findet). o ausreichend hochgereinigtes Lanolin (unter den Handelsnamen Lansinoh, Purelan oder Lanosin erhältlich) auf die Brustwarze auftragen, um sie zwischen den Stillmahlzeiten feucht zu halten (aber nicht zu viel Lanolin verwenden, sonst wird die Brustwarze glitschig und das Baby kann beim Stillen abrutschen). Es hat sich herausgestellt, dass dadurch der Heilungsprozess bei wunden, offenen und blutenden Brustwarzen beschleunigt wird, wenn diese durch schlechte Stillhaltung, falsche Anlegetechnik oder Saugprobleme entstanden sind. o zwischen den Stillmahlzeiten Brustwarzenschoner mit großen Öffnungen und Löchern zur Luftzirkulation im Büstenhalter tragen, um die Brustwarzen zu schützen. Es können auch mehrere Einmalstilleinlagen aufeinandergeschichtet und in der Mitte ein Loch, das als Aussparung für die Brustwarze dient, hineingeschnitten werden. Achte auch immer darauf, wirklich korrekt anzulegen, denn ein richtig saugendes Kind strapaziert die Brustwarzen nur minimalst, wenn es so häufig trinkt. Lieben Gruß, Kristina
Mitglied inaktiv
vielen dank kristina für deine tipps mit den schmerzenden brustwarzen. ja es geht auch heute weiter so mit dem trinken. wir haben eine manduca. und sie wird auch gern getragen, nur fäng sie seit mo darin immer sofort an nach der brust unter dem t-shirt zu suchen....das ist ja auch quälend.. meinst du, wenn der schub vorbei ist schläft sie auch wieder im beistellbettchen? ich muss unbedingt wieder mehr schlafen ohne das sie auf mir liegt. danke nochmal gruß daniela
Kristina Wrede
Liebe Daniela, ja, es sollte schon ruhiger werden! Vielleicht kann ja dein Partner jetzt am Wochenende ein paar lange Spaziergänge machen mit ihr im KiWa oder Manduca, und du schaust, dass du dich wirklich gleich hinlegst und ausruhst. Und versuche, in dieser anstrengenden Zeit alles zu reduzieren, was möglich ist. Denk dran: Muttersein ist einer der härtesten und anstrengendsten Berufe der Welt ist, der sieben Tage die Woche und 52 Wochen im Jahr einen 24 Stunden Dienst ohne Urlaubsanspruch und Krankschreiben bedeutet. Und an dieser Tatsache ändert sich nichts, ob frau nun stillt oder nicht. Selbst wenn eine Mutter ihr Kind vorübergehend in die Betreuung durch Vater, Großmutter oder Babysitter gibt, bleibt sie die Mutter und wird das Kind nicht aus ihren Gedanken streichen können oder die Verantwortung dafür abgeben können. Und Abstillen gibt keiner Frau das Leben vor dem Kind wirklich zurück, es macht den Alltag nur noch aufwändiger :-) Lieben Gruß Kristina
Mitglied inaktiv
Hallo Daniela, ich kann dich sooo gut verstehen! Bei mir war es ganz aehnlich und ich habe bis weit in den 2 Monat immer wieder ans Abstillen gedacht. Aber dann wurde es ploetzlich besser und heute ist meine Tochter 4 Monate alt und wir sind grosse Stillprofis und Stillfans ;-) Versuche es doch noch ein wenig mit den Tipps von Kristina. Lass den Vater am WE und abends Spaziergaenge machen und leg dich sofort hin, denn Entspannung und etwas Schlaf ist das wichtigste und hilft gegen die Traenen. Und ich bin so viel weie moeglich mit nacktem Oberkoerper rumgelaufen und habe nur einen BH angezogen, wenn ich das Haus verlassen habe. Das und Milch auf den Nippeln hat bei mir echt WUNDER gewirkt! Viel Glueck und Du machst das super, denn dein Kind lebt von DEINER Milch- wie toll, oder? Liebe Gruesse, Lena
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