Mitglied inaktiv
ich hoffe Du erinnerst Dich noch an uns. Ich habe Dich vor einigen Wochen um Hilfe gebeten wegen stillen bei Gaumenspalte. Du hattest mir den Kontakt zu Regina hergestllt und wir hatten telefoniert. Leider finde ich Deine Nr nicht mehr und auch die Emailadresse :-( Ich bin todunglücklich, Malou wurde am 4.4 operiert (bis dahin habe ich alle 3 Std gepumpt und Malou per Fingerfeeder gefüttert), da war sie 13 Wochen. Nach der OP (weichgaumen zu, Hartgaumen noch offen) hat das STillen nach anfänglichen Schwierigkeiten total gut geklappt und ich war schon happy. Habe nichtmal pumpen müssen. Dann nach 2 Tagen der Schock, alle Nähte waren auf (hat Nahtmaterial wohl nicht vertragen, oder es lag am stillen?!), natürlich kann Malou so nicht mehr an der Brust trinken. Operiert wird erst am 10.10 wieder. Jetzt war es so , dass Malou immer das noch an der Brust getrunken hat was eben noch so einfach rausläuft, bzw was ich ihr ausstreichen kann, mehr nicht. Da ich nicht mehr pumpe (ich kann einfach nicht mehr, habe ja auch noch 3 andere Kinder) ist die Milch schon sehr viel weniger geworden. Malou trinkt nur noch schlecht daran, sonst bekommst sie jetzt abwechselnd Pre und Mumi (eingefrorene) mit dem Habermann- den nimmt sie auch ungern. Sie hat oft Bauchweh, ich denke von der Premilch, aber man hat mir geraten die Pre schon einzuführen und nicht aprupt wenn die Mumi Vorräte zuende sind. So, lange Rede, jetzt zu meiner Frage, ich kann und will jetzt nicht 6 Monate bis zur OP abpumpen, ich wäre aber bereit so ca. 1 Woche vor OP wieder anzufangen damit, dann die Woche im Krankenhaus und noch eine Woche zu Hause (dann vielleicht mkit BES), dann wäre Malou 9 Monate und ich könnte sie vielleicht noch teilweise stillen. Ich brauche einen objektiven vernünftigen Rat denn ich bin im Moment total von der Rolle. Ich kann mich einfach nicht damit abfinden das es nicht geht mit dem Stillen. Ich bin so wütend und traurig und würde so gerne noch eine positive Stillbeziehung mit meiner Tocher haben. Aber lohnt es sich dann noch und kann das klapppen mit der Relaktation nach so langer Zeit? Ich bin dankbar für jeden Rat und jede Meinung, LG Theresa
Liebe Theresa, es tut mir so leid, dass es nicht so klappt und Du wohl auch wenig Unterstützung bekommst. Kannst Du nicht deinen Hausarzt mal fragen, ob er dir deine Haushaltshilfe wegen chronischer Erschöpfung "verschreiben" kann? Vielleicht kannst Du in den nächsten Monaten doch noch etwas abpumpen, damit Du wenigstens einen kleinen Vorrat hast? Wenn Du jetzt komplett abstillst, wird es nicht leicht werden, wieder zu relaktieren. Man kann eine Faustregel aufstellen, dass ungefähr eine Woche pro Monat, der nicht mehr gestillt wurde, plus eine zusätzliche Woche gerechnet werden muss, um wieder eine ausreichende Milchmenge zu bilden. Allerdings gibt es auch dann keine Garantien. Kannst Du noch einmal mit Regina telefonieren? Sie kann dir sicherlich ein paar praktische Tipps geben und kann dir auch mehr zu den Nähten sagen. Wenn Du magst, kannst Du mir auch privat schreiben (biggi.welter@lalecheliga.de), dann können wir telefonieren. Ich würde mich freuen, bis dahin ganz llliebe Grüße Biggi
Mitglied inaktiv
Liebe Theresa, falls Du das hier noch lesen solltest, kannst Du mich auch gern anrufen. Ich bin zwar zur Zeit nicht aktive Stillberaterin (war früher war bei der AFS), mache aber bei LKGS-Kindern eine Ausnahme, da es eben da nicht so viele gibt, die sich auskennen. Einer meiner Söhne wurde auch mit Spalte geboren und viele Mamas mit Spaltkind beraten. Wenn Du magst, kannst Du mich gern anrufen, schick mir einfach eine Mail: kpcaspers@web.de Lieben Gruß, Kirsten
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