Mina1986
Mein Baby ist 2 Tage jung und hat starke Bauchschmerzen nach dem stillen. Er weint dann die ganze Zeit und lässt sich nicht beruhigen. Soll ich ihn dann tragen, wenn er so viel weint? Ich bin mit den Nerven am Ende, weil er mir so leid tut Wie oft soll ich ihn stillen? Soll ich ihn auch die Brust geben wenn ich ihn beruhigen möchte? Habe schon wunde Brüste Wie erkenne ich, dass er Hunger hat ? Vielen Dank
Liebe Mina1986, für ein zwei Tage altes Kind ist es vollkommen normal, dass es „dauernd" trinken mag und bei den derzeitigen Temperaturen haben selbstverständlich auch unsere Kinder deutlich mehr Durst. Wenn Sie dann auch noch bedenken, dass der Magen Ihre Babys gerade mal so groß wie ein Tischtennisball ist und sein Organismus auf häufige kleine Mahlzeiten eingestellt ist, dann verstehen Sie, dass ein Baby dauernd an die Brust mag. Und es ist völlig okay, wenn es dauernd angelegt wird :-). So kleine Babys wollen im Schnitt zwischen acht und zwölf Mal innerhalb von 24 Stunden gestillt werden. Im Schnitt heißt, es gibt Babys die seltener nach der Brust verlangen (eher wenige Babys) und es gibt Babys, die häufiger an die Brust wollen (die Mehrzahl). Nun ist es jedoch nicht so, dass ein Kind zügig zwanzig Minuten trinkt und sich dann nach drei Stunden das nächste Mal rührt, sondern es kommt immer wieder zu Stillepisoden, die so ablaufen: das Kind trinkt eine kurze Weile, hört auf, döst vielleicht sogar weg und beginnt erneut kurz zu trinken usw. Dieses Verhalten heißt Clusterfeeding und ist absolut normal für kleine Babys. Besonders gehäuft treten diese Stillepisoden am Nachmittag und Abend auf, wie überhaupt die Abstände zwischen den Stillzeiten im Verlauf des Tages immer kürzer werden. Dazu kommt, dass in bestimmten Altersstufen Wachstumsschübe zu erwarten sind, in denen die Baby manchmal schier ununterbrochen an die Brust wollen. Ein Wachstumsschub ist mit etwa drei Wochen zu erwarten. Das Dauerstillen kann sehr anstrengend und auch nervend sein, aber es hat seinen Sinn. Rein wissenschaftlich gesehen ist es so, dass das Baby durch den Stillmarathon die Prolaktinausschüttung anregt und so dafür sorgt, das die Milchbildung angeregt wird und genügend Milch für das Kind zur Verfügung steht. Damit Ihre Brust nicht mehr schmerzt, ist es sinnvoll, dass Sie sich von einer Stillberaterin vor Ort zeigen lassen, wie Sie korrekt anlegen und woran Sie erkennen, dass Ihr Baby richtig saugt. Ein gut angelegtes und korrekt saugendes Baby verursacht keine Schmerzen und wenn etwas weh tut, dann ist das ein Zeichen dafür, dass irgend was nicht stimmt. Adressen von Stillberaterinnen finden Sie im Internet unter: http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC). LLLiebe Grüße Biggi Welter
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