Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Schlafproblem

Frage: Schlafproblem

Hatot

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Liebe Biggi, Ich weiß nicht , an wen ich mich wenden soll , aber vielleicht kannst du mir mit seiner Erfahrung weiter helfen ? Schon vor über einem Jahr hatte ich bereits über unser Problem berichtet , dass mein kleiner sich absolut von niemandem ausser mir abends ins Bett bringen lässt. Ich arbeite seit einem Jahr und auch im spät Dienst und komme erst 22.30/22.45 Uhr Ca nach Hause . Der kleine will einfach nicht schlafen bei meinem Mann . Er hat alles ausprobiert , was man machen kann, er weint bis zur Erschöpfung und wenn ich Glück habe , dann schläft er gegen 22 Uhr auf dem Sofa nass geschwitzt ein . Dementsprechend gerädert ist er am nächsten Tag . Ich weiß nicht , was ich machen soll . Ich dachte ehrlich , es legt sich irgendwann , er gewöhnt sich schon dran , aber nein.. Ein Jahr ist vergangen , es ist nichts passiert , der kleine ist jetzt 2 und verlangt ausschließlich Mama . Klar , bei Mama an der Brust ist am schönsten, aber tagsüber klappt es ja auch ,da legt er sich einfach wenn er müde ist , da wo er gerade möchte und macht Mittagsschlaf . Egal ob bei Oma oder Opa oder.Papa .. Aber der Abendschlaf scheint ja dann was ganz besonderes zu sein .. Ich überlege sogar schon , mir einen anderen job zu suchen , weil ich es nicht mehr ertrage und keinen klaren Kopf dann während der Arbeit habe .. Ich weiß echt nicht weiter..


Biggi Welter

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Liebe Hatot, ich würde nicht den Job ändern, sondern die Situation entschärfen. Würde es denn klappen, dass Du den Junior hinlegst, bevor Du arbeiten gehst? Dein Mann könnte ihn dann einfach wach lassen und sich einen netten Abend machen. Wenn der Kleine keinen Druck mehr hat und sich einfach neben den Papa auf die Couch setzen darf, kann es sein, dass er einfach einnickt ohne Gebrüll und Tränen. Vielleicht wäre es auch schön, wenn Dein Mann mit ihm spazieren geht. Mein Mann ist damals mit dem Auto durch die Stadt gefahren und die Kinder haben Lichter gezählt, bis ihnen die Augen zufielen, an anderen Tagen durften die Kinder auf der Couch in Papas Arm einschlafen und wenn es gar nicht gegangen wäre, hätten Sie eben gekuschelt bis zum Umfallen ;-). Wichtig ist, dass Ihr zuversichtlich bleibt und Eurem Kind zutraut, mit der Situation klar zu kommen. Ganz liebe Grüße, ich wünsche Dir von Herzern, dass es bald besser klappt! Biggi


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