Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

hab ich noch genug??

Frage: hab ich noch genug??

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meine tochter ist 5 monate und eone woche alt.seit einer wochw habe ich angefangen ihr mittags karottenbrei(seit gestern karotten-Kartoffelbrei) zu geben, habe die menge langsam gesteigert,aber seit heute schafft sie ein ganzes glas. frage 1:soll ich ihr nach dem glas trotzdem noch die brust anbieten? frage2:bei der letzten mahlzeit abends habe ich das gefühl das ich nicht mehr genug milch habe.meine tochter saugt 3-4 mal und fängt an zu weinen,das wiederholt sich ständig.


Biggi Welter

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Liebe Steffi, gerade in der ersten Zeit der Beikostfütterung sollte der Begriff „BEI-Kost“ wörtlich genommen werden: es ist zusätzliche Nahrung, die nicht anstatt der Muttermilch sondern dazu gegeben wird. Das Kind bekommt altersgemäße Beikost und wird weiterhin nach Bedarf gestillt. Leider ist vor allem bei uns in Deutschland die Vorstellung fest in den Köpfen verwurzelt, dass mit dem Beginn der Beikost die Muttermilch durch die feste Nahrung verdrängt werden soll. Doch wenn Sie Ihr Kind wirklich satt bekommen wollten mit Beikost, dann müsste es so große Mengen essen, wie es gar nicht möglich ist. 100 ml Muttermilch haben etwa 70 kcal, 100 g Karotten haben etwa 20 kcal. Um also die gleiche Kalorienzahl wie mit 100 ml Muttermilch zu bekommen, müsste Ihr Kind mehr als 400 g Karotten essen. Sie schreiben, dass Ihre Tochter abends an der Brust weint und haben Angst, dass die Kleine nicht satt wird. Die Vorstellung, dass die Brust (ähnlich wie eine Flasche) nach dem Stillen leer ist und erst wieder aufgefüllt werden muss, ist so nicht richtig. Zwar wird zwischen den Stillmahlzeiten Milch produziert, der Hauptanteil der Milch wird jedoch erst während des Stillens gebildet. Das Saugen des Kindes gibt das entsprechende Signal zur Milchbildung, der Milchspendereflex wird dann ausgelöst. Deshalb ist es auch falsch zwischen den Stilmahlzeiten eine längere Pause einzulegen, damit sich die Milch in der Brust sammelt, sondern es muss häufiger angelegt werden, um die Milchmenge zu steigern. Bekommt Ihre Tochter manchmal eine Flasche oder einen Schnuller? Nimmt sie gut zu? Wird sie außer der Mittagsmahlzeit voll gestillt? Zeigt sie dieses Verhalten nur am Abend? Ich freue mich auf Ihre Antwort, bis dahin llliebe Grüße Biggi


Mitglied inaktiv

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ersteinmal danke für die antwort.einen schnuller bekommt meine tochter.die flasche bekommt sie für tee seitdem ich zufüttere.bisher hat sie gut zugenommen,habe allerdings keine waage,so das ich sie nur beim arzt wiegenlasse.ich stille sie ausser mittags vollund das verhalten zeigt sie nur am abend. sie hat allerdings gerade zwei zähne bekommen vielleicht kommt es auch davon.aberwenn ich morgens oder tagsüber stille merke ich richtig wie die milch flie0t das gefühl habe ich abends nicht.


Biggi Welter

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Liebe Steffi, es kann sein, dass Ihre Tochter Probleme mit den Zähnen hat, vielleicht ist sie aber durch die Flasche auch saugverwirrt. Einer der Unterschiede zwischen Brust und Flasche besteht darin, dass aus der Flasche sofort etwas herauskommt, während an der Brust etwas Arbeit notwendig sein kann, ehe die Milch zu fließen beginnt. Ein Kind, das nun die Flasche kennt, kann an der Brust frustriert sein und beginnt dann zu zappeln und zu zerren oder auch zu schreien. Es reagieren nicht alle Stillkinder so, aber einige und es lässt sich nie vorhersagen, welches Kind so auf die Flasche reagieren wird und welches nicht. Es wird also weniger daran liegen, dass dein Kind nicht satt wird, als vielmehr daran, dass er an das „Bequeme" der Flasche gewöhnt ist. Vorsichtshalber sollten Sie in der nächsten Zeit auf alle künstlichen Sauger verzichten (auch Schnuller), meist gehen die Babys dann schnell wieder besser an die Brust. In den nächsten Tagen können Sie noch folgende Tipps versuchen: • im Umhergehen stillen, • in der Badewanne oder im Schaukelstuhl stillen, • im Halbdunkeln stillen, • im Halbschlaf stillen, • das Baby mit der Brust spielen lassen, • unterschiedliche Stillhaltungen ausprobieren, • alle künstlichen Sauger vermeiden, • das Baby massieren, • viel Körperkontakt (Haut auf Haut), • und ganz wichtig: keinen Stillstress erzeugen, weder bei der Mutter noch beim Kind, Ruhe und Gelassenheit, auch wenn es schwer fällt. Ich hoffe, es klappt bald besser. LLLiebe Grüße Biggi


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