Mitglied inaktiv
hallo ihr lieben! wieder mal ich hier...leo ist nun 12 monate und wir stillen noch sehr häufig, vor allem nachts :(( eigentlich hat er nachts schon immer gern getrunken, seid anfang an...aber irgendwie mag ich nicht mehr recht, jetzt wo er seinen 6.ten zahn bekommt, will er wieder nuckeln, aber es tut echt weh, wegen der zähne. ich verliere dann die geduld, schwitze, vor angst er beißt zu, docke ihn ab er weint, er schreit, ich bin genervt, und das ganze nachts ich weiß nicht wie oft...und wenn er nicht zahnt kommt er auch noch oft. bin seid er bei uns ist fast immer müde. und ja ich habe meine finger bereit, sage ihn auch nicht beißen, aber er merkt das doch gar nicht im halbschlaf. und seid ein paar tagen läuft er rund um die uhr wie ein weltmeister, also hat er auch viel zu verarbeiten und sicher tierischen hunger, er isst ja auch ständig, wenn er was sieht oder wir beim tische essen... heute abends nach dauerngenukel und viel trinken, kam er nach ner halben stunde wieder und ich habe ihn trinken lassen, aber nicht nukeln. bin aufgestanden habe ihn getragen, er wollte aber rann, bin dann raus mit ihm, da hat er noch eine kleine kartoffel gegessen und ist nach einer halben stunde wieder eingeschlafen ohne brust... wie kann ich langsam abstillen? danke glg melanie
Liebe Melanie, wenn Du dir für dich ganz sicher bist, dass Du nachts nicht mehr stillen magst, dann wird das vermutlich nicht ganz ohne Trauer bei deinem Kind gehen. Ihr könnt ein festes Ritual mit Kuscheln und Vorlesen oder Geschichte erzählen einführen. Viele Eltern beginnen auch bereits bei einem wenige Monate alten Baby damit, den Tag am Abend noch einmal Revue passieren zu lassen und so ein Gespräch (das sich im Laufe der Zeit dann entwickeln wird) über die Erlebnisse, Freuden, aber auch Sorgen und Nöte des Kindes zu führen. Durch solch ein Gespräch bleiben Eltern dann auch in engem Kontakt mit ihrem Kind und der leider viel beobachtet Sprachlosigkeit zwischen Eltern und Kind kann entgegengewirkt werden. In diesen Gesprächen kannst Du dein Kind immer wieder darauf hinweisen, dass Du der Meinung bist, dass das Stillen in der Nacht nun eingeschränkt wird, dass Du es aber weiterhin genau so sehr lieb hast, wie schon immer. Eine andere Möglichkeit ist es, dass statt dir, dein Partner die Nachtschicht bzw. das zu Bett bringen zum Teil übernimmt. Also nicht Du wendest dich jedes Mal deinem Kind zu, sondern ihr wechselt euch ab und da ein Mann keine Brust zum Stillen hat, wird er euer Kind auf andere Weise beruhigen müssen. Du kannst dein Kind ja in der ersten Zeit zuerst stillen und dann deinem Partner übergeben. Wenn dein Partner nicht einspringen kann, bleibt es an dir, dein Kind auf andere Weise zu trösten und zu beruhigen und ihm einen Ersatz für die Brust anzubieten. In dieser Situation ist ein Nachthemd bzw. Kleidung, die sich vorne nicht öffnen lässt oft hilfreich. Mit Geduld, Ruhe und viel Liebe, werdet ihr das schaffen. LLLiebe Grüße Biggi
Mitglied inaktiv
danke für deine antwort. ja das mit dem partner ist schwierig, er ist zwar da, aber sobal er ihn nachts hoppert weint er ganz bitterlich...abends gehts schon ab und zu. wir haben ja noch einen sohn (4jahre) den ich auch in den schlaf begleite bzw. wir ein ritual haben vor dem schlafen. und ja ich machte das mit dem tag revue passieren lassen schon beim großen, und ja das könnt ich nun auch bei klein leo einführen, danke sehr guter tipp ;) die zeit beim zweiten kind verrint so schnell, da kommt alles schlag auf schlag irgendwie... grade eben habe ich wieder gestillt und dann hat er mich nach 10 minuten gerufen und er hat geweint, ich habe das nachtlicht angemacht und ihn nicht wieder die brust angeboten, sondern mit ihm geredet und er hat gelächelt und ist wieder eingeschlafen. ich denke, er ist soweit, dass er mich versteht und ich bin soweit, dass ich verstehen muss, dass er schon 1 jahr alt ist... wie gesagt, ich möchte langsam abstillen, nicht zur gänze nachts. ich dachte mir, dass ich es nach bauchgefühl mache und ihm immer eine brustmahlzeit weniger anbiete und stattdessen andere sachen ausprobiere, weil ich weiß auch, dass er bestimmt auch hungrig ist nachts, aber wie gesagt, jetzt zeigt er ja schon sehr deultich ob er hunger hat oder *nur* hunger nach nähe, den ich auch anders stillen kann und möchte und auch sein papa bestimmt... danke dir :)
Liebe Melanie, Du machst das alles so freudvoll und voller Liebe, ich bin SICHER, dass Du ganz genau spürst, was dein Sohn braucht und auf was er verzichten kann! Ganz liebe Grüße Biggi
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