Mitglied inaktiv
Hallo Fr. Welter, meine Tochter isst seit einer Woche Beikost (dzt. nur Gemüse - ab morgen gebe ich Kartoffel dazu) und hat einen guten Start gehabt. Sie isst gerne, es schmeckt ihr. Danach bekommt sie ein paar Schlucke Tee und danach wird sie noch gestillt, solange sie mag. Seither fällt die Mahlzeit danach aus, wahrscheinlich ist sie sehr satt, sie verschläft diese und trinkt dann noch bis zum schlafen gehen 2x. Insgesamt waren es vor Beikostbeginn 5 Stillmahlzeiten tgl., jetzt eben nur mehr 4. In der Nacht schläft sie von 19.30 bis ca. 7.00 Uhr durch (seit 1,5 Monaten). Genügen diese 4 Mahlzeiten? Windeln sind genügend nass, sie gedeiht sehr gut. Wie ist das dann jetzt mit der Milch? Fängt diese sich sozusagen schon an zu reduzieren? Soll ich, wenn sie eine komplette Beikostmahlzeit isst, die Milchmahlzeit nicht mehr anbieten, damit sie ersetzt wird und sich sozusagen das "abstillen" einleitet? Kann es mir passieren, dass ich irgendwann zu wenig Milch habe, bevor die Stillmahlzeiten in einigen Monaten zur Gänze ersetzt sein sollen? So ganz blicke ich da noch nicht durch, wie sie wahrscheinlich meinem Posting entnehmen können. Herzlichen Dank für Ihre Antwort schon im Voraus LG
Liebe strickjackale, ich würde im Moment noch keine ganze Stillmahlzeit ersetzen, sondern weiter nach Bedarf stillen. Wenn Ihr Baby mal eine Mahlzeit verschläft, ist das nicht schlimm, Ihr Baby holt sich schon wieder. Ich weiß, dass fast überall steht: "zunächst wird die Mittagsmahlzeit ersetzt und im Abstand von etwa vier Wochen ersetzen Sie die nächste Mahlzeit usw". Gleichzeitig wird "eine Mahlzeit" als die Menge definiert, die in ein Gläschen passt und zwar für alle Kinder gleich. Doch dieses Schema, das leider immer noch oftmals propagiert wird verursacht in vielen Fällen nichts weiter als Stress und Tränen. Es ist einfach zu sehr in den Köpfen vieler Menschen verwurzelt, dass eine Stillmahlzeit "ersetzt" werden müsse, dabei stimmt das gar nicht. Schon der Begriff BEI Kost drückt doch aus, dass es sich bei dieser Nahrung um eine ergänzende Nahrung und nicht um einen Ersatz für die Muttermilch handelt. Wäre es ein Ersatz, dass würde es ANSTATT Kost heißen. Die Empfehlung lautet also nicht strikt erst eine komplette Mahlzeit vollständig zu ersetzen, ehe die nächste Mahlzeit ersetzt wird, sondern erst etwa eine Woche abwarten, ehe ein neues Nahrungsmittel eingeführt wird und die Beikost als Ergänzung und nicht als Ersatz für die Muttermilch betrachten. Daher gibt es auch keine festgelegte Zahl für die Stillmahlzeiten, sondern das Kind kann weiterhin nach Bedarf gestillt werden. Im gesamten ersten Lebensjahr sollte Muttermilch das Hauptnahrungsmittel des Kindes sein. So wird auch sicher gestellt, dass die Milch nicht zu sehr zurück geht und Sie Ihr Baby noch lange stillen können. Man kann eine Faustregel aufstellen, dass ein Baby mit sieben Monaten eine bis zwei zusätzliche Beikostmahlzeiten ergänzend zur Muttermilch bekommt, mit acht Monaten zwei bis drei, mit neun Monaten zwei bis vier, mit zehn Monaten vier und mit zehn bis zwölf Monaten drei bis fünf. Daneben kann und darf es so oft gestillt werden, wie es möchte. Mit sieben bis neun Monaten braucht das Kind noch mindestens drei Milchmahlzeiten, mit zehn bis zwölf Monaten noch mindestens zwei. Wird das Kind ausreichen häufig gestillt, braucht es keine andere Milchnahrung und auch keinen Milchbrei oder Flaschennahrung. Allmählich wird sich die Menge der Beikost von selbst steigern und etwa ab den ersten Geburtstag werden sich das Verhältnis Beikost zu Muttermilch langsam umkehren, bis sich das Kind (wenn es dazu die Gelegenheit erhält, die Entscheidung selbst zu treffen) schließlich irgendwann ganz abstillen wird. Lassen Sie Ihr Baby einfach trinken, wann es will, es kann gut sein, dass es morgen schon wieder eine Mahlzeit mehr mag oder nachts nicht mehr durchschläft ;-). LLLiebe Grüße, Biggi
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