Minota
Hallo liebes Stillteam, aktuell bin ich noch schwanger, aber je näher es zur Geburt hingeht, desto mehr Gedanken mache ich mir. Natürlich weiß ich, das Stillen das beste für meine kleine sein wird, aber andererseits löst allein der Gedanke daran schon Panik in mir aus. Ich versuche mich kurz zu fassen: Vor 3 Jahren hatte ich zuerst in der rechten Brust, nähe Brustwarze einen gutartigen Tumor, welcher laut Oberärztin definitiv entfernt werden sollte, da diese Art von Tumor wohl stark wachsen würde und dann irgendwann sowieso raus müsste. Gesagt, getan. Mir wurde bei der Aufklärung damals gesagt, das die Brustwarze danach "zickig" reagieren kann. Ca 7 Monate später, hatte ich genau den selben Art von Tumor in meiner linken Brust,, auch wieder nähe Brustwarze.Diesen habe ich anfangs nicht entfernen lassen, da er nach 5 Monaten aber stark gewachsen ist, blieb mir nichts anderes übrig und jetzt habe ich quasi den Salat. Meine Brustwarzen sind extrem überempfindlich, eigentlich chronisch entzündet. Beim duschen muss ich darauf achten, das kein direkter Wasserstrahl darauf kommt, zack schon blutig, ich kann keinen BH mehr tragen ohne Wattepolster, selbst wenn dieser aus Baumwolle ist, bluten meine Brustwarzen. Ein kleiner Windzug, blutig. Ein Handtuch, was nicht aus dem Trockner kommt, nur um die Brust gelegt, blutig. Ich weiß nicht, wie ich unter diesen Umständen mein Kind Stillen soll, hab teilweise jetzt schon tränen in den Augen vor Schmerzen, dies ohne Kind an der Brust. Ich weiß nicht, ob abpumpen eine alternative mit diesen Brustwarzen ist. Habt ihr ggf. eine Idee wie ich meiner kleinen Muttermilch geben kann ohne selbst massiv Höllenqualen zu erleiden? Vielen Dank und liebe Grüße
Liebe Minota, ich glaube der beste Tipp, den ich Dir geben kann ist, dass Dich mit einer Still und Laktationsberaterin IBCLC in Verbindung setzt. IBCLCs sind Fachleute (Männer oder Frauen, Ärzte, Hebammen, Krankenschwestern etc.) mit einer sehr teuren Zusatzausbildung. Sie können nur selten "kostenlos" arbeiten, etwa wenn sie in Krankenhäusern angestellt sind und dort offene Gruppen haben können. Der Vorteil ist, dass sie medizinisches Fachwissen haben, das nicht alle LLL-Frauen ebenfalls aufweisen können (ist je nach "Hintergrund" unterschiedlich). Doch soweit ich weiß, können Krankenkassen in besonderen Fällen auch diese Leistungen übernehmen. Ich würde dir empfehlen, mal mit deiner Kasse zu telefonieren und dort nachzufragen, ob sie auch die Kosten einer Still- und Laktationsberaterin IBCLC erstatten würden. Es tut mir leid, dass ich Dir nicht helfen kann, aber von hier aus kann ich nur spekulieren und nicht wirklich helfen. Von ganzen Herzen wünsche ich Dir alles Gute! LLLiebe Grüße Biggi
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