Penny
Hallo an Alle, ich bin neu hier und habe eine Frage. Mein Sohn ist jetzt 5 Wochen alt und meine Hebamme ist Stillberaterin, gleichzeitig aber auch Teil meiner Familie. Das erschwert die ganze Sache etwas. Sie ist total für das Stillen und stillt immer nach Bedarf und fühlt sich auch total wohl dabei. Ich allerdings nicht und deshalb möchte ich etwas ändern, aber ohne meinem Kind zu schaden. Ich bin froh zu stillen, aber es setzt mich gleichzeitig sehr unter Druck. Ich möchte den Druck mindern und abpumpen. Noch habe ich keine Pumpe und weiß natürlich auch nicht wieviel ml ich ausstreichen muss, sodass mein Kleiner auch satt wird, durch die Flasche. Meine 2. Frage ist, woran ich erkenne, ob er normal beim Stillen noch satt wird. Momentan habe ich nicht das Gefühl. Das verunsichert mich alles ein wenig. Könnt ihr mir helfen? Liebe Grüße
Kristina Wrede
Liebe Penny, ja, so ein "Idealvorbild" kann eine ziemliche Belastung sein :-) Allerdings solltest du dir im Klaren sein, dass es nicht nur darum geht, wie dein Baby seine Milch bekommt. Jedes Eingreifen in den natürlichen Prozess hat Auswirkungen. So kann es sein, dass dein Baby die Flasche gar nicht annimmt, oder die Brust plötzlich nicht mehr nimmt, weil es unterschiedliche Trinktechniken braucht für Flasche und Brust. Dann kann es sein, dass du einen Milchstau bekommst, wenn du zu den üblichen Stillzeiten nicht stillst. Gleichzeitig regst du durch das Pumpen oder Ausstreichen (wenn dabei der Milchspendereflex ausgelöst wird) die Milchbildung zusätzlich an, und es kann passieren, dass du unsicher wirst, ob du genug Milch hast, wenn das Pumpen oder Ausstreichen nicht auf Anhieb klappt und du nur wenig Milch gewinnen kannst. All das sind Gründe, warum es im Prinzip schon besser ist, nicht einzugreifen. Und entspannender wird es auch nicht, wenn du zusätzlich noch Flaschen säubern, regelmäßig Pumpen, Milch einfrieren, Milch auftauen usw. musst. Die Frage ist auch: Was am Stillen macht dir so viel Druck? Und ist es überhaupt das Stillen, oder ist es das Muttersein als solches. Viele Frauen haben damit zu kämpfen, dass sie plötzlich nicht mehr "frei" sind, ständig gefordert werden und überhaupt nicht mehr abschalten dürfen. Das liegt jedoch nicht am Stillen, sondern an der Mutterschaft. Muttersein IST der härteste Job der Welt und kaum eine von uns wurde ordentlich darauf vorbereitet. Hinzu kommt, dass jetzt meist Themen aus unserer eigenen Kindheit hochkommen. Das kann unterschwellig an uns nagen und hat es verdient, unsere Aufmerksamkeit zu bekommen, damit heilen kann, was heilen will. Deine Angehörige sollte trotz eurer Verwandschaft professionell genug sein, dir nichts aufzudrängen sondern dich "da abzuholen, wo du stehst". Vielleicht vertraust du dich ihr doch mal an mit all deinen Zweifeln, Sorgen und dem, was dir nicht taugt am Stillen. Möglicherweise könnt ihr gemeinsam einen Weg finden, wie es für dich doch "gut" werden kann? Ich hoffe, du verstehst mich nicht falsch: Ich möchte dich nicht auch zum Stillen drängen, doch es ist eben nicht so einfach, einen anderen Weg zu gehen, oft macht frau sich damit erst recht das Leben schwer - vor allem, wenn das Problem vielleicht ganz woanders liegt. Das kann ich von hier aus natürlich nicht wissen, darum sind meine Sätze dazu nur als Anregung gedacht. Lieben Gruß, Kristina
Viktoria-AV
Hallo, Ich möchte dir meine Erfahrung äußern :) Mein kleiner Schatz ist fast 6 monate alt und ich tu ihn voll pumpstillen. Bei uns hat das normale stillen leider nach einem monat nicht mehr geklappt da wir schlecht aufgeklärt/beraten worden sind. Ich habe das pump Gerät seit 6 mon, habe es mir vom kinderarzt verschreiben lassen. Muss alle 4 Wochen ein Rezept bei der Apotheke vorlegen. Es ist ihm vergleich zum normalen stillen deutlich anstrengender, ich tu alle 2-3 Stunden abpumpen, in der Nacht 6st. Man ist nicht mehr so flexibel, da man das Gerät ja nicht überall mit nehmen kann. Das ganze Zeug muss sauber gemacht werden (habe nie sterilisiert, am Anfang nur täglich ausgekocht, jetzt nur auswaschen), der kleine muss in dieser Zeit gut beschäftigt werden, den wenn er weint oder nörgelt kannst du dich nicht entspannen und es kommt keine milch. Bei uns hat es guten Monat gedauert bis ich den dreh raus hatte. ich bin zwar sehr froh das unser kleiner mumi bekommt aber hätte lieber bessere Beratung bekommen und normal gestillt. Liebe grüße Viktoria
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