Mitglied inaktiv
Hallo doc und alle mitschwangeren, bin zum dritten Mal schwanger, in der 30.SSW. Blutuntersuchungen zu Beginn der SS haben eine fehlende Immunität gegen Zytomegalie ergeben.Ich hatte davon noch nie gehört,mein arzt meinte nur, fall sich meine Kleinkinder damit ansteckten, müsste ich mich von ihnen eben fernhalten. Nun habe ich recherchiert und bin entsetzt, da 1.eine Schwangere die Infektion ohne Symptome durchmacht, also nichts davon bemerken würde, 2. der virus nicht therapierbar ist, 3. der Virus die zweithäufigste Ursache für Behinderungen beim Kind ist nach dem Down Syndrom, 4.die Mehrzahl aller Menschen speziell Kinder!! stille Überträger dieses Virus sind ohne erkennbare Symptome... Ich bin total beunruhigt wie kann man sich denn da überhaupt schützen?? Da das Virus durch jede Körperflüssigkeit übertragbar ist, da kann man es ja von jeder fremden Toilette bekommen! Sind häufige Blutuntersuchungen sinnvoll? Bin ich jetzt im 3.Trimester noch genauso gefährdet wie am Anfang? Ist es da nicht sinnvoll meine Kinder 6 Wochen aus dem Kindergarten zu nehmen bis das Baby da ist? Ich hatte schon 2mal Angst wegen Scharlach und Windpocken (dagegen bin ich auch nicht immun)zum Glück habe ich mich nicht angesteckt. Ich würde mich sehr auf ein paar Antworten freuen, mein Arzt ist gerade im Urlaub und hält mich sowieso für etwas hysterisch, aber ich finde es nicht gerade beruhigend dass 1-2 Prozent aller Babies damit geboren werden und mit geistiger Behinderung rechnen müssen.. Viele Grüsse Verena
liebe Verena, Aufwand und Nutzen eines allgemeinen serologischen Zytomegaliescreenings in der Schwangerschaft zur Erfassung von asymptomatischen mütterlichen Infektionen stehen nach Meinung der meisten Experten auf diesem Gebiet in keinem vernünftigen Verhältnis. Die Interpretation der Serologie bezüglich des Risikos der kindlichen Gefährdung auch nach Einbeziehung der pränatalen Diagnostik bleibt schwierig und wirksame prophylaktische oder therapeutische Maßnahmen zur Reduzierung des kindlichen Risikos stehen nicht zur Verfügung. Zu Recht ist deshalb ein solches Screening in den Mutterschafts-richtlinien nicht vorgesehen. Eine vorherige Testung macht insofern wenig Sinn, als es eben zu Reaktivierungen kommen kann. Es gibt also nur die Empfehlung, sich bei bekannter Infektion einer Person, von dieser fernzuhalten. VB
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