Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Verkalkte Plazenta?

Frage: Verkalkte Plazenta?

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Hallo, eine Bekannte von mir war am Sonntag im Krankenhaus, sie ist in der 37. Woche und hatte untertemperatur (knapp über 34 Grad), dann wurde auch noch festgestellt, das sie zu wenig Fruchtwasser hat und die kleine nicht zwitgemäß entwickelt war (sollte etwa 4000g haben und hatte aber nur ca 3500g), sie wurde dann am Dienstag wieder entlassen, da sich das Fruchtwasser wieder nachgebildet hätte. Nun hat sie noch gesagt bekommen das Ihre Plazenta verkalkt sie, ist das normal? Liebe Grüße Alex


Dr. med. Vincenzo Bluni

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hallo, der Reifegrad und die Verkalkungen in der Plazenta wird entsprechend der Einteilung nach Grannum beurteilt. Hier wird unter anderem die Ausprägung von Verkalkungen als Kriterium benutzt. Wenn der Sonographiebefund bei nur geringen Verkalkungen ein sonst zeitgerechtes Wachstum anzeigt und auch der Doppler und insbesondere das CTG in Ordnung sind, besteht zunächst kein Grund zur Sorge. Bei stärkerer Verkalkung schon deutlich vor dem Ende der Schwangerschaft wäre dieses wohl anders zu beurteilen. Hier wäre auch zum Beispiel die Ultraschall-Doppleruntersuchung und das CTG eine Option. Dieses kann im Einzelfall aber nur zwischen der Schwangeren und dem Frauenarzt oder Frauenärztin persönlich besprochen werden. Letztlich hat der behandelnde Arzt über weiterführende Maßnahmen zu entscheiden und kann dieses immer noch am besten beurteilen. Und so kann der Arzt eben auch im Ultraschall sehen, ob das Kind weiter wächst oder nicht. Es gibt also immer wieder mal leichte Verkalkungen, die nicht gleich Grund zur Sorge sind. Und sofern die Frau nicht raucht und sonst sich auch an die Empfehlungen hält, kann sie diesen Ablauf nicht weiter beeinflussen. VB


Mitglied inaktiv

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Hallo! Kommt drauf an. Die verkalkungen werden in Grade unterteilt 1./2. und 3. Grad. Grad 1 und 2 sind in der SS nichts ungewöhnliches und bedeutet, es sind leichte bis mittelmässige Verkalkungen zu sehen, 3. Grad würde eine engere Überwachung bedeuten um sicherzugehen, das Baby noch richtig versorgt wird und man notfalls schnell eingreifen kann. Die Plazenta verkalkt genauso wie der Rest des Körpers, nur eben schneller, denn sie wurde ja nur für 10 SSW konzipiert. Ich hatte etwa ab der 32.SSW Verkalkungen Grad 2 und so ist es bis ende der SS geblieben ( 2Tage vor ET). Also keine Sorge, ist durchaus normal. LG Susi


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