Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Herr Dr. Bluni, meine Frauenärztin stellte fest (ich bin 17+5 mit dem 3. Kind), dass meine Plazenta sehr tief liegt und den inneren Muttermund verdeckt. So wie es jetzt ausschaut, könnte ich nicht vaginal entbinden. Es könne aber noch sein, dass die Plazenta noch "hochwandert". Wie oft kommt denn so etwas vor? Ist es schon relativ häufig und daher nicht besorgniserregend? Wie hoch "stehen denn die Chancen" dass die Plazenta wirklich noch "hochwandert"? Und zuguterletzt noch eine Frage: Ist durch wirklich ein höheres Frühgeburtsrisiko gegeben? Ich habe keine Beschwerden. Vielen Dank im Voraus für die Beantwortung meiner Fragen. Liebe Grüße Kathleen
hallo Kathleen, die Untersuchungen zeigen, dass eine nur tiefsitzende Plazenta in den allermeisten Fällen im weiteren Verlauf nach oben rückt. Bei komplett vor dem Muttermund liegender Plazenta (nur 20% der Fälle) sind die Chancen deutlich geringer. In Anlehnung an das amerikanische Lehrbuch zur Geburtshilfe von Williams (“Williams Obstetrics”), geht eine vor der 20. SSW diagnostizierte Plazenta praevia mit einer Wahrscheinlichkeit von 2,3 % hinsichtlich Blutungen unter der Geburt einher. Je weiter man in der Schwangerschaft und der Diagnose einer Plazenta praevia kommt, umso größer wird die Wahrscheinlichkeit. Ebenso ist es so, dass je weniger die Plazenta in der Nähe des Muttermundes liegt, umso größer sind die Chancen auf ein nach oben Wandern (Migration). VB
Mitglied inaktiv
Hallo, hatte ich auch, ich war sogar 1 Woche im KH weil ich Blutungen hatte (das^war bei mir in der 19. Woche). Ab da durfte ich dann nicht mehr viel machen, d.h. ich war krank geschrieben(da ich Erzieherin bin und so ständig in Bewegung bzw. viel heben mußte) kein Sport mehr... Und jedesmal die Hoffnung beim US das sich was geändert hat. Es hat sich aber bis Ende 36. Woche noichts geändert... und es sah nach KS aus doch jetzt hat die Plazenta sich doch verkrümelt. Also was ich sagen will, es kann sich ganz schnell was an dem Befund ändern oder bis fast zum Schluß nichts (dann bleibt es eben spannend). Es kommt darauf an wo die Plazenta wächst, also auch wenn sich in nächster Zeit nichts ändern sollte die Hoffnung nicht aufgeben....... LG Sonja
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Guten Morgen, ich bin 35 Jahre alt und zur Zeit mit unserem 4. Kind schwanger. Wir haben bereits 3 (glücklicherweise) gesunde Kinder (8,5 und 3 Jahre alt). Ich bin zur Zeit in der 22. SSW und war gestern zum Organscreening in einer Pränatalpraxis DEGUM II. Alle bisherigen Befunde (Ersttrimester Screening, ebenfalls in der o.g. Pr ...
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