Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Streitigkeiten mit dem Partner in der Schwangerschaft - was spürt der Fötus?

Frage: Streitigkeiten mit dem Partner in der Schwangerschaft - was spürt der Fötus?

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Hallo Dr. Bluni, ich bin in der 11. SSW (10+1). In letzter Zeit streite ich mich sehr oft mit meinem Mann, weine viel & bin traurig. Es geht dabei immer um Kommunikationsschwierigkeiten. Vielleicht liegt es auch an der Hormonumstellung, dass ich noch sensibler bin als sonst. Mein Frage: Was spürt unser Kind davon, wenn wir uns streiten/anschreien, ich unglücklich bin & viel weine? Welche Wahrnehmungensfähigkeiten hat der Fötus? Ich mache mir Sorgen, dass der Fötus davon evtl. negativ beeinflusst wird und vielleicht dadurch später kein fröhliches Kind wird. Vielen Dank für Ihre Hilfe! Gruß Nico


Dr. med. Vincenzo Bluni

Dr. med. Vincenzo Bluni

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hallo, nach bisheriger Datenlage geht davon keine Gefährdung für das Ungeborene aus. uch, wenn man(n) es kaum glauben mag, die Facetten der Veränderungen der Frau in der Schwangerschaft und im Wochenbett, können sehr vielgestaltig sein und sogar soweit reichen, dass man überzeugt ist, dass es ein grundsätzliches Problem vorliegt, was es aber meist nicht ist. Ganz wichtig ist der offene Austausch über die Gefühle, das Gespräch mit dem Frauenarzt oder Frauenärztin, aber auch die Bereitschaft des Partners, sich dessen anzunehmen. Diese emotionalen Veränderung führen in manchen Fällen eben auch zu einer gesteigerten Nervosität, einer geringeren Frustrationstoleranz und möglichen Überreaktionen Kindern oder dem Partner gegenüber. Mit der Muterrolle geht nun doch eine erhebliche Veränderung einher, die auch den Umgang mit solchen alltäglichen Stresssituationen nicht selten - zumindest temporär - verändert. Hier bedarf es manchmal einer recht langen Zeit bis die Frau sich in dieser neuen Rolle mit einer ganz anderen Beanspruchung, einem ganz anderen Tagesablauf, anderen Anforderungen in nicht unerheblichem Maße zurechtfindet und merkt, dass man hier auch entsprechend reagieren sollte. Erfahrungsgemäß legt sich dieses Problem nach der Entbindung oder auch nach dem Wochenbett. Der Tipp wäre, sich dessen erst mal bewusst zu werden, darüber zu sprechen und dann den Tagesablauf vielleicht umzugestalten, zu versuchen, in bestimmten Situationen anders zu reagieren. Dazu bedarf es manchmal eines richtigen Kampfes mit sich selbst. Autogenes Training kann dabei helfen, solche Situationen besser zu meistern. VB


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